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Steel Prophet – The God Machine - Review

Als ich vor kurzer Zeit mal wieder mit meinem Freund „Lia“, seines Zeichens Sänger von MYSTIC PROPHECY chattete, verkündete er mir, dass er ab sofort zusätzlich zu MP auch noch den Posten des Sängers einer amerikanischen Band, die es schon geraume Zeit geben würde und deren neues Album er gerade produziert, bzw. produziert hat, angenommen hat.
Meine Neugier war natürlich geweckt, doch um welche Band es sich handelt, durfte er zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht verraten.
Somit hieß es dann halt in Geduld üben.
 
Als er mich dann jedoch vor Kurzem wieder kontaktierte und mir den Namen der Band verriet, wurden meine Augen bestimmt so groß wie Scheißhausdeckel.
Ich hätte im Traum nicht damit gerechnet, dass er ausgerechnet bei STEEL PROPHET, einer Band, die ich schon immer verehrt habe anheuern würde.
Doch damit nicht genug, denn auch die ersten Stücke ließen mehr als nur aufhorchen. Und jetzt da ich das komplette Langeisen mit Namen „The God Machine“ hier am Laufen habe, muss ich sagen, dass ich nach „The Atlantic“ von EVERGREY schon die zweite Gottscheibe in diesem noch jungen Jahr für mich gefunden habe.
Schon mit dem Opener und Namensgeber für das Album „The God Machine“ wird der Hörer mit Anlauf in die Welt des US- Metal katapultiert.
Und für alle, die sich jetzt fragen, aber wenn Lia zu singen beginnt, verfällt man dann nicht in die Vorstellung, einen neuen Longplayer von MYSTIC PROPHECY anzuhören, da seine Stimme ja doch markant ist, die kann ich beruhigen.
Natürlich ist die Stimme markant, doch der Rest der Band hat es so dermaßen drauf, dass auch die neuen Songs noch nach den alten STEEL PROPHET klingen und nicht nach MP.
Nur eben mit einem neuen Sänger.
Ich hatte nun die Gelegenheit, das Werk bis jetzt fünf Mal hintereinander anzuhören und kann zumindest für mich eindeutig sagen, dass auf „The God Machine“ nicht ein einziger Ausfall zu verzeichnen ist.
Vielmehr ist es so, dass sich die Songs bei jedem Hören mehr und mehr ausbreiten.
Wenn man Anfangs noch dachte, ja Song XY ist echt gut geworden, so ist man ein bis zwei Durchgänge schon der Meinung, dass einen Dieser völlig über den Haufen walzt.
So ging es mir zumindest.
Die Songs haben so ein Eigenleben, dass man sie nicht schon nach dem ersten Hören erfassen kann.
Was aber nach dem ersten Hördurchgang klar ist, ist die Tatsache, dass STEEL PROPHET hier ein absolutes Machtwerk auf den Markt werfen.
Es ist völlig einerlei, ob man nun besagten Opener und Titeltrack „The God Machine“, oder Stücke wie „Crucify“, „Dark Mask (Between Love And Hate)“, „Soulhunter“, oder „Life=Love=God Machine“ anhört.
Ständig hat man dieses wohlige Grinsen im Gesicht, durch den Kauf der Scheibe, sein Geld goldrichtig angelegt zu haben.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Steve Kachinsky - Lead & Rhythm Guitar, Keyboards, Jon Paget - Lead Guitar, Vince Dennis - Bass (Body Count, ex-World in Pain, ex-Dia de los Muertos, ex-Tourniquet, ex-Prong (live), ex-Obscene Gesture), sowie John ‘JT’ Tarascio - Drums mit R.D. Liapakis - Lead & Background Vocals (Mystic Prophecy, Devil’s Train), um es mal vollständig zu erläutern, die absolut richtige Wahl für den Mann am Mikro gefunden haben, denn ganz ehrlich, Lia macht auf diesem Longplayer ein paar Kunststücke mit seiner Stimme, die man so z.B. bei MYSTIC PROPHECY noch nicht gehört hat.
 
Deshalb bleibt mir zum Schluss auch nur zu sagen, hört euch „The God Machine“ an, wenn es am 26.04.2019 das Licht der Welt erblickt.
Ihr werdet es nicht bereuen und STEEL PROPHET haben es wirklich verdient, noch mehr Bekanntheitsgrad zu erlangen.
Denn verdient haben sie es schon lange!
Für mich eine Sensation in diesem Jahr 2019.
Deshalb auch die einzig richtige Note dafür...
 
Note: 1
 



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