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Weeping Silence - For The Unsung - Review
Aus der Doom Szene der 90er Jahre entsprang “Weeping Silence” aus Malta, die durch die Jahre ihren Stil immer mehr in Richtung Symphonic Gothic Metal lenkten.
Mit ihrem neuen Werk „For The Unsong“ haben sie nun wohl ihre Bestimmung in Sachen „Style“ gefunden und leben diesen auch sehr hochwertig aus.
Klingt es zwar beinahe schon obligatorisch, dass sowohl männliche Growls, als auch Female Vocals an Bord sind.
Möchte ich aber ganz klar darauf hinweisen, dass es sich gerade bei der Frauenstimme von Sängerin „Rachel Grech“ keinerlei Grund zur Klage gibt, denn ihre Stimme klingt zu keiner Zeit nur Ansatzweise nervig, was die Sache zusätzlich interessant macht.

Das neue Album besticht durch sehr anspruchsvolle Songs, die zwar vielleicht nicht sofort zünden, doch nach und nach ihre Qualität entfalten.
So ist z.B. das wunderschöne Intro „Mourning Sighs Farewell“ ein, wie im Gothic Metal nicht anders zu erwarten, herrlich düsterer Einstieg in „For The Unsung“, der mit „Love Lies Bleeding“ (von dem übrigens auch ein Video abgedreht wurde) fulminant fortgesetzt wird.
Sphärisch und majestätisch geht es auch in weiteren Machtwerken wie „Mire Of Pity“, „The Search Within“, oder auch „My Possession“ weiter, die keinen Zweifel offen lassen, dass hier nicht einfach nur 08/15 Gothic Metal zelebriert wird, sondern eine richtige Perle rotiert.
Absolut kein einziger Song ist ein Fehlgriff und bereitet den Hörer auf eine passende Listening Session an einem kalten und trüben Herbstabend mit einem Glas Rotwein in der Hand vor.
Doch auch live machen „Weeping Silence“ in Anbetracht ihrer siebenköpfigen Mannschaft sicherlich eine mehr als gute Figur.
Das wage ich zumindest mal zu behaupten.
Hoffentlich kann man sich davon in geraumer Zeit mal ein Bild machen.

Mit „For The Unsung“ hat die düstere Musikszene ein weiteres hochkarätiges Werk dazu gewonnen.
Der Hörer bekommt die volle Bandbreite geboten und kann sich über perfekt in Szene gesetztes Material freuen, welches „Weeping Silence“ hoffentlich einen gehörigen Schritt vorwärts bringen wird.
Bei solch einem famosen Soundtrack für die düstere und kalte Jahreszeit kann man sich auf selbige sogar fast schon freuen, selbst wenn man wie ich den Herbst und den Winter nicht sonderlich mag.
Sollte sich kein Gothic Fan entgehen lassen!

Note: 2
 


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