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Stream Of Passion - A War Of Our Own - Review
Bei ihrem nun erschienen neuen Album “A War Of Our Own” gingen die niederländischen Symphonic/Progressive Metaller von „Stream Of Passion“ diesmal einen ganz anderen Weg.
Nachdem der Deal mit ihrem letzten Label beendet war, überlegte sich die Band einen etwas anderen Weg einzuschlagen, um an das benötigte Kleingeld zu kommen, damit man dieses, nun fertige Werk überhaupt kreieren konnte.

Es wurde eine internationale Crowdfunding-Kampagne auf der Indiegogo-Plattform ins Leben gerufen, bei der Goodies und Events, welche einen persönlichen Bezug zur Band hatten ersteigert wurden, so dass schlussendlich beachtliche 44.000 Euro zusammenkamen.
Damit war der Grundstein für „A War Of Our Own“ gesetzt und nach harter Arbeit kam im Endeffekt ein Album heraus, welches durchaus von dem Erlebten profitieren konnte.
Denn nicht selten hat man beim Hören das Gefühl, die Band um Sängerin „Marcela Bovio“ hätten all ihr Herzblut in das neue Material einfließen lassen, um sich und dem Rest der Menschheit zu beweisen, dass man nicht zwangsweise ein großes Label mit wohlklingendem Namen im Rücken haben muss, um ein detailreiches Werk auf die Beine zu stellen.
Die Konflikte mit ihrem letzten Label dürften sie beim Schreiben der Lyrics wohl u.a. auch zum Anlass genommen haben, denn eben solche Konflikte tauchen immer wieder in ihren Texten auf.
Doch auch andere Themen, die leider allesamt sehr aktuell sind, finden sich auf dem neuen Longplayer wieder.
So behandelt z.B. „Secrets“ den Lebenskampf der dreijährigen „Mara“, die tragischerweise im Jahr 2012 nach langem Leiden an Neuroblastoma (einer seltenen und sehr aggressiven Form von Krebs bei Kindern) verstarb, während der Song „Exile“ z.B. das Thema der Asyl-Suche und das Fliehen aus seinem ansonsten eigentlich geliebten Heimatland aufgreift.
Dazu kommen natürlich die wie immer sehr ergreifenden Melodiebögen, die „Stream Of Passion“ immer ausmachten.
Sie lassen jeden einzelnen Song zu einem sehr schönen, wenn auch zum Nachdenken animierenden Stück Musik werden, von dem man sich als Freund dieser Musiksparte nur sehr schwer entziehen kann.

Ich für meinen Teil habe sehr großen Respekt vor dieser Band und dem was sie geschaffen haben.
Wer jetzt neugierig geworden ist, dem empfehle ich „A War Of Our Own“ ganz besonders.
Was die Fans von „Stream Of Passion“ angeht, so möchte ich an sie meinen Dank richten, denn ohne ihre Hilfe wäre aus diesem Album vielleicht gar nichts geworden.
Deshalb Daumen hoch!!!

Note: 1,5



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