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Vicious Rumors - Balingen Sonnenkeller, 22.05.2011
Es gibt Bands, die bleiben sich selbst immer treu.
Komme was da wolle.
Dieser Liga kann sich auch Geoff Thorpe mit seiner Band Vicious Rumors ohne weitere Diskussionen dazu gesellen.
Mit ihrem aktuellen Longplayer "Razorback Killers" welches fast ausnahmslos beste Kritiken einfahren konnte, machte man sich auf den Weg, Europa im Sturm zu erobern.
So machten wir uns dann natürlich auf den Selbigen um die Band im Sonnenkeller im für Metalheads nicht unbekannten Balingen zu bestaunen.

Doch bevor sich VR auf der Bühne so richtig austoben durften, legten die lokalen "Traitor" noch einen gut einstündigen Supportgig hin.
Zur Band selber sowie auch ihren Songs kann ich leider nicht viel sagen, da sie mir bis dato eher fremd waren.
Mit schnörkellosem Thrash Metal versuchte man die Anwesenden im Publikum schon mal etwas aus der Reserve zu locken.
Dies gelang jedoch nur bedingt.
War wohl nicht jedem sein Ding an dem Abend.
Auch wenn mir von "Traitor" nicht alles gefiel was sie an Songs von der Bühne bretterten, so finde ich es doch sehr respektvoll, daß sie dieser Sparte der Musik so frönen.
Ist ja heutzutage auch nicht mehr so normal bei jungen Bands.

Nach einer kurzen Umbaupause ging es dann aber mehr als ordentlich zur Sache.
Denn nun wurde es Zeit für die ultimative Schlacht auf der Bühne des Sonnenkellers.
"Vicious Rumors" ließen sich nicht lange bitten und legten gleich mit zwei Songs ihrer aktuellen Scheibe "Razorback Killers", namentlich "Murderball" und "Razorback Blade" los.
Eine schier unglaubliche Power schob von der Bühne und somit war alleine durch diese beiden Songs schon bewiesen, daß die Jungs um Geoff Thorpe noch lange nicht das Ende der Fahnenstange im Musikbusiness erreicht haben.
Ganz im Gegenteil wurden die neuen Songs der Marke "Bloodstained Sunday", "Black" und "Let The Garden Burn" vortrefflich mit Klassikern wie z.B. "Digital Dictator", "Abandoned", "Minute To Kill", "Hellraiser", "Soldiers Of The Night", oder auch "Worlds And Machines" in Einklang gebracht.
Das Publikum bekam einen Kracher nach dem anderen serviert.
An eine Verschnaufpause war zu keiner Zeit zu denken.
Besondere Erwähnung sollte auch die Tatsache finden, daß trotz mäßiger Zuschauerzahl (ca.70 Nasen) die Band eine derartige Spielfreude an den Tag legte, daß man sich alleine durch diesen Anblick wie auf dem nur wenige 100 Meter vom Sonnenkeller entfernten Bang Your Head vorkam.
Und mit einer Spielzeit von guten zwei Stunden bekam man an diesem Abend garantiert "Value For Money"!
Einen kleinen Schockeffekt lieferte gegen Schluß des Sets dann aber noch die Frontsirene "Brian Allen", der beim Song "Don't Wait For Me" bedingt durch übermäßigen Genusses eines bekannten Getränks (wir wollen ja keine Schleichwerbung machen und nennen das Getränk deshalb einfach mal Hörnerwhisky...grins) bei einer akrobatischen Einlage auf seiner Monitorbox das Gleichgewicht verlor und mit samt jenerwelchen von der Bühne hagelte.
Gott sei es gelobt und getrommelt ist ihm nichts schlimmeres passiert.
Jedoch wurde vorsorglich nach dem Song der Set beendet, so daß "Sonic Rebellion" leider nicht mehr zum Zug kam.
Doch angesichts dieser unfaßbaren Setlist konnte man das durchaus verkraften.
Ich kann nur sagen, daß ich absolut beeindruckt war und immer noch bin, von dieser Band und hoffe, sie bald wieder live erleben zu dürfen.

Setlist:

Murderball
Razorback Killer
Digital Dictator
Minute To Kill
Lady Took a Chance
Out of the Shadows
Dust to Dust
Blood Stained Sunday
Black
Worlds and Machines
Ship of Fools
Abandoned
You Only Live Twice
Let the Garden Burn
Axe to Grind
War -Soldiers of the Night
Down To The Temple
Hellraiser
Don't Wait For Me



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