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Venomous Maximus - Beg Upon The Light - Review
Ein wahrlich gutes Gespür hatte das österreichische Label “Napalm Records”, als es sich den Fisch Namens “Venomous Maximus” an Land zog.
Die Band aus Texas versteht es vortrefflich Doom Metal mit Stoner – sowie Heavy Metal im eigentlichen Sinne zu vereinigen.
Dazu eine Stimme, die teilweise hoch angesiedelt und manchmal mit harschem Sprechgesang das Herz des geneigten Hörers zu erobern vermag.

Ein wahrlich schaurig schöner Einstieg wird einem mit dem eröffnenden Intro „Funeral Queen“ geboten, welches mich persönlich an Horrorfilme die das Prädikat „Wertvoll“ für sich beanspruchen erinnert.
Nach diesem düsteren Einstieg wird man jedoch mit dem folgenden „Path Of Doom“, sowie dem nicht minder scheppernden „Give Up The Witch“ sogleich Zeuge, ihres herrlich düsteren und doch knochentrockenen Sounds zu werden.
Grandios kann ich da nur sagen!
Mit dem etwa 2 Minütigen Zwischenstück „Father Time“ wird noch einmal der düster verträumten Seele dieser Scheibe gehuldigt, bevor „Dream Again“ und das darauffolgende „Moonchild“ wieder den Boden unter den Füßen wegziehen und man sich auf den Allerwertesten setzt.
Jedoch nur für eine Schrecksekunde, denn sofort nach dem Aufstehen, verfällt man bewusst oder unbewusst wieder in Tranceähnlichem Gewippe.
Das vor sich hin schleppende „Battle For The Cross“ indes ist ein Doom Kracher allererster Güte und kann sich locker mit Größen dieses Genres messen und vermögen manche gar noch mit Leichtigkeit zu toppen.
Der Song „Venomous Maximus“ hingegen versprüht erneut einen großen Hauch von erdigem Rock, den die Band ausgesprochen gut einzusetzen weiß.
Dazu erneut dieser fast schon mit Befehlston behaftetem Sprechgesang, der vielleicht nicht Jedermanns Geschmack trifft, mich jedoch vollends zu überzeugen weiß.
Nach dem kurzen Zwischenstück „Mother Milk“, welches sich mal wieder extremst depressiv nähert und wieder absolut gelungen, für eine abgrundtief düstere Stimmung sorgt, wird mit dem ergreifenden Abgesang „Hell’s Heroes“ leider schon das Ende eingeläutet.
Jedoch in der Gewissheit, sogleich nach Ende dieses Songs erneut die Play-Taste zu drücken.

„Venomous Maximus“ haben mit diesem Stück Musikgeschichte wahrlich etwas Großes auf den Weg gebracht, das wohl in der Szene lange nachhallen dürfte, sobald sich die dafür angepriesene Zielgruppe darauf stürzt, bzw. darüber herfällt.
Ich für meinen Teil bin extrem positiv überrascht von der Vielfalt dieser Band und somit wird mich „Beg Upon The Light“ wohl noch lange in Beschlag nehmen.

Note: 1,5





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