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Warrant - Metal Bridge - Review
Bei dem Namen “Warrant” fällt mir persönlich sofort die geile Zeit in den 80er Jahren ein, als meine damaligen Kumpels und ich, deren Erstlingswerke „First Strike“ und „The Enforcer“, beinahe täglich anhörten.
Seither hat sich viel verändert.
Viele der damaligen Freunde haben leider schon die große Reise angetreten, doch die Musik bleibt und nun sind auch „Warrant“ wieder da.
Grund genug für mich, mir das neue Album „Metal Bridge“ einmal genauer anzuhören, um in Erinnerungen zu schwelgen.

Was mir zu Beginn sofort durch den Kopf fährt ist die Tatsache, dass der Titel „Metal Bridge“ nicht von ungefähr kommt, denn tatsächlich kann die Band eine Brücke von der damaligen Zeit zur Neuzeit schlagen.
Soll heißen, dass sowohl alle Trademarks von damals immer noch in irgendeiner Weise vorhanden sind und sich perfekt mit aktuellen Elementen vermischen.
Einziges Ur-Mitglied Basser/Sänger „Jörg Juraschek“ hat mit seinen neuen Mitstreitern so eine gekonnte Symbiose geschaffen.
Waren es einst noch Songs, wie z.B. „Scavenger’s Daughter“, oder „The Rack“, die nicht nur mir den Speed Metal Heaven darlegten, so sind in der heutigen Zeit ebenfalls wieder Stücke aufzuzählen, die beinahe eine ebensolche Anziehungskraft besitzen.
Schon der Opener „Asylum“ macht dies deutlich, auch wenn sich das Material wahrlich ordentlich poliert anhört, da die Produktion sehr klar und frisch daherkommt.
Weitere Faves meinerseits sind u.a. „Face Of Death“, „Helium Head“ und „Immortal“, die es wirklich in sich haben.
Doch eigentlich ist es völlig einerlei, irgendwelche Songs aufzuzählen, denn glänzen können alle Stücke.
Auch alte Songs kommen auf „Metal Bridge“ noch einmal zu Ehren, denn sowohl „Ordeal Of Death“, als auch „The Enforcer“ wurden noch einmal frisch aufgenommen und bestechen mit einer erfrischenden Härte, als hätte es die gut 30 Jahre, die zwischen den Originalen und diesen Neuversionen liegen, nie gegeben.

„Warrant“ haben mich erneut positiv überrascht, sodass ich geneigt bin zu sagen, dass man „First Strike“, „The Enforcer“ und „Metal Bridge“ ruhigen Gewissens hintereinander anhören kann, ohne hinterher Kommentare, wie: „aber früher waren sie einfach besser“, von sich geben zu müssen.
Sehr geiles Eisen der deutschen Speed Metal Heroes!

Note: 2



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