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Stormbringer - MMXlll - Review
Etwas hilfreiches über diese Band herauszufinden, gestaltet sich doch recht schwer.
Fest steht jedoch, dass „Stormbringer“ mit ihrem Debüt „MMXlll“ mal richtig meinen Nerv treffen.
Die Truppe, die aus Mitgliedern bzw. Ex-Mitgliedern der Bands „Viking Skull“, „Deadeye“, „Nekkrosis“, „Zoot Allures“, „Narkan“ und „The Calling“ besteht, hat mit diesem Eisen ein wahrlich guten Einstand hingelegt.

Melodische Tracks werden mit knarzend, tiefen Gitarren kombiniert und kommen teilweise so schwerfällig daher, dass man sich schon mit dem Gedanken abfinden möchte, einem Doom Stoner Album verfallen zu sein.
Doch umfahren sie diese Parts immer wieder gekonnt mit schnelleren und sorgen somit dafür, dass dieses Debüt zumindest bei mir nicht im Schrank verstauben wird.
Mit „Gazing At The Grave“ und „Mark Antony“ (von dem auch ein Video abgedreht wurde) gibt es gleich erste Beweise für meine These.
Und dass es genauso weitergeht, davon kann man sich bei Stücken, wie z.B. „Destroy“ (einer meiner heimlichen Faves), „Sanity“, „Darker Days“ und „Welcome To Hell“ (die krachenden Gitarren sind das volle Brett) am besten selbst überzeugen.
Besonders Aufmerksamkeit verdient auch Sänger „Mike Stockley“, der den Songs nicht unerheblich aufwertet und dessen Vocals zu keiner Zeit auch nur Ansatzweise nerven.
Vielmehr halte ich ihn für einen sehr versierten Sänger, der es versteht seine Stimme so einzusetzen, dass man sich am Ende des Albums schlicht und ergreifend die Frage stellt, was das denn eben war und ist gewillt, sich dieses Teil gleich noch einmal reinzuziehen.

Wenn doch nur alle Debüts so energiegeladen wären.
Diese Worte kamen mir beim ersten Hördurchgang von „MMXlll“ wahrlich nicht nur einmal über die Lippen.
„Stormbringer“ haben mit diesem Album einen Longplayer auf die Menschheit losgelassen, welches sowohl den Metalhead an sich, als auch den Stoner Rocker erfreuen dürfte.
Somit bleibt mir eigentlich nur zu sagen, dass es sich auf alle Fälle mehr als lohnt, sich „MMXlll“ mal genauer anzuhören.

Note: 2



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