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Stormwitch + Black Abyss + Inferno - Aalen Rock It!, 11.04.2015
Im Zuge der Aalener Kneipennacht, setzte das Rock It! noch einen drauf und präsentierten mit Stormwitch eine Legende, die nicht nur in dieser Gegend einen sehr guten Ruf genießt.
Und auch beim Support Black Abyss brauch ich wohl keine großen Worte verlieren, denn wie oft sie schon im ehrwürdigen Rock It! spielten, lässt sich ja auch schon bald nicht mehr zählen.
Grund genug für mich, mich auf den Weg nach Aalen zu machen.

Um die Hütte auf Betriebstemperatur zu bringen, waren Black Abyss mehr als prädestiniert und bewiesen einmal mehr, was in ihnen steckt.
Zwar diesmal mit leicht veränderter Besetzung, da Basser Felix mit einer anderen Band unterwegs war, doch keinesfalls schlechter, denn Ersatz Christoph Kinkel, der in der Umgebung von Aalen wohl ebenfalls recht bekannt zu sein scheint, machte seine Sache sehr gut und ließ mich doch erstaunt zurück, denn wie easy er mal eben den Part übernahm, war schon recht beeindruckend.
Somit hatten die Jungs leichtes Spiel beim Publikum und schlugen ihnen Songs wie „As Long As I’m Bleeding“, „Shadows Of The Past“, „Ripper’s Punch“ und „Time“ nur so um die Ohren.
Zwar füllte sich das Rock It! erst so nach und nach, doch hier muss man ganz klar sagen, wer zu spät kam und Black Abyss verpasste, durfte sich getrost in den Allerwertesten beißen.
Es macht einfach unglaublich Spaß, die Band live zu erleben.
Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Package, welches für diesen Abend zusammengefunden hatte.
Solchermaßen hatten die danach die Bühne erklimmenden Stormwitch mehr als leichtes Spiel, um die gute Stimmung in der Hütte zu halten.

Diese ließen sich auch nicht allzu lange bieten und legten nach einer kurzen Umbaupause mit „Dance With The Witches“ los.
Sänger und einziges Originalmitglied Andy Mück war wie immer bestens bei Stimme und wusste genau wie das Publikum tickte.
Deshalb war eine ausgewogene Setlist auch die logische Konsequenz daraus.
Denn sowohl All-Time Classics wie „Call Of The Wicked“, „Stronger Than Heaven“, Rats In The Attic“, „King In The Ring“, die ultimative Ballade „Tears By The Firelight“, sowie das unvergessliche „Walpurgis Night“, als auch neue Stücke ihres aktuellen Albums „Season Of The Witch“ wie z.B. „Evil Spirit“, oder eben der Titelsong fehlten nicht in der Liste.
Ich hatte ja in den 80er Jahren oft die Gelegenheit, Stormwitch live zu erleben und auch in der Neuzeit wohnte ich öfters mal einem Gig bei, doch diesmal hatte ich seit den angesprochenen 80er Jahren zum ersten Mal wieder das Gefühl, dass innerhalb der Band alles passt.
Niemand wirkte deplatziert was zur Folge hatte, dass das dementsprechende Zusammenspiel authentisch und vor allem positiv herüber kam.
Hoffentlich bleibt diese Konstellation noch lange bestehen, denn wünschen würde ich es den Jungs allemal, wieder an ihren damaligen Status anknüpfen zu können.
Was in ihnen steckt, haben sie an diesem Abend wieder einmal bewiesen.
Natürlich denke ich bei Stormwitch gerne an die Besetzung der 80er Jahre zurück, als noch Urgesteine wie Peter Langer, oder auch der leider viel zu früh von uns gegangene Harald Spengler der Band angehörten.
Doch auch die aktuelle Besetzung ist absolut nicht zu verachten und macht extrem viel Spaß.
Nicht zuletzt weil sie es sehr gut hinbekommen, vor allem die Klassiker auf die Bühne zu bringen, ohne dass man gleich den Eindruck gewinnt, es mit einer (bis auf Sänger Andy) völlig anderen Konstellation zu tun zu haben, als damals in der guten alten Zeit.
Zu der im Anschluss durchgezogenen Aftershow Party mit der Band Inferno kann ich indes leider nichts beisteuern, da ich zu dem Zeitpunkt leider schon auf dem Weg in Richtung Heimat war.
Bin aber davon überzeugt, dass noch ordentlich gefeiert wurde.


Stormwitch bleiben für mich eine wichtige Institution in Sachen deutschem Heavy Metal und solange sie solch gute Gigs abliefern, wird sich daran auch nichts ändern.
Die Reise in die Vergangenheit hat an diesem Abend, dank schon erwähnter Songs, sowie auch weiteren Perlen wie „Eye Of The Storm“, „Russia’s On Fire“ und „Ravenlord“, auf alle Fälle zu hundert Prozent funktioniert.
Somit gilt zum Schluss mein Respekt an beide Bands des Abends.
Sehr feine Geschichte!!!

Pics by Hobbit Hauser




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