Harlott – Exsequiis

Harlott – Exsequiis

Harlott – Exsequiis

Metal Blade Records

Thrash Metal

11 Songs

46:04 Min.

Harlott – Exsequiis

 

Die australische Thrash Metal Band Harlott veröffentlicht mit Exsequiis ihr neustes Album! Das erste was mir gleich so aufgefallen ist: komischer Albumtitel!

Also gleich mal geschaut was das denn so heißen mag. Der Titel ist ein lateinischer Begriff für Trauerzüge und bezieht sich auf das atmosphärische Cover von Shaun Farrugias. Dieses stellt einen Trauerzug für eine brennende Gottheit dar. Faszinierend, würde wohl Spock zitieren! Das Albumcover erinnert mich etwas an Souls Of Black von Testament. Sieht aber cool aus und macht neugierig was wohl für Musik drinsteckt.

 

Da kommen wir jetzt zu. Gehe mal die einzelnen Lieder durch und Starten die Platte mit dem Intro „Incipiam“ um dann gleich in den ersten Kracher „Void“ überzugehen. Ein brettharter schneller Song der von beiden Gitarristen und dem dreckigen Gesang lebt.

Mit „Messiah Simplex“ und „Trail By Liar“wird es ein klein wenig langsamer. Aber trotzdem noch hart aber auch melodisch, auch hier zeigen die Gitarristen wieder ihre Kunst. „The God That Knows No Name“ erinnert mich gleich wegen der Gitarren an „Void“ und an Kreator. Sehr modern mit Crossover Einflüssen. „Kleptogenesis“ ist wieder ein richtiger harter Speed Kracher zum Matte schwingen!

„A Still More Glorious Dawn Awaits“ auch wieder mit modernen Thrash Einflüssen und Chor. Das Lied „The Joyful Stain“ ist ein Ohrwurm und bleibt einem gleich im Gehörgang stecken. „Endling“ ist der mit 6 Minuten längste Song dieses Albums. Vereint aber alle Stärken der schon besprochenen Songs in sich. Starke Soli.

Der zweitletzte Track „Vice Borne“ kracht uns wieder einen vor den Latz. Hart und melodiös. Den Abschluss macht der Titeltrack „Exsequiis“.

 

Fazit:

Mit Exsequiis ist Harlott ein bärenstarkes Thrash Metal Album gelungen. Es vereint Härte, Moderne und Melodie zu einem klasse Gemisch heutigen Thrash Metals. Herausheben möchte ich noch die tolle Gitarrenarbeit und auch der Gesang kommt kraftvoll und hart rüber. Bass und Drums stehen dem aber nicht nach und liefern eine klasse Rhythmusarbeit.

Ein Muss für jeden Thrash Metal Fan.

 

Anspieltipps: „Void“, „The Joyful Stain“ und „The God That Knows No Name“.

 

 

Note: 2

 

13.09.2026, 20:07 by Chris
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