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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| VOLBEAT - 28.10.2007 - Rockfabrik Ludwigsburg |
Als wir ins Innere der RoFa kamen, spielten schon die Vorbands. KAYSER aus Schweden, die ursprünglich eröffnen sollten, waren wohl ausgefallen (ich konnte nicht in Erfahrung bringen, wieso). Dafür durfte jedoch die Band mit dem unglaublichen Namen THESE TWENTYTWO COLTSUCKERS aushelfen, die mit leichtem Punkrock die Menge schon mal vorglühten. Danach gab es noch von "ONE FINE DAY" eins auf die Ohren. Dieselben gaben sich alle Mühe, rockten was das Zeug hielt und versuchten schon mal die Gäste in die richtige Stimmung zu bringen. Es herrschte, wie schon erwähnt, prächtig gute Stimmung und jeder wollte nun endlich VOLBEAT sehen. Die Vorbands mussten rege um Beifall kämpfen und ich persönlich hatte den Eindruck, dass dies nicht so richtig gelang. Kurze Umbaupause, dann ging es los mit VOLBEAT. Schon bevor die Headliner die Bühne betraten, gab es tosenden Applaus und kräftige "VOLBEAT - VOLBEAT" - Schreie. Die Menge tobte und es gab kein Halten, vom ersten Ton an. Michael kam rein, klatscht erst mal ein paar Fans mit "GIVE ME FIVE" ab und die Stimmung gleichte somit einem Hexenkessel. Der Sound war im Club so intensiv, dass man nur noch mit offener Kinnlade dastand und ausflippte. Was der Mischer an diesem Abend hinbekam, war mördermäßig gut. Da ich schon zum dritten Mal live dabei war, kann ich das wohl behaupten: wir bekamen den besten Sound geliefert, den VOLBEAT je hatten. Absolute Toplaune, gepaart mit Michael Poulsons Showeinlagen, ergaben hier einen Rock 'n' Roll-Event, der es so richtig Fett in sich hatte. Die Songs vom Album "Rock the rebel, metal the devil" wurden frenetisch abgefeiert und lauthals mitgesungen. Zum einen "The Human Instrument", dann "Sad Mans Tongue" oder "Soulweeper"... egal was, alle Songs sorgten für einen unvergesslichen VOLBEAT-Abend Ein Fan kam auf die Bühne und wollte gerade ins Publikum springen, als Michael in packte, um dann mit ihm zusammen stagediving zu machen - ein lauter Aufschrei ging durch das Publikum, denn so etwas bekommt man selten zu sehen. Es war einfach herrlich anzuschauen, wie die Band sich für ihre Fans verausgabte. VOLBEAT verstehen es eben, auf sympathische Art und Weise die Mucke, das Entertainment und die Fans zu vereinen. Die Jungs auf der Bühne verbreiten dermaßen gute Laune, dass man nur noch staunen kann, mit was für einer Leichtigkeit sie abrocken. [pagebreak] Michael Poulson bedankte sich immer wieder bei den Fans und versprach, wann immer möglich, wieder in die Rockfabrik Ludwigsburg zu kommen. Dann schrie er: "Bring some Noise", seine Gitarre stimmte "Caroline" an und er schredderte alles nieder.Wahnsinn - was die Band für einen druckvollen Sound aus den Lautsprechern jagte. Man kann nur jeden beglückwünschen, der an diesem Abend dabei war, als Michael seine Whiskey Flasche unter den Fans kreisen ließ. Kurze Showeinlagen, wie z. B. sich als "Ozzy" zu präsentieren, waren für die Fans ein gefundenes Fressen. Michael nahm dabei die Hände nach oben und wackelte über die Bühne, um den Gottvater des Metal nachzuahmen. Danach stimmte er mal eben kurz einen Song von CANIBAL CORPSE an und sorgte somit für einen weiteren Sprung des Stimmungspegels. Es wurde einfach alles mit lautem Beifall gefeiert, was VOLBEAT an diesem Abend machten. Kein Wunder auch, denn die Jungs spielten wirklich bis zur Erschöpfung. Kleiner Tipp: Gebt dem Frontmann doch nächstes Mal ein Handtuch mehr! Nach drei Zugaben und total erschöpft verließ die Band die Bühne. Michael machte noch die Ansage, dass er in 20 Minuten bei den Fans sei, um mit ihnen ein Bier zu trinken, was die weiblichen Fans lauthals begrüßten. VOLBEAT und die Fans haben in der Rockfabrik ein gigantisches Rockkonzert geliefert, das noch lange für Gesprächsstoff sorgen wird. Und wer weiß... womöglich finden wir diese Combo mal im großen Rockzirkus an, denn da gehören sie hin. Hellfire-Franky . |
| 11.11.2007, 09:58 by Hellfire-Franky |
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