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Visions Of Atlantis - Ethera - Review
Es ist wohl unbestritten, dass die österreichische Metalszene mit einigen qualitativ extrem hochwertigen Acts aufwarten kann.
Eine davon ist meiner Meinung nach ganz klar „Visions Of Atlantis“, die dieser Tage mit einem neuen Album, welches „Ethera“ betitelt, das Licht der Welt erblickt.
Ich verfolge ihren Werdegang ja nun schon seit ihrem ersten Album „Eternal Endless Infinity“ und war immer wieder erstaunt, mit welch großartigem Material die Band daherkam.

Somit konnte ich mich auch entspannt zurücklehnen, da ich mir sicher war, auch diesmal keinesfalls enttäuscht zu werden.
Doch muss ich zugeben, dass es die Band geschafft hat, mich dann doch verwundert zurückzulassen, denn mit solch einem Brett habe ich dann doch nicht gerechnet, denn schon nach dem mächtigen Opener „The Ark“ wird mir klar, dass hier doch eine ganze Ecke mehr passiert, als das was ich mir vorab erträumt habe.
Alles klingt in sich noch stimmiger, als auf den Alben zuvor.
Dieses Gefühl verstärkt sich beim Hören der nächsten Tracks „Machinage“ und „Avatara“ noch weiter.
Man bekommt den Eindruck „VOA“ blieben mit ihren symphonischen Elemente teilweise hinterm Berg, um dann plötzlich wieder bombastisch alles niederzuwalzen was ihnen in die Quere kommt.
Mit dem folgenden „Vicious Circle“ haben sie mein Herz dann endgültig im Sturm erobert.
Verfügt die Halbballade doch über alles was der Fan und Freund dieses Genres erwartet.
Von einer wunderbar eingängigen Melodie, über die gemeinsamen Vocal-Parts von Sängerin“ Maxi Nil“ und ihrem männlichen Gegenspieler in Sachen Vocal-Akrobatik „Mario Plank“ findet man in diesem Song die volle Bandbreite ihres Könnens.
Und dass die Band diese Qualität ohne Probleme halten kann, davon darf man sich bei den nächsten Nummern, die da anstehen überzeugen.
Mit „Hypnotized“ (fast schon als Gothic Kracher anzusehen), „Tlaloc’s Grace“ (wieder recht symphonisch und nebenbei gesagt, einer meiner Faves auf diesem Album) und „Burden Of Divinity“, der ebenfalls zu begeistern weiß ist Abwechslung garantiert.
Mit „Cave Behind The Waterfall“ kommen dann wieder ruhigere Momente auf den Hörer zu, der in einer melancholisch verträumten Grundstimmung eingehüllt zurückbleibt, bevor ihn das folgende A.E.O.N.19th“ aus diesem entspannten Traum herausreißt und ihm einmal mehr vor Augen führt, mit welch ansprechendem Material der Hörer hier verwöhnt wird.
Doch leider geht alles einmal zu Ende.
Bevor der Vorhang fällt, wird jedoch noch einmal klargestellt, dass sich auf diesem Longplayer nur qualitiv hochwertiges Material befindet.
Somit kann auch das mit Klavierklängen beginnende und erneut mit einer melancholischen Note versehene „Bestiality Vs. Integrity“ den Standard bestens halten, bevor mit dem abschließenden „Clerics Emotion“ nach einmal alles aufgefahren wird, wofür „VOA“ steht.

Mit „Ethera“ ist „Visions Of Atlantis“ ein Album gelungen, welches wohl nicht nur in meiner heimischen Anlage noch lange nachhallen wird.
Ich bin noch immer gefangen davon und vor allem maßlos begeistert, dass ich, obwohl ich schon von einem Machtwerk ausgegangen bin, noch einen draufgesetzt bekam und mir somit gar nichts anderes übrig bleibt, als hier die Höchstnote zu vergeben, die ich auch mit Freuden ziehe.
„Visions Of Atlantis“, das ist für euch!!!

Note: 1



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1.67
  
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