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Stormhunter - An Eye For An I
Jesus, was für ne Durststrecke für mich und all die „Stormhunter“ Fans da draußen!
Über 3 Jahre mussten wir auf neues Futter der Jungs aus Balingen warten.
Doch nun sind sie mit ihrem dritten Streich „An Eye For An I“ zurück und sofort fällt auf, dass sich rein musikalisch gesehen, nichts verändert hat.
Zum Glück kann ich nur sagen, denn dafür stand die Band bisher und so soll es auch weiterhin sein.

Doch spurlos ging auch an ihnen die Zeit nicht vorbei.
So hatte es u.a. auch einen personellen Wechsel innerhalb der Band gegeben, was die Jungs jedoch nicht aus der Bahn warf.
Vielmehr gingen sie gestärkt aus diesem Ereignis und nachdem ein neuer Klampfer gefunden wurde, lief der Prozess seinen gewohnten Gang, sodass wir nun am Ende auf 12 neue Stücke blicken dürfen, die wie immer ansprechend verpackt daherkommen.
Geboten wird wie schon erwähnt wieder lupenreiner Heavy Metal, der Vergleiche mit Bands wie „Running Wild“ und alten „Helloween“ zwar erdulden muss, aber mal ehrlich, es gibt wirklich schlimmere Vergleiche.
Schon der Einstand mit „A Thousandth Part“ lässt keine Wünsche offen und die Rübe bewegt sich von Beginn an.
Das ändert sich auch bei den folgenden Hämmern „Among The Blind“ und „Cathodic Messiah“ in keinster Weise.
Vielmehr muss man sich nach den ersten 3 Nummern schon die Frage stellen, ob alle 12 Tracks dieses Tempo innehaben.
Die Antwort wird mit „Victimized“ und „Tortured Mind“ jedenfalls noch weiter hinausgezögert.
Ebenfalls derbe Abgehnummern, die das volle Pfund bieten.
Erst bei „Prelude To Madness“ kommt so etwas wie eine Verschnaufpause auf.
Jedoch nur kurz, denn schließlich handelt es sich "nur" um ein Instrumental und kann sehr gut als Einleitung in das folgende „Hell (Is What You Make Of It)“ herangezogen werden.
Dieser Song indes ist wohl mit das Beste, was ich je von „Stormhunter“ gehört habe.
Unfassbar, wie hier Speed und Hymnencharakter, hervorgerufen durch die perfekt platzierten Chöre verschmelzen.
Auch die folgenden Stücke „Of Knights And Men“ , sowie der Titelsong „An Eye For An I“ strotzen wieder vor Energie, auch wenn sie im direkten Vergleich zu dem vorangegangen „Hell…“ etwas abstinken.
Wir bewegen uns hier aber wohlgemerkt im Bereich von Nuancen.
Mit „Parasite“, „Running Down“ und „Spring Is In The Air“ (was für ein hübscher Name für solch eine Abrissbirne) beenden die Jungs ein weiteres geniales Album.

„Stormhunter“ haben bewiesen, dass sie weiterhin auf der Überholspur unterwegs sein werden.
Mit solch einem Material muss doch irgendwann mal eine ordentliche Plattenfirma anklopfen und um Audienz betteln, denn eins ist mal sicher, mit solch einer Band im Stall kann wohl kein Label was falsch machen.
Wer nun neugierig geworden ist, der kann gerne mal auf den unten angegebenen Link gehen und sich für einen bescheiden Betrag von 10 Euro „An Eye For An I“ in den Warenkorb legen.
Besser können 10 Kreuzer wirklich nicht angelegt sein!

www.stormhunter-metal.de/

Note: 1,5





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