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Symphony X - Underworld - Review
Fast könnte man meinen, dass der Titel “Underworld”, dafür stehen könnte, wo sich Symphony X, jene Prog Metal Heroes aus den USA die letzten Jahre seit der Veröffentlichung ihres letzten Outputs “Iconoclast” versteckt hatten.
Nun sind sie jedoch wieder zurück und das mit einem Album, welches so ziemlich alles hinter sich lässt, was ich in letzter Zeit zu hören bekam.

Mit „Overture“, einem brachialen Intro starten wir in ein Album, welches ich gut und gerne in einem Atemzug mit Göttergaben der Marke „Divine Wings Of Tragedy“ nennen würde.
Warum das so ist, davon kann man sich bei den folgenden Stücken „Nevermore“ und dem Titelsong „Underworld“ ein gutes Bild machen.
Mit einer gnadenlosen Härte haut die Band so dermaßen rein, dass ich mir manchmal die Frage stellen muss, ob sie ihre Liebe zum Death/Thrash Black Metal gefunden haben, nur um gleich wieder in eine so bekannte Richtung zu gehen, die Symphony X ausmacht und wofür die Band schon so lange steht.
Alleine diese beiden Songs zeigen schon auf, womit der Hörer danach noch konfrontiert wird.
Das vorab schon veröffentlichte „Without You“ macht da ebenso wenig einen Unterschied wie das derart treibende „Kiss Of Fire“, welches sich immer mehr zu meinem Favoriten entwickelt.
Auch das folgende „Charon“ überzeugt durch ein Konzept, welches sofort im Kopf bleibt, während sich das im Anschluss daran anknüpfende „Hell And Back“ wieder sehr in der Vergangenheit der Band verwurzelt anhört.
Mir persönlich gefällt das sehr gut, da ich ja auf die ersten Scheiben  von Symphony X ganz besonders stehe.
Mit „In My Darkest Hour“ kommt ein Track auf den Hörer zu der, wie es der Titel schon erahnen lässt, extrem düster und mit einer deftigen Grundhärte versehen daherkommt.
Ich persönlich kann mich mit dieser recht harten Gangart sehr gut anfreunden, denn sowohl Russell Allen’s Stimme, als auch Michael Romeo’s Gitarrenarbeit kommt dabei so ungeheuer kompromisslos durch, dass man sich die Songs einfach immer öfter anhören muss.
Was im Übrigen auch sehr von Vorteil ist, da sich die meisten Stücke erst nach mehrmaligen Durchläufen ihr wahres Antlitz zeigen und so immer mehr an Wert gewinnen.
So z.B. auch „Run With The Devil“, in welchem Michael Romeo auf beeindruckende Weise zeigt, wozu er mit seiner Gitarre im Stande ist.
Mit „Swansong“ gehen sie erneut zurück und lassen den Hörer in einer Zwischenwelt von „Divine Wings Of Tragedy“ und „Twilight In Olympus“ verweilen, aus der er durch das abschließende „Legends“ nur langsam wieder herausgerissen wird.

Ich persönlich gestehe mir nur zu gerne ein, dass „Underworld“ für mich sogar noch über den Vorgängern „Iconoclast“ und „Paradise Lost“ steht.
Denn wenn mich ein Album so derart schnell berührt, muss da noch etwas mehr dahinterstecken, was ich momentan aber leider nicht beschreiben kann.
So lasse ich dies einfach so stehen erfreue mich des neuen Materials dieser Ausnahmeband.

Note: 1



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