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SPIRIT OF THE FUTURE SUN - Fortitude - Review

Spirit Of The Future Sun SPIRIT OF THE FUTURE SUN - Fortitude

 

Einen krassen Sprung in Richtung Metal-Profiliga legen SPIRIT OF THE FUTURE SUN mit ihrem kommenden Output hin. Die größte Entwicklung hat dabei sicher Sänger Aiko Semler zu verzeichnen. Die Zeiten, zu denen man noch den einen oder anderen leicht missratenen Ton zu hören bekam, sind definitiv vorbei. Da hat es sich gelohnt, dass PRIMAL FEAR-Fronter Ralf Scheepers den Jungspund unter seine Fittiche genommen hat. Musikalisch sind SPIRIT OF THE FUTURE SOUND sich treu geblieben und brauchen sich nicht hinter Größen wie SOILWORK oder SCAR SYMMETRY zu verstecken.

 

Vor allem klingen die fünf Jungs ehrlich und wirken nicht wie ein zusammengecastetes Projekt á la SONIC SYNDICATE, das auf Dauer nicht funktioniert. Dass Hauptsongwriter Philipp Frick - im positiven Sinn - einen an der Klatsche hat, war schon zu IMMORTAL RITES-Tagen (1996-2007) offensichtlich. Auf "Fortitude" haut der Knabe nun ein cooles Gitarrenriff nach dem anderen raus. Was für ein Brett! Gitarrenvirtouso Benjamin Weimer soliert darüber hinweg wie ein junger Gott. Die wechselnden Growls und Clean Vocals sind eingängig und bleiben hängen, ohne zu nerven. Auch die Rhythmusfraktion aus Kevin Beißwenger am Bass und Patrick Betz an den Drums haut Doublebassattacken raus, die es in sich haben.

 

Das Ganze beginnt mit einem klassischen Klavierintro, das sich im Verlauf orchestral entwickelt. Verantwortlich dafür zeichnet Corvin Bahn, den man vor allem aufgrund seiner Zusammenarbeit mit GAMMA RAY, U.D.O., ULI JON ROTH und SAXON kennt. Ein schöner Einstieg, der direkt in "Letters From Cancer Mainlands" überleitet, zu dem SPIRIT OF THE FUTURE SUN ein Video veröffentlicht haben. Das Ding hat auf alle Fälle Hit-Potenzial.

 

"Imitation Of Life" bewegt sich zu Anfang etwas mehr im Mid-Tempo-Bereich und der Kinderchor erinnert zwangsläufig an PINK FLOYDs "The Wall", auch wenn die beiden Songs ansonsten nichts gemein haben. Cool sind die Guest Vocals von Chris Clancy von WEARING SCARS (Ex-MUTINY WITHIN), die noch mehr Abwechslung in "When The Link Becomes Missing" und "The Rivers Who Conquered Perdition" bringen. Nach elf eigenen Tracks folgt noch eine Coverversion von DEATHs "Crystal Mountain". Gewagt, aber absolut gelungen und ein schönes Tribut an Chuck Schuldiner.

 

Fazit: SPIRIT OF THE FUTURE SUN sind auf dem richtigen Weg und haben es verdient, ganz oben mitzuspielen. Dafür wünsche ich den Jungs alles Gute und drücke fest die Daumen!

 

Tracklist:
01. Phantoms Of Clarity
02. Letters From Cancer Mainlands
03. Imitation Of Life
04. When The Link Becomes Missing (feat. Chris Clancy)
05. My Sweet Suffering
06. Architects Of God
07. The Rivers Who Conquered Perdition (feat. Chris Clancy)
08. Sceptic In Perspective
09. Streams From The Ghost Inside
10. Night Garden Palace
11. United Scars Anthem 2.0

Anspieltipp: "Architects Of God"

 

http://www.spiritofthefuturesun.com/

 




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