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Traitor - Thrash Command
Einmal im Jahr wird Balingen durch das Bang your Head Festival zur Hochburg für einige tausend Metal Fans. Doch auch außerhalb dieses Wochenendes wird es im Zollern-Alb-Kreis kein Dezibel leiser, da es aus dieser Region immer wieder hoffnungsvolle neue Acts gibt. Eine dieser Bands sind die vier Jungs von TRAITOR, die gerade mit ihrem Debütalbum „Thrash Command“ in den Startlöchern stehen.

Bereits das Cover zeigt, dass der Name hier Programm ist und es hier kompromisslosen Thrash Metal der 80er Jahre auf die Ohren gibt. Für das Artwork konnte mit Andreas Marschall eine echte Hausnummer verpflichtet werden, der bereits für Größen wie SODOM und KREATOR gearbeitet hat. Auch Songtitel wie „Death Division“, „Raising Hell“ oder „Merciless Hate“ schlagen genau in die Thrash Metal Kerbe. Eine sehr gelungene Aufmachung und ein guter Vorgeschmack auf das was einen in den bevorstehenden 45 Minuten erwarten wird.
Musikalisch bewegt man sich genau in der Schnittmenge zwischen oben genannten Bands, durchgemischt mit einer ordentlichen Portion Bay Area Thrash. Das Endergebnis ist ein Debütalbum, dass sich dem Vergleich mit anderen Newcomern der Thrash Metal Szene auf jeden Fall stellen kann. Schon allein durch die Geschwindigkeit, die die Platte vorlegt werden sich viele alten Recken an die Good Old Days erinnert fühlen. Dabei versteht es die Band aber das Tempo immer wieder geschickt zu drosseln. So entsteht kein eintöniges Geknüppel, sondern ein energischer, aber dennoch abwechslungsreicher Sound.
Mit Andreas Mozer hat man auch noch einen erstklassigen Sänger am Start, der einen hohen Wiedererkennungswert besitzt und dadurch einen hohen Anteil am brutalen Sound der Platte hat. Erwähnenswert ist, dass er live sowohl singt, als auch die Drums bearbeitet (!), was aber seiner Leistung keinen Abbruch tut.
Für jeden Thrasher ist dieses Album ein absolutes Must Have. Für läppische 10 Euro bekommt man hier ein Debütalbum, das frisch, unverbraucht, aber dennoch routiniert und zielsicher drauf los drischt und gerade ältere Metalheads an die unbeschwerten Anfangstage dieser Musik erinnern dürfte. Durch die genau getimten Breaks und den markanten Gesang hat man hier während keinem der 11 Songs das Gefühl man hört hier eine 08/15 Band, die gerade noch auf den Thrash Metal Revival Zug aufgesprungen ist. Viel mehr ist hier eine hoffnungsvolle junge Kapelle am Start, die es weit bringen kann.

Wer nicht gerne die Katze im Sack kauft, kann sich von den Jungs auf Facebook, Youtube oder Myspace ein Bild machen oder sich gleich bei einem Liveauftritt wegblasen lassen. Support the Underground!!!

Note: 2



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