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Stormhammer - Echos Of A Lost Paradise - Review

Stormhammer – Echos Of A Lost Paradise

Gegründet wurde Stormhammer bereits 1993 und sie konnten schon 4 Studioalben („Fireball“ 2000, „Cold Desert Moon“ 2001, „Lord Of Darkness“ 2004 und „Signs Of Revolution“ 2009) weltweit veröffentlichen. Somit haben wir es hier nicht mit einem Newcomer zu tun, sondern hier sind alte Hasen am Werk, die wissen was sie tun. Klar sind die Abstände in dem die Platten veröffentlicht wurden, vor allem die letzten Beiden, sehr groß. 2015 haben die beiden Gründungsmitglieder Manni Ewender und Horst Teßmann drei neue Mitstreiter gefunden und zwar Sänger Jürgen Dachl (ex-Diabolos Dust), Gitarrist Bernd Intveen (ex-van Langen, ex-The Roxx) und Schlagzeuger Chris Widmann (ex- Emergancy Gate). Dadurch ist der Sound der Band noch druckvoller geworden.

Auf der neuen Platte „Echos Of A Lost Paradise“ befinden sich 12 Songs. Los geht es mit einem Intro, das sehr orchestral gehalten ist und somit die Spannung aufrechterhält, wie es wohl weitergehen wird. Das folgende „Glory Halls Of Valhalla“ und „Fast Life“ sind gute Power Tracks, etwas progressiv und erinnern mich ein wenig an die Band Risk. Den Titeltrack „Echos Of A Lost Paradise“ finde ich durch die Keys nicht so toll, das Liedchen ist an sich nicht schlecht aber dieses penetrante Keyboard macht hier mehr kaputt als das es hilft. Mit  „Into Darkest Void“ zeigt die Truppe das sie auch episch daher kommen können. Leider folgt dann mit „Promises“ ein Song wo weniger wieder mehr gewesen wäre, viel zu voll gestopft mit Orchester und Keys, hier fehlt die klare Linie, es wirkt gekünstelt. Den Abschluss bildet die Ballade „The Ocean“, da kann die Band und der neue Sänger zeigen, dass sie es auch ruhiger können. Ein guter Rausschmeißer!

Fazit: Hier sind einige gute Songs am Start und auch ein Sänger der sein Fach versteht. Aber auch Lieder die einfach zu voll gekleistert mit Keys und Orchester sind. Da wollte die Band anscheinend zu viel und hat den Überblick verloren, denn die Songs sind an sich nicht schlecht. Vielleicht beim nächsten Album reine Power Tracks machen und den Firlefanz drumherum weglassen. Auch die Produktion finde ich nicht so gut, klingt manchmal irgendwie komisch matschig, so das man einige Instrumente gar nicht richtig raushören kann.

Trotzdem kein schlechtes Album, wer Power Metal mag, kann ruhig mal reinhören und wird sicherlich ein paar gute Songs finden! 

Note: 2,5





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