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The Razed - The Razed - Review
Das nenne ich doch mal eine interessante Beschreibung für einen Musikstil:
„Grungeadelic Spacepunk“!
Was immer das auch heißen soll…haha
Ich würde vorschlagen, dass eher verständliche Bezeichnungen ihres Styles, wie Classic Rock, Punk und Alternative Rock, die aus ihrem Infoblatt hervorgehen, doch eher zu verstehen sind, als ihr selbst gewählter Ausdruck ihres Materials.

Das schwedische Trio kickt mit ihrem selbstbetitelten Debüt amtlich so einige Ärsche und das mit Anlauf.
Und dass nicht nur ich das so sehe, beweisen einige Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit, denn gleich bei 2 Songwettbewerben im Jahre 2010 und 2011 nahmen die Jungs teil und konnten sich jeweils einen Platz in den Top 10 sichern und auch jenseits des großen Teichs nahm man die Band zur Kenntnis.
So kamen sie nicht nur mit ihrem Song „Panic Room“, der auf diesem Album ebenfalls zu finden ist, auf einen Sampler namens „Riot For Sunset Vol.31“ des Labels 272 Records, welches in Los Angeles ansässig ist, sondern durften zudem gleich zweimal im legendären „Whisky-A-Go-Go Club“ auf dem Sunset Boulevard spielen.
Zu ihren Einflüssen zählt die Band solch klangvolle Namen, wie „Led Zeppelin“, „The Cult“, „The Clash“, „Monster Magnet“ und „Foo Fighters“, was man Angesichts des hier zu hörenden Materials durchaus unterschreiben kann.
Eine nette Mischung aus eben erwähnten Bands bildet die Basis für diesen Kick Ass Rock, der schon nach erstmaligem Hören hängen bleibt.
Zwar lässt die Produktion des Albums an manchen Punkten etwas zu wünschen übrig, jedoch komme nicht umhin, dies in Anbetracht des rotzigen Sounds, den die Jungs da so herrlich verbraten, schon fast sogar irgendwie passend zu finden.
Es muss ja schließlich nicht immer alles auf Teufel komm raus glatt gebügelt klingen.
Und so können Stücke, wie das oben erwähne „Panic Room“, oder auch „Fall Of The Rebel Angels“ und „Ask To Leave The Cult“ ordentlich punkten.
Für ein in Eigenregie produziertes Album ist dieses Debüt auf alle Fälle gut gelungen.

Lässt es zwar noch Platz nach Oben, ist es jedoch immer noch absolut hörenswert und wirklich nicht von schlechten Eltern.
Wer auf erdigen Rock mit Kick Ass Charakter steht, sollte sich „The Razed“ mal reinziehen und sich von der coolen Atmosphäre, die dieses Debüt ausstrahlt, einfach mal einlullen lassen.

Note: 3



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