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Xandria - Sacrificium - Review
Gut 2 Jahre nach ihrem phänomenalen Werk „Neverworld’s End“ sind die Symphonic Metaller von „Xandria“ zurück, doch wie auch damals schon preisen sie auch diesmal wieder eine neue Sängerin an.
Nachdem „Manuela Kraller“ nach nur einem Album wieder ausstieg, fanden die restlichen Bandmitglieder in „Dianne Van Giersbergen“ („Ex Libris“) glücklicherweise jedoch recht schnell Ersatz.

Dass es sich hierbei jedoch nicht nur um einen reinen Ersatz handelt, sondern vielmehr um einen absoluten Glücksgriff, davon kann man sich nun auf ihrem neuen Longplayer selbst überzeugen.
Wie auch schon bei den vorangegangenen Veröffentlichungen schaffen es „Xandria“ auch diesmal wieder, sehr schöne Songs wie aus dem Maschinengewehr auf ihre Fans loszufeuern.
Was jedoch auffällt ist, dass nachdem „Neverworld’s End“ doch verdächtig an alte „Nightwish“ Alben angelehnt war, man diesmal das Gefühl hat, dass sie etwas davon abgekommen sind und dadurch noch einen Tick weiter zu ihrem selbsteigenen Stil finden, auch wenn ich mir einbilde, hier und da immer mal wieder eine Brise „Edenbridge“ herauszuhören.
Dies mag vielleicht auch daran liegen, dass die Stimme von „Dianne“ in der normalen Tonlage manchmal doch recht an die von „Sabine Edelsbacher“ angelehnt ist.
Dies ist jedoch ein Vergleich, den die Band nicht zu scheuen braucht und es ist ja auch nicht so, dass sie sich wie ein Ei dem anderen ähneln.
Wenn man sich die neuen Songs genauer zu Gemüte führt, bemerkt man sehr schnell, dass hier wieder das volle Programm aufgefahren wurde.
Schon der erste Song und Titeltrack „Sacrificium“ beeindruckt sowohl mit einem gänsehautverdächtigen Intro, als auch in seiner Gesamtheit und nicht zuletzt mit seiner Spielzeit von stolzen 10 Minuten.
Die restlichen Stücke erreichen diese Länge zwar nicht, doch die Qualität indes locker.
Man wird berieselt man erstklassigem Material, welches sich ein ums andere Mal in das Ohr des Hörers einzuschmeicheln scheint.
Deshalb brauche ich auch keine einzelnen Songs hervorzuheben.
Welcher Titel mich jedoch sehr fasziniert, ist das balladeske „The Undiscovered Land“, mit dem die Band wieder einmal beweist, mit welch großem Geschick sie gerade auch an langsame Stücke herangehen.

Ich würde sagen, dass „Xandria“ mit ihrem Neuzugang einen Volltreffer gelandet haben, denn mit „Dianne Van Giersbergen“ (die übrigens nicht mit Ex-„The Gathering“ Sängerin „Anneke Van Giersbergen“ verwandt ist) haben die Jungs auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Sängerin in ihren Reihen und mit ihrem neuen Werk „Sacrificium“ ein ebenso großes Musikerlebnis wie es der Vorgänger „Neverworld’s End“ schon war zu verzeichnen, was mich doch sehr für die Band freut.

Note: 1,5



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