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Z7 Summer Nights Open Air with Sabaton + Guests, 24.07.2015
Zu einer besonderen Reihe von Open Airs lud das Z7 im schweizerischen Pratteln Ende Juli ein.
Den ersten Tag bestritten SERIOUS BLACK, BRAINSTORM und SERENITY, sowie die Headliner des Tages SABATON, die bei vorerst tropischen Temperaturen den Vorplatz vom Z7 zum beben brachten.

Nicht ganz so viel Glück hatten SERIOUS BLACK, denn während die Band schon auf die Uhr schauten, weil ihr Gig bald beginnen sollte, mussten sie noch auf einige ihrer Instrumente warten, die leider reichlich Verspätung hatten.
Leider hatte dies zur Folge, dass ihre Setlist etwas gekürzt wurde.
Sie nahmen es jedoch sportlich und nutzten die verbleibende Zeit um ihr Debüt „As Daylight Breaks“ livehaftig ins rechte Licht zu rücken.
Somit konnten sich die Anwesenden über Songs wie „I Seek No Other Life“, „High And Low“ und „Listen To The Storm“ erfreuen, die beim Publikum in der Tat sehr gut ankamen.
Für mich gehören SERIOUS BLACK definitiv zu den Newcomern des Jahres. Mit solch grandiosen Songs in der Hinterhand, prophezeie ich der Band eine glanzvolle Zukunft.

Nach diesem phänomenalen Einstieg in den Abend ging es ebenso großartig weiter, denn BRAINSTORM enterten die Bühne.
Wie immer hatten die Schwaben ein ordentliches Bündel von Hits geschnürt, welches sie dem Publikum präsentierten.
Darunter Stücke wie „Highs Without Lows“, dem Masterpiece „Shiva’s Tears“, über den Titelsong ihres aktuellen Albums „Firesoul“, bis hin zu „Fire Walk With Me“ und „All Those Words“, welche die Anwesenden nur allzu gerne annahmen.
Die Jungs um Sänger Andy B. Franck hatten es sichtlich leicht, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen.
Manchmal stimmt einfach alles.
Vom Wetter (zumindest bis zu diesem Zeitpunkt), über die Location, bis hin zum Auditorium.

Was das Wetter anging, so hatten die nachfolgenden SERENITY aus Österreich etwas das Nachsehen.
War es anfangs noch ok, so änderte sich dies nach und nach und ein amtlicher Regenschauer kühlte das Publikum ab.
Meiner Meinung nach war der Regen absolut nicht überflüssig, denn danach konnte man seit langem endlich mal wieder aufatmen, denn die Luft und auch die Temperaturen waren merklich angenehmer.
Doch zurück zu SERENITY!
Die Jungs kann man ja langsam, aber sicher zum Inventar des Z7 dazu zählen, so oft wie sie schon dort gespielt haben.
So wurden sie auch dementsprechend umjubelt empfangen, was der Band natürlich sichtlich entgegenkam.
Zwar fehlte diesmal das weibliche Pendant zu Sänger Georg Neuhauser, da Tascha wohl anderweitig eingespannt war, jedoch füllte die Lücke Bassist Fabio D’Amore mit seinen ansprechenden Vocals aus.
Zwar im ersten Moment etwas befremdlich, dass die weiblichen Parts nun von einem Mann gesungen wurden, doch mit der Zeit ging das völlig in Ordnung.
So war schlussendlich in ihrer Setlist für jeden etwas dabei, bzw. war die Songauswahl für den geneigten Fan der Band (so wie ich es bin) sowieso perfekt zusammengestellt (für die Spieldauer der Jungs an diesem Abend zumindest) und man konnte sich im Anschluss an diese großartige Darbietung auf den Headliner des Abends vorbereiten.

SABATON sind ja aus der Metalszene inzwischen nicht mehr wegzudenken.
Dies liegt u.a. auch daran, dass die Jungs aus dem schwedischen Falun unglaublich viele Konzerte, sowie auch Festivals beackern.
Somit bleiben sie immer im Gespräch.
Deshalb war es auch klar, dass die Band in diesem Jahr auch eine Stippvisite in der Schweiz abhielt.
Hierfür bot sich das Summer Nights Open Air ja förmlich an.
Das sahen auch die anwesenden Fans so, sodass der Triumphzug von SABATON auch seinen Weg nach Helvetia fand, wo sie selbstredend wieder Stücke wie „Ghost Division“, „Carolus Rex“, „Panzerkampf“, „The Art Of War“, „Gott mit uns“ und „Attero Dominatus“ zum besten gaben.
Unter großem Beifall machten die Jungs mit spielerischer Leichtigkeit eine Party aus dem Event.
Und natürlich hatten es auch die Zugaben mit „Night Witches“, „Primo Victoria“ und „Metal Crüe“ mächtig in sich, was man auch an der überschwänglichen Reaktion des Publikums sah.
Ich muss gestehen, dass ich die Band in letzter Zeit in bisschen zu oft live gesehen habe, weshalb sich auch meine Euphorie, die so manch ein Fan auf dem Gelände nach außen trug, etwas in Grenzen hielt.
Möchte jedoch anmerken, dass ich die Band trotzdem für sehr gut befinde und schließlich geht es ja um die große Masse von Freunden von SABATON, die sich über dieses Konzert freuten und das ist im Endeffekt ja auch immer das wichtigste von allem und nicht die Einstellung eines Einzelnen zu irgendeiner Band XY.

Somit ging der erste Tag der Summer Nights Open Airs seinem Ende entgegen.
Jedoch sollte der nächste Tag dem ersten in nichts nachstehen.

Pics by Heiko Bendigkeit
www.heiko-bendigkeit.de/




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