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X-mas Festival - Rockfabrik Ludwigsburg, 19.12.2010
Den Einstieg in den Abend brachten die schwedischen "One Without" dar.
Zur Band selber kann ich noch nicht viel sagen, da sie davor meinen musikalischen Dunstkreis noch nicht bereicherten.
Dies ändert sich aber nach dem Abend jedoch gewiß noch schlagartig.
Denn diese Band hat es echt drauf und mit einer Elfe wie "Catrin Feymark" an den Vocals brachte man es auf den Punkt.
Die Songs kamen astrein rausgeballert und hinterließen wohl nicht nur bei mir ihre Spuren.
Eine Band die man sich auf jeden Fall merken sollte.
Die darauffolgenden "Big Ball", die ja schon auf der letzten Tour von "Saxon" ordentlich punkten konnten, legten mit ihrem Programm los und schnell wurde klar, daß auch sie ihre Fans hatten.
Mit einem Sound, der irgendwo zwischen "Saxon", "Rose Tattoo" und "AC/DC" angesiedelt ist, waren sie bei nicht wenigen im Publikum auf der sicheren Seite.

Auch diese Band hatte ich bisher noch nicht wirklich auf meinem Radar, weshalb ich hier ein vorsichtigen Kommentar abgebe.
Ich persönlich muß halt echt Lust auf die Mucke haben, da es sich schon um eine Art Partymucke handelt.
Aber nicht falsch verstehen.
Wenn die Songs von "Big Ball" nämlich eben auf einer Party gespielt werden,
geht das sicher ordentlich ab.
Von daher kann man auch nichts negatives sagen.
Wie lange hatte ich darauf gewartet, endlich "Evergrey" mal wieder live zu erleben und...here they are!
Zwar mit meiner Meinung nach etwas nachteiligem Sound versehen (die Vocals kamen mir anfänglich etwas zu dünn rüber) kamen sie trotzdem alles andere als schwach daher.
Gut ok, Tom (Englund) hatte doch seine lieben Probleme mit seiner Gitarre, was ihn zwar kurzzeitig nervte.
Doch nach ein paar seiner lustigen Sprüche war es dann auch fast vergessen.
Und mit solchen Granaten, wie "Broken Wings", "Masterplan" und dem unvergleichlichen "A Touch Of Blessings" (um nur einige zu nennen) wurde der etwa einstündige Set zu einem absoluten Erlebnis.
Bleibt nur zu hoffen, die Herren wieder öfters auf deutschen Bühnen begrüßen zu dürfen.
Ich würde es mir wirklich wünschen!
Als vorletzte Band des Abends konnten "Krypteria" ihr Können unter Beweis stellen.
Dies setzten sie auch vortrefflich um.
Mit ihren Songs können sie langsam aber sicher immer mehr Punkte in der Metal Gemeinde sammeln.
Zwar doch ein sehr pompös und aufgedunsener Sound, doch irgendwie gehört es einfach zu "Krypteria".
Beweise wie "Somebody Save Me", "Ignition", oder auch "My Fatal Kiss" ließen keinen Zweifel daran, daß nicht wenige sich mit dieser Band an dem Abend identifizieren konnten.
Ein sehr gelungener Gig, den die Jungs um die Sängerin "Ji-In Cho" da hinlegten.
Als krönenden Abschluß des Abends bestritt "Doro" mit einer überlangen Spielzeit, wie man gleich mal vorwegnehmen kann.
Ein wahres Vergnügen wenn man dieser Frau zusieht, wieviel gute Laune sie mit ihrer ehrlichen Art verbreitet.
Und mit einer Setlist (die sich gewaschen hat) in der solche Granaten, wie das unverwüstliche "Earthshaker Rock", welches den ersten Song des Sets darstellte, sowie "Fight For Rock", "Metal Racer", "Love Me In Black", "Night Of The Warlock" (...ach ich könnte noch Stunden so weitermachen) auf die Hörerschaft gefeuert wurde, konnte man sich das Wort "Kritik" nicht mal ansatzweise vorstellen.
Natürlich fehlten auch die ewigen Gassenhauer "All We Are" und "Für Immer" nicht.
Auch wenn ich "Doro" live schon sehr oft sah, muß ich gestehen, daß der Auftritt an diesem Abend zu meinen Highlights ihrer Live Präsenz zählt.
Ja so ist sie, unsere Metal Queen!
Bleibt für mich zum Schluß nur zu sagen, daß dieses X-mas Festival wirklich alles hatte, was man für einen gelungenen Metal Abend brauchte.
Und so sollte es im Idealfall ja auch sein!!!

Pics by Heiko (PictureMonster)


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