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Within Temptation - Ludwigsburg Arena, 09.04.2014
Mit ihrem neuen Album „Hydra“ beweisen „Within Temptation“ mal wieder mit Leichtigkeit, warum sie zur absoluten Speerspitze ihres Genres gehören.
Wie schon auf ihren Veröffentlichungen zuvor zeigen sie auf ihrem neuen Werk, mit wie viel Herzblut sie daran gehen und immer wieder einen Hit nach dem anderen landen.
Natürlich durfte da auch keine Tour dazu fehlen, um diese Stücke ins rechte Licht zu rücken und sie auch live ihren Fans näher zu bringen.
Solchermaßen waren sie u.a. auch am 09.04. in der Arena in Ludwigsburg am Start, wo sie zusammen mit „Delain“ ein atemberaubendes Konzert gaben.

Besser hätte man sich den Support nicht aussuchen können, denn auch „Delain“ verstehen es, einen Übersong nach dem anderen zu schreiben und ihre Fans damit glücklich zu machen.
Und auch „Charlotte Wessels“ und ihre Jungs können mit einem neuen Album mit Namen „The Human Contradiction“ aufwarten, sodass eine gemeinsame Tour also noch mehr Sinn machte.
Zwar schafften es von besagtem Neuling im Endeffekt leider nur „Army Of Dolls“ und „Stardust“ auf die Setlist, doch angesichts ihrer Menge an hervorragenden Songs konnte man ihnen dies gut verzeihen, denn mit dem Opener „Go Away“, sowie „Get The Devil Out Of Me“, „Electricity“, „Sleepwalkers Dream“, dem unverzichtbaren „The Gathering“, als auch „Not Enough“ und dem abschließenden Titelsong ihres letzten Albums „We Are The Others“ fand sich mehr als genug Kraftfutter in ihrer Setlist wieder.
Dazu eine bestens gelaunte Band, die wie immer eine superbe Show hinlegte, was nicht zuletzt auch an der Augen – und Ohrenweide „Charlotte Wessels“ lag, die das Publikum mal wieder fest im Griff hatte.
Ich hoffe, dass „Delain“ in nächster Zeit noch eine Headlinertour nachschieben, um ihr neues Album noch etwas mehr in den Vordergrund zu rücken.
Das würde ich natürlich nicht entgehen lassen.

Nach diesem sehr gekonnten Einstand in den Abend war es nun Zeit für den Headliner „Within Temptation“ und die ließen auch nicht sonderlich lange auf sich warten und starteten nach einer überschaubaren Umbaupause mit „Let Us Burn“ und „Paradise“ vom schon erwähnten neuen Album „Hydra“.
Ganz im Stile des Covers ihres Neulings, war ihr Bühnenbild mit den beiden Drachen vom Artwork, sowie einer gewaltigen Leinwand im Hintergrund mehr als nur ein Blickfang.
Dass genau diese Leinwand eine größere Bedeutung hatte, zeigte sich z.B. im Falle von „Paradise“.
In der Studioversion wird dieser Song ja eigentlich im Duett mit „Tarja“ dargebracht und um das Fehlen der Duettpartner (von denen es auf „Hydra“ ja doch einige gibt) auf der Bühne auszumerzen, wurden diese einfach in Form eines Videoclips auf die überdimensionale Leinwand projiziert und wurden somit im Endeffekt doch noch ein Teil der Show.
Dies galt somit natürlich auch für die Stücke „Dangerous“, bei dem bekanntermaßen „Howard Jones“, seines Zeichens Ex Sänger von „Killswitch Engage“, der nun mit seiner neuen Truppe „Devil You Know“ Gott sei Dank wieder ein Teil des Musikgeschehens ist, sowie dem Song „And We Run“, welcher bei den Kritikern auf geteilte Meinungen stieß, was nicht unerheblich an der Gaststimme von Rapper „Xzibit“ lag.
Doch man kann sagen was man will, sein Beisein an diesem Titel hat absolut seine Berechtigung.
Das ist zumindest meine Meinung, denn ich mag diesen Song einfach!
Aber selbstverständlich kamen nicht nur neue Stücke der Band zum Zug, sondern auch Songs, älteren Datums fanden ihren Weg in die Setlist und so konnten sich alle Anwesenden im weiteren Verlaufe des Abends über Knaller, wie z.B. „Iron“, „In The Middle Of The Night“, „Angels“, „The Cross“ und natürlich „Mother Earth“ freuen, die sich mit den zusätzlich auf der Setlist aufgetauchten neuen Songs „Edge Of The World“, „Tell Me Why“ und „Roses“ herrlich abwechselten und so einen hervorragenden Einblick in die musikalische Welt von „Within Temptation“ gaben.
Auch bei den Zugaben ließen sich „Sharon Den Adel“ und ihre Jungs nicht lumpen und brachten mit „What Have You Done“ (bei welchem erneut die Leinwand für, in diesem Falle für „Keith Caputo“, den der geneigte Musikfan ja bestimmt noch von der Band „Life Of Agony“ kennen dürfte zum Einsatz kam), sowie eine akustische Einlage ihres neuen Übersongs „Whole World Is Watching“, als auch eine gelungene Coverversion des „Lana Del Rey“ Stückes „Summertime Sadness“ und dem abschließenden und keinesfalls fehlen dürfenden All-Time Hits „Ice Queen“ auf die Bühne.

Nachdem die letzten Klänge dieses genialen Songs verklungen waren, endete auch dieser ergreifende Gig mit der Gewissheit, etwas mehr als sensationelles erlebt zu haben.
„Within Temptation“ schaffen es immer wieder, einem eine Gänsehaut nach der anderen zu verpassen und solange das so ist, werde ich sie mir immer wieder sehr gerne live anschauen.
Sehr großes Kino!!!

Pics by Heiko (PictureMonster)
www.heiko-bendigkeit.de/




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