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Sonorous Din / Orden Ogan, Arnsberg im Rock It am 22.04.2006
Jedenfalls jährte sich am Sonntag zum 31. mal dieses denkwürdige Ereignis. Da lag der Gedanke des Hineinfeierns nahe und sollte auch prompt umgesetzt werden. Nur wo...?
Mmmh, zu Hause auf der Couch mit einer Flasche Bier...? - Neee...!!!!!
In Paris in einer Bar, wo einem leichtbekleidete Kellner den Champagner reichen...? - Mmmh....!!!!!
Letztendlich entschied ich mich dann für ein Konzert im "Rock It". Ja, genau dort wo vor nicht allzu langer Zeit ein Mit-Redakteur beim nach Hause gehen "vergessen" wurde... *schmunzelt*;o)

Da es sich bei der gemütlichen Kneipe um eine recht kleine Lokalität handelt, fand ich mich bereits gegen 19.30 Uhr dort ein. Im Schlepptau hatte ich meine bessere Hälfte und somit schon den ersten Gratulanten für später mitgebracht. Die Tür stand einladend offen und auf dem Bürgersteig tummelten sich Musiker wie Gäste gleichermaßen und genossen die letzten Atemzüge an frischer Luft.
Mit fortschreitender Zeit verlagerten sich die Aktivitäten dann allmählich nach drinnen. Denn bevor es um kurz nach halb neun zur Sache ging, wurden aus schallschutzgründen sämtliche Schotten dicht gemacht.

Und so konnten Sonorous Din ihre Songs im Stil von mittelalterlichem Rock präsentieren. Ihre deutschen Texte schienen von Dichtern wie Goethe oder Schiller inspiriert zu sein. Den Gesangspart teilten sich Sängerin Jamina und Sänger Thomas, wodurch die Dramatikin bestimmten Textpassagen gesteigert wurde. Eine Verbindung wurde vom Klang der Geige geschaffen, die sehr gekonnt von Nina gespielt wurde. Am Schlagzeug sorgte Mario für den grundlegenden Rhytmus und Bassistin Steffi gab dem ganzen mit ihrem Spiel mehr "Tiefe". Natürlich sollte auch Alex - der Mann an der Gitarre erwähnt werden. Leider gab es zwischenzeitlich kleine technische Probleme, während derer sein Instrument Stillschweigen hielt. Dafür wurde am Schluss aber "Der Zauberlehrling" wiederholt, um dem Publikum noch einmal den vollen Hörgenuss dieses Stücks zu bieten.

Mittlerweile war Kollege Torsten zu uns gestoßen und in der Pause plauschte man über dieses und jenes. Nun war es schon sehr schön warm in der kleinen Gaststätte und das fotografieren und zuhören hatte mich auch schon seeeehr durstig gemacht. Also ran an die Theke...
Wie gut dass man auch noch an der geöffneten Tür Sauerstoff für die nächste Stunde tanken konnte. Wieder in der ersten Reihe angekommen, lies ich meinen Blick schweifen. Die kleine aber feine Rock-Kneipe hat ein uriges ung gemütliches Ambiente, was unter anderem auch eine Couch-Ecke und einen Bereich mit mehreren Tischen und Stühlen zu bieten hat. Diese Sitzecke wurde für diesen Abend zur Bühne umfunktioniert und statt der Sitzgelegenheiten das Equipment platziert. Auch die sonstige technische Ausstattung war den Gegebenheiten angepasst. Ein wenig störend aber leider nicht zu ändern, ist die tragende Balkenkonstruktion, die die Decke stützt und somit die Sicht auf die Interpreten etwas behindert. Dafür ist die "Bühne" aber fast ebenerdig und der Abstand zum Publikum gering.

Nach diesem Rundblick richtete sich mein Blick aber bald wieder nach vorne denn dort tat sich etwas. Mit dem Opener "Manowar" von gleichnamiger Band, brachten Orden Ogan erstmal Stimmung in die Bude und auch im Verlauf Ihres Auftritts konnte man ein "Hail and Kill" vernehmen. Aber in aller erster Linie rockten sie ihre eigenen anspruchsvollen Songs und hatten sichtlich Spaß dabei. Man merkt, dass die fünf Jungs ihr Handwerk verstehen und schon eine Menge Bühnenerfahrung haben. Während Ghnu hinter dem Schlagzeug ordentlich mit den Stöcken herum wirbelte, legten sich auch Tobi (Gitarre) und Mo (Bass) richtig ins Zeug. Keyboarder Nils war in seinem Bewegungsdrang naturgemäß etwas eingeschränkt, was ihn aber nicht davon ab hielt in den Gesang mit ein zu stimmen. Das Talent von Seeb (Gesang und Gitarre) eine lockere Atmosphäre zu schaffen sorgte dafür, dass man sich mit wohlwollenden Zwischenrufen nicht zurück hielt und das Publikum ordentlich mit moshte. Wieder einmal haben sie richtig "Arsch getreten"! Danach war es dann auch bitter nötig, sämtliche Türen und Luken zu öffnen damit die Leute wieder zu Atem kamen...


Um kurz nach zwölf gabs noch eine kleine überraschung für mich. "Hinterrücks" hatte mein Freund etwas "angeleiert", worauf hin sich der Keyboarder von Oden Ogan an sein Instrument begab und bekannt gab: "Wir haben hier ein Geburtstagskind..." - Ich sprang wie von der Tarantel gestochen auf! - In dem Moment hielt mich nichts mehr in der gemütlichen Couch-Ecke...
Es sammelten sich also sämtliche Gäste, zu einem Chor und stimmten ein "Happy Birthday" an. Der Wirt ließ obendrein auch noch eine Flasche Sekt springen. Ein erhebendes aber auch komisches Gefühl - so plötzlich und unverhofft im Zentrum des Interesses zu stehen...
Aber nichts desto trotz möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken, bei allen, die dran gedacht, gratuliert, spendiert und gesungen haben!

Im Hauptinteresse standen und stehen aber die Bands! Auf den folgenden Seiten sind noch mehr Fotos des Auftritts zu sehen und auf den Homepages von Sonorous Din und Orden Ogan könnt ihr außerdem noch mehr über sie erfahren.

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Seite 2: Fotos "Sonorous DinSeite 3: Fotos "Orden Ogan


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Kommentare

by harry am 25.05.2005 - 14:04
"wurde ich von meiner tapferen Frau Mama in diese Welt gepupst"

Ach so geht das bei Euch! :zwinker:

klasse Party für Dich

cu
Harry

by Iceman am 30.04.2006 - 17:32
Na, das war doch ne wohlverdiente Geburtstagsparty nch Mass!!! Klasse Bericht! Alles Gute auch noch mal von mir, an dieser Stelle!

by metalqueen am 09.05.2006 - 17:01
:cry: da war ich leider nicht dabei :respekt: aber der kuchen am Sonntag war auch lecker, von deiner Mammi! :fg: metallische grüße, deine metalqueen

by iron heike am 16.05.2006 - 21:54
spät aber nachträglich alles gute für deine mutter
ach ja der papi war auch dabei *g*
so macht ei geburtstag doch spass
eifersüchtig bin...
grüssle
die eiserne