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Visions Of Atlantis - Old Routes-New Waters - Review

Als ich 2013 vom Split der österreichischen Symphonic Metal Band VISIONS OF ATLANTIS hörte, war ich doch sehr geschockt, denn in all den Jahren ihres Schaffens, hatte ich sie insofern begleitet, dass ich all ihre CDs kaufte und sie immer wieder gerne anhörte und dann das…!
Doch lange sollte der Abschied nicht dauern, denn schon bald sammelte das letzte verbliebene Originalmitglied der Band und Drummer Thomas Caser neue Leute um sich, um mit VISIONS OF ATLANTIS erneut durchzustarten.


Dies gelang ihm auch sehr gut, denn die neuen Mitstreiter sind allesamt gestandene Musiker, die genau wissen wie sich VOA anzuhören hat.
Denn man höre und staune, gleich drei Gründungsmitglieder der Band kamen zurück, sodass wir zusammen mit Thomas Caser insgesamt vier der ersten Besetzung von Visions Of Atlantis zu hören bekommen.
Im Einzelnen sind dies Gitarrist Werner Fiedler, sowie Keyboarder Chris Kamper und nicht zuletzt Basser Mike Koren, die mit den Neuzugängen am Gesang Clementine Delauney, die ja viele noch von den österreichischen Kollegen von SERENITY her kennen dürften und auch DRAGONY Sänger Siegfried Samer macht seine Sache mehr als ordentlich, sodass die Grundthematik von VOA mit Male and Female Vocals auch weiterhin bestehen bleibt.
Solchermaßen veröffentlichte man dann eine EP, um den zunächst wohl leicht verwirrten Fans zu zeigen, dass sie weiter im Geschäft bleiben.
Mit dem bezeichnenden Titel „Old Routes-New Waters“ war die EP mit ihren fünf Songs gut in Szene gesetzt und um nicht gleich mit der ganzen Tür ins Haus zu fallen, beschränkte man sich bei den Titeln ausnahmslos auf alte Stücke, die in ihren Originalversionen auf „Eternal Endless Infinity“, „Cast Away“ und „Trinity“ zu finden sind.
Mit „Lovebearing Storm“, welches seinerzeit auf dem Erstlingswerk „Eternal Endless Infinity“ beginnt das mit gut 26 Minuten Spielzeit leider etwas knapp ausgefallene Werk und schon wird einem bewusst, dass vor allem das Gesangsduo sehr gut harmoniert.
Weiter geht es mit „Lost“, jenem Kracher vom zweiten Album „Cast Away“, gefolgt von „Winternights“, welches ebenfalls auf diesem Longplayer zu finden ist.
Beide Stücke halten sich relativ nah am Original und wirken im ersten Moment eigentlich nur durch die neuen Vocals frischer.
Wenn man sie sich jedoch genauer anhört, bemerkt man sehr schnell, dass der Sound sich doch schon sehr verbessert hat.
Auch „Seven Seas“ von „Trinity“ lebt von dem besseren Sound und wird somit deutlich aufgewertet.
Mein Favorit ist und bleibt auch weiterhin „Last Shut Of Your Eyes“, welcher hier ein weiteres Mal überzeugend in Szene gesetzt wurde.
Und auch wenn ich ständig das Gefühl habe, der Geist von Nicole Bogner, jener ersten Sängerin von VOA, die 2012 leider viel zu früh verstarb, würde über allem schweben, so hat es die „neu“ formierte Truppe doch sehr gut hinbekommen, dass sich das Material auf „Old Routes-New Waters“ nahtlos in ihre bisherigen Veröffentlichungen einfügt.


Es wäre ihnen zu wünschen, dass diese Konstellation für die Zukunft bestehen bleibt.
Denn so wie sie sich auf dieser EP präsentieren, könnte man ihnen unter Umständen eine erfolgreiche Zeit vorhersagen.
Deshalb hoffen wir einfach mal und freuen uns auf den nächsten Full-Length Longplayer!


Note: 2

 




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