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Stryper - Second Coming - Review
Bei der Formation “Stryper” schieden sich in den 80ern, ihrer Hochzeit die Geister.
Hatten die Einen eine Abneigung gegen die Bibel werfenden Musiker, wurden sie von Melodic Fans verehrt, was in den Jahren auch nicht verebbte, was zumindest für die Freunde melodischer Klänge gilt.
Ich persönlich hatte immer einen Hang zu dieser Band, auch wenn sie es mit ihren christlichen Texten manchmal doch etwas auf die Spitze trieben.
Schön zu sehen, dass die Jungs noch immer aktiv sind.

Mit ihrem neuen Werk „Second Coming“ wollen sie noch einmal an die glorreiche Vergangenheit erinnern und haben dafür ein Album, welches fast ausschließlich aus Neueinspielungen alter Klassiker ihrer ersten 3 Veröffentlichungen „The Yellow And The Black Attack“, „Soldiers Under Command“ und „To Hell With The Devil“ besteht.
Angereichert wurden die Zutaten dann noch mit den beiden neuen Songs „Bleeding From Inside Out“ und „Blackened“, die nebenbei gesagt in keinster Weise gegenüber den antiken Stücken abfallen.
Aber das war mir fast klar, denn auch die danach erschienenen Alben, die hier keine Erwähnung fanden, sind auf hohem Niveau und können auf die Qualität der „Stryper“ Diskographie verweisen.
Doch damit ihr da draußen auch mal einen Eindruck vom neuen Album bekommt und vor allem erfahrt, welche Songs „Michael Sweet“ und seine Mannschaft, denn nun einer Verjüngungskur unterzogen haben, hier mal eine kleine Auflistung.
Von ihrer ersten EP „The Yellow And The Black Attack“ fanden „Loud n’ Clear” und “Loving You” den Weg auf “Second Coming”.
Vom zweiten Werk “Soldiers Under Command”natürlich der Titelsong, sowie „Makes Me Wanna Sing“, „First Love“, „The Rock That Makes Me Roll“, “Reach Out” und “Surrender” und auch von “To Hell With The Devil” fanden einige Kracher Beachtung.
Als da wären selbstverständlich auch hier wieder der Titelsong ihres dritten Albums und natürlich auch ihr wohl größter Hit “Calling On You” und zusammen mit den Stücken „Free“, „The Way“, „Sing Along Song“ und „More Than A Man“ ergeben sie wohl die Speerspitze von „To Hell With The Devil“.
Zu den einzelnen Songs noch irgendetwas zu sagen, erspare ich mir hier einfach mal und belasse es dabei, bis auf die Tatsache, dass die Neueinspielungen überhaupt nicht nachteilig für die Band klingen, da sie zum Einen sauber produziert und zum Anderen mit der dermaßen Druck daherkommen.

Von daher bin ich mehr als begeistert und habe keinerlei Beanstandungen gegenüber „Second Coming“.
Und wer weiß, ob sich nach dem Anhören dieses Longplayers nicht doch noch ein paar neue Fans dazugesellen.
Mir bleibt zum Schluss nur der Wunsch auszusprechen, sie hoffentlich bald in Deutschland live erleben zu dürfen.

Note: 1,5



Bewertung
Redaktion: (1)
1.50
Leser: (2)

3.75
  
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Kommentare

by Sev am 02.04.2013 - 18:40
Da vor mir jemand die Note 5,5 für dieses Album vergeben hat, möchte ich anmerken, dass diese Person wohl nur aufgrund der "christlichen" Texte von Stryper so reagiert hat. Ein Umstand, den ich absolut nicht nachvollziehen kann. Wer nicht auf die Texte hört (oder sie eh nicht versteht) hört Musik vom Allerfeinsten. Deswegen von mir eine Note 2