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Steve Vai Interview - Heavy-Metal-Heaven
 
Mit neuem Album im Gepäck und bald auf deutschen Bühnen unterwegs, war die Zeit mehr als reif für ein kleines Interview mit Meister der Gitarre Steve Vai.
Viel Spaß beim nun folgenden Interview. 


Hallo Steve, ich freue mich, dass du die Zeit für dieses Interview gefunden hast.
Natürlich gilt meine erste Frage deinem neuen Album "The Story of Light". Kannst du mir und unseren Lesern etwas über die Songs erzählen?

Das Album ist so vielfältig wie viele meiner früheren Aufnahmen. Ich wollte das Gleichgewicht zwischen den meist instrumentalen Gitarrenstücken. Sehr dichte kompositorische Stücke, einfache und schöne Melodien, sehr anspruchsvolle harmonische Strukturen, geballte Power, den soften Parts und einige Vocaltracks finden und ich glaube, dass dieses Album mein gefühlvollstes Gitarrenspiel überhaupt beinhaltet.
Ich bin sehr zufrieden damit wie es geworden ist.

Aimee Mann und Beverly McClellan, die auf deinem neuen Album die Vocals übernahmen, sind zwei ausgezeichnete Sängerinnen. Wie bist du auf sie aufmerksam geworden?

Ich sah Beverly bei NARAS Funktion und sie überzeugte mich von Anfang an. Sie ist die pure Inspiration. Ich brauchte eine starke, erdige Stimme für "John The Revelator". Ich beschloss ihr den Song zuzuschicken und sie mochte es, so dass sie die Lead-Vocals sang. Einfach unglaublich.
Ich war so sehr von ihrer Performance beeindruckt, dass ich sie bat, mit mir auf Tour zu gehen und meine Show mit einem Solo-Set zu eröffnen. Die Fans lieben sie und es ist ein Traum mit ihr auf Tour zu sein.
Und mit Aimee ging zum Berkley College of Music zusammen mit meiner damaligen Freundin und jetzigen Ehefrau. So hatten wir immer Aimee’s Musik im Haus. Ich fühlte mich immer zu ihre poetischen Texten und ihrer schönen Stimme hingezogen. Als ich "No More Amsterdam" schrieb, wollte ich es mit einer weiblichen Stimme gesungen haben und ich hatte auch Probleme mit dem Schreiben des Textes. Meine Frau schlug mir Aimee vor und sie war sehr an dem Song interessiert. Sie mochte ihn sogar so sehr, dass sie sowohl den Text schrieb, als auch die Vocals übernahm. Ich bin immer noch begeistert und fühle sehr geehrt, dass sie dem Projekt zustimmte.

Auf deinem neuen Album arbeitest du wieder mit verschiedenen Genres. Wie wichtig ist es für dich, verschiedene Arten von Musik zu kombinieren?

Das entscheidet sich meist spontan, wie umfangreich dies ist. Manchmal ist es nicht so vielfältig wie bei Alben wie z.B. "Alien Love Secrets", „ Alive In An Ultra World ". "The Story of Light" ist ja die zweite Veröffentlichung von Songs aus der "Real Illusions Trilogie" und das Projekt hat eine große Vielfalt vorzuweisen. Doch ich glaube nicht einmal so sehr, in verschiedenen Genres zu arbeiten. Ich bin in erster Linie ein Rock-Gitarrist  und Komponist.

Im November gibst du ja auch ein paar Konzerte in Deutschland. Auf was können sich deine Fans live denn freuen?

Sie können damit rechnen, eine Show zu erleben, die große Musikalität, eine sehr intensive und einige sehr einfache und schöne Melodien, einige lustige Bits etc. beinhaltet. Ich spiele besser, als ich jemals zuvor gespielt habe und bin mehr mit dem Instrument als jemals zuvor verbunden. Die Band ist eine gut geölte Maschine. Ich habe eine elektrisierende Harfenspielerin in der Band, mit Namen Deborah Henson-Conant, und sie sorgt für eine neue Dimension des Klangs. Unser Ziel ist es, die besten Shows spielen zu können, in der Hoffnung, dass es dem Publikum gefällt und sie danach mit Freude auf den Gig zurückblicken.

Sind Aimee und Beverly auf Tour mit dabei?

Nur Beverly

In welchen Situationen fallen dir eigentlich die besten Riffs ein?

Es gibt keine spezifische Situation, aber die besten Sachen kommt in der Regel, wenn mein Geist raus aus dem Weg meiner Kreativität

Erinnerst du dich noch an deine erste Gitarre?

Ja, es war ein Beat up Old Red Tesco Del Rey. Sie hatte drei Pick-ups, eine Menge von Schaltern und ein Tremolo. Sie war die Schönste, die ich je gesehen habe. Ich hatte sie 24 Stunden am Tag für einen ganzen Sommer in den Händen und legte sie nur zur Seite, wenn ich zur Schule ging

Was würdest du sagen ist der Unterschied zwischen Metal in den 80er und Metall in diesen Tagen?

Neben verzerrten Gitarren .... Alles. Das Aussehen, der Klang, die melodische Natur, die Stimmungen, die Heavyness, das Singen ...ich könnte noch einiges mehr aufzählen.

Du kannst ja auf eine beachtliche Laufbahn zurückblicken, in der du solch große Bands wie „Alcatrazz“, „David Lee Roth“ und „Whitesnake“ mit deinem Können unterstützt hast. Wer von all den Acts blieb dir in all den Jahren am positivsten in Erinnerung?

Sie hatten alle ihre großen Momente und ich bin dankbar für alle von ihnen.

Leider ist dies schon das Ende unseres Interviews möchtest du unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?

Tu was Du willst...... Du hast keine Wahl, denn du wirst es sowieso tun.

Danke für das Interview, Steve.



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