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Tankard - R.I.B. - Review
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als meine Kumpels und ich uns zu Alben, wie “Zombie Attack” und “Chemical Invasion” eine Stalinorgel mit 20 Schuss nach der anderen einverleibten und die Buden danach regelmäßig dem Cover von “The Morning After” nach empfunden hinterließen.
Diese Zeiten haben sich zwar geändert, doch was bleibt ist die Musik von „Tankard“.

Das wohl repräsentativste Bindeglied zwischen Metal und Alkohol ist 2 Jahre nach „A Girl Called Cerveca“ wieder am Start, um mit „R.I.B.“ (keine Angst, es handelt sich hier keinesfalls um einen Abgesang der Band, wie manch negativ denkender Mensch aus dem Titel des neuen Albums vermag herauszuhören)
Vielmehr hauen „Gerre“ und seine Jungs auch diesmal wieder das volle Brett raus und lassen wohl nicht nur mich an vergangene Partys denken, die so manche Erinnerungslücken hinter sich her zogen.
Man könnte es nun eigentlich abkürzen und sagen, „R.I.B.“ ist ganz der Tradition von „Tankard“ verpflichtend, auch diesmal wieder ein astreines Thrashwerk geworden.
So könnte man das in der Tat wirklich stehen lassen, doch wer „Tankard“ kennt weiß, dass sich in all den Jahren ihrer Bandgeschichte so einiges im Bandlager getan hat und Songtechnisch durchaus immer weiter zugelegt wurde.
Nicht falsch verstehen, die ersten Veröffentlichungen hatten weitaus mehr als nur Charme zu bieten, auch wenn die Songs relativ einfach gestickt waren, doch wurden die Jungs nun mal auch erwachsen, was man der Musik denn auch anhört.
So hat man auch hier wieder ein Paradebeispiel dafür, was aus den Herrschaften geworden ist.
Zwar nicht mehr unbedingt die Spaß – und Saufmucke wie früher, aber immer noch verteufelt gut.
Ich erspare es mir, einzelne Stücke hervorzuheben, auch wenn ich persönlich meinen kleinen Favoriten im Titelstück sehr bald gefunden habe.

Wer die Jungs schon immer zu seinen Wegbegleitern zählte, der wird auch diesmal wieder das volle Pfund ins Gesicht bekommen und sich wahrhaftig über jede einzelne musikalische Watschen freuen.
Allen anderen sei gesagt, dass sie die Band ruhig mal anchecken können, denn was auf „R.I.B.“ abgeht, ist sicherlich nicht nur eine musikalische Sauferei.
Dafür haben „Tankard“ einfach zu viel aufm (Bier) kasten

Note: 1



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