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The Ranch Festival 2015 Warm Up Show - Hechingen Rockcafe Kiss, 23.10.2015

“The Ranch Festival”!
Dieser Name steht seit letztem Jahr mit seinem Debüt für ein Event, welches sich vorzugsweise auf die melodische Seite des Heavy Metal konzentriert.
In diesem Jahr fand es erfreulicherweise eine Fortsetzung.
Doch um diejenigen, die sich für dieses Festival entschieden hatten, schon mal vorab in Feierstimmung zu bringen, entschlossen sich die Veranstalter Tags zuvor eine kleine, aber feine WarmUp Show im Rockcafe Kiss in Hechingen zu präsentieren, welche mit den  Bands LICENCE, TWENTY DARK SEVEN und SOULDRINKER glänzen konnte.

 

Die Eröffnungszeremonie übernahmen LICENCE.
Eine junge Band aus Ingersheim bei Stuttgart.
Obwohl sie bisher zwar noch kein Album am Start haben, hatten sie genug Material zusammen, um einen gepflegten Gig abzuleisten.
Vor geraumer Zeit hatte ich schon einmal das Vergnügen, sie live zu sehen, als sie im Vorprogramm von PRAYING MANTIS einen Gig bestritten, die übrigens Tags darauf auf dem Ranch Festival spielten.
Und schon dort war mir bewusst, dass die Truppe eine gewisse Raffinesse an den Tag legten, sprich ihre Songs zwar einfach gestrickt sind, doch gerade deshalb geradezu einluden, sich mit den Stücken und auch der Band genauer zu befassen.
Auch an diesem Abend hatte ich wieder diesen Eindruck und war auch diesmal wieder angetan von dem was Sängerin Jacky Coke und ihre Jungs da ablieferten.
Songs wie „Believer“, „Metal Train“, „Turn On The Radio“ und „Tell Me“ haben meiner Meinung nach genug Potential, um auch auf CD nachhaltig in Erinnerung zu bleiben.
Solange der Silberling noch nicht am Start ist, muss man sich jedoch leider Gottes erst mal noch weiter auf ihre Live-Aktivitäten konzentrieren.
Dies fällt jedoch nicht schwer, wenn dabei solch cooles Material herauskommt.
Wer jetzt neugierig auf die Band LICENCE wurde, dem sei folgender Link ans Herz gelegt: http://www.licence-band.com/
Dort erfährt man auch, wo sie demnächst noch live aufschlagen werden, damit man sich selbst ein Bild davon machen kann.
Wert sind sie es allemal, Beachtung geschenkt zu bekommen.

 

Auch die nächste Band TWENTY DARK SEVEN durfte ich schon live unter die Lupe nehmen und sowohl On Stage, als auch mit ihrem Debüt „Roar“ haben sie mich schlichtweg umgehauen.
Zwar hat Sänger Marcus Jürgens, den sicherlich noch einige aus seiner Zeit als Mikroschwinger bei PUMP, oder auch früher bei BRAINSTORM her kennen dürften, immer das unglaubliche Pech, gerade an dem Tag krank zu werden, an dem ein Gig ansteht, doch Profi wie er nun mal ist, kommt er zumindest äußerlich wunderbar damit klar und auch an diesem Abend gab er sich keine Blöße und zeigte der Erkrankung mal eben den Mittelfinger.
Seit der Veröffentlichung des besagten Debüts hat sich jedoch das Karussell der Bandmitglieder gedreht und so kamen für den ausgestiegenen Drummer Hans In ´T Zandt und Basser Alex Jansen, nun frisches Blut in Form von Felldrescher Jason-Steve Mageney so wie Christoph Renner, der fortan für die vier Saiten zuständig ist an Bord.
Solchermaßen gestärkt lieferten sie ein weiteres Mal einen sehr starken Gig ab, in dem selbstverständlich ihr Album „Roar“ größere Beachtung beigemessen wurde.
Vorzeigesong von meiner Seite aus ist immer wieder „Do You Like The Dark“.
Ein Song der so dermaßen reinhaut und genau das wiederspiegelt was einen auf dem kompletten Album erwartet.
Und genauso geben sie sich auch live.
Immer straight nach vorne und ab durch die Wand.
Genauso muss es sein!
Wer noch mehr Infos zu TWENTY DARK SEVEN brauchen sollte, der findet diese sowohl unter https://www.facebook.com/Twentydarkseven-499074630150705/, als auch hier: https://www.reverbnation.com/twentydarkseven
Wer irgendwann mal die Chance hat, sie live zu erleben, sollte dies nicht verpassen.
Alle die TWENTY DARK SEVEN schon Live On Stage erlebten, werden mir wohl beipflichten.

 

Den Abschluss des Abends übernahmen SOULDRINKER aus Stuttgart, die auch diesmal wieder einen phänomenalen Gig abzogen.
Zwar ist die Anzahl ihrer Songs noch nicht so dermaßen üppig, doch wer sie kennt weiß, dass dies keineswegs ein Grund sein muss, ein verkürztes, oder gar lapidares Set abzuleisten.
Vielmehr kann man sich bei Sängerin Iris Boanta und ihren Jungs sicher sein, dass sie absolut nichts anbrennen lassen, sodass man sich im Endeffekt auf eigene Stücke der Marke „Sixteen Men Of Tain“, oder „Damn The Machine“, als auch Covers wie z.B. „Painkiller“ von JUDAS PRIEST, oder auch PANTERA’S „Cowboys From Hell“ freuen durfte.
Die Truppe legte auch diesmal wieder eine Energie an den Tag, dass man nur den Hut ziehen kann.
Deshalb zieh ich sie mir auch immer wieder gerne live rein, denn es ist zu jeder Zeit garantiert, dass sie alles geben, um dem Publikum die volle Kelle überzuziehen.
Denn sowohl Iris mit ihrer fast schon Reibeisen verdächtigen Stimme, die man übrigens auch bei NASTY PUNCH, sowie der AC/DC Coverband SHE’S GOT BALLS bewundern kann, als auch die Gitarrenarbeit eines Markus Pohl, Chris Rodens‘ krachende Bassläufe, sowie die Drums von Steffen Theurer sind ein untrügliches Indiz dafür, dass dabei wahrlich nur gute Songs entstehen können.
Wie bei den Bands zuvor gilt auch hier, falls noch nicht getan, unbedingt anchecken.
Unter folgenden Links bekommt man sachdienliche Hinweise zu den Tätern…äh Moment nein, natürlich interessante Infos zu der Kapelle:

http://www.souldrinker.org/

https://www.facebook.com/souldrinkerband/?fref=ts

 

So ging, nachdem SOULDRINKER die letzten Akkorde verklingen ließen, die Warm Up Show zu Ende.
Doch am nächsten Tag sollte es ja schon mit dem Ranch Festival in der nahegelegenen Diskothek WOM weitergehen.
Der erste Abend war auf alle Fälle schon ein voller Erfolg, der nach einer Fortsetzung nur so schreit.

Pics by Heiko Bendigkeit

http://www.heiko-bendigkeit.de/




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