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Youngblood - No Retreat - Review
Eigentlich sollte das hier vorliegende Werk “No Retreat” der Band „Youngblood“ schon im Jahre 1989 das Licht der Welt erblicken und ganz ehrlich gesagt hätte ich dem Album, sowie der Truppe eine glänzende Zukunft in der damalig grassierenden Hair Metal Bewegung versprochen, doch irgendwelche Gründe, die ich leider nicht kenne, legten das Material auf Eis und ließen es auch die nächsten 23 Jahre in einer Schublade liegen, bis die Songs nun endlich zu der Ehre kommen, die ihnen zustehen.

Natürlich hätte sich „No Retreat“ in der Gesellschaft, damaliger Alben von Bands wie „Poison“, „Faster Pussycat“ und „Cinderella“ sicherlich sehr wohlgefühlt, aber ganz ehrlich gesagt kann man „Youngblood“ auch heute noch bestens anhören, denn gestorben ist der eben schon erwähnte Hair Metal Gott sei dank ja nun noch nicht.
Es ist beinahe schon erschreckend schön wie einen bereits der Opener „Pump It Up“ in diese Zeit zurückwirft.
Die Stimme von Sänger „Bobby Sisk“ erinnert mich manchmal sehr an Vocals, die man seinerzeit von Bands wie „Slaughter“ und „Steelheart“ her kannte und kurze Zeit später wird sie dann sofort wieder zu einem Rock Orkan.
Absolut einprägendes Organ, dass einem da um die Ohren gehauen wird.
Der Abwechslungsreichtum auf „No Retreat“ angenehm und nicht zu übertrieben groß, sodass man sich sehr schnell mit dem Material anfreunden kann.
Man bekommt z.B. funky Style mit Akustikgitarren in „Sock It To Me“, der dann wiederum in einen schleppenden Stampfer der Marke „Get Down To It“ mündet.
Doch am meisten Spaß machen einfach Mitreißer wie „Shot Of You“, „Heat Of The Passion“, „Back In My Life“ und „You Gotta Go“, die herrlich rau und ehrlich rockend aus den Speakern scheppern.
Aber auch Slow-Songs wie „Coming Home“ und „I Love You“ sollten nicht unerwähnt bleiben, da sie dem Album einen weiteren Glanz verleihen.
Man kann suchen solange man möchte, aber einen wirklichen Ausfall findet man einfach nicht.

Auf alle Fälle ist „Youngblood“ mit „No Retreat“ ein starkes Stück geglückt, welches sich sowohl damals, als auch heute in bester Gesellschaft wiederfindet.
Doch nicht nur für Hair Metal Enthusiasten ist dieses Werk zu empfehlen, denn so eingeschränkt sollte man den Sound dann doch nicht sehen.
Dafür ist das neue, bzw. alte Material einfach zu interessant.
Deshalb einfach mal anchecken und sich in die gute alte Zeit zurückversetzen lassen und wenn man zu dem Zeitpunkt damals noch ein Funkeln in den Augen seines Vaters war, macht das gar nichts, denn antik klingt „No Retreat“ mit Sicherheit nicht.
Um sich mal ein Bild davon zu machen, einfach folgenden Link anklicken: 

youtu.be/3BgO4qKLfU0

Note: 2 


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