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Sirius Curse – Time Knows No Lies

Es ist ja immer so ne Sache, wenn man behauptet, Band XY würde frischen Wind in die Metal Welt bringen.
Denn letzten Endes ist es ja Auslegungssache eines jeden Einzelnen.
Wenn ich dies also behaupte, dann aus dem Grund, dass Sirius Curse aus Rottweil zwar keinen neuen Stil erfinden, ihre Songs jedoch so frisch und trotzdem immer wieder versetzt mit Retro Style daherkommen, dass man am Ende durchaus von mehr, als nur einem lauen Lüftchen reden kann.

 

Wir sprechen bei dieser Band auch nicht von einer brandneuen Band, nur weil sie mit „Time Knows No Lies“ ihr Debüt präsentieren, denn zum Einen besteht Sirius Curse schon seit 2014 und zum Anderen sollte nicht vergessen werden, dass Sänger Peter Hirsch, sowie Frank Würthner und Andreas Spitznagel (beide hinter der Gitarre vorzufinden) in der 1986 gegründeten Kapelle Exterior schon zusammen musizierten.
Musikalische Erfahrung ist also mehr als genügend vorhanden, um Sirius Curse auf den rechten Weg zu bringen.
Was ich fast schon belächelnd hinnahm war, dass sie eben dieses Debüt als EP bezeichnen, obwohl es mit 8 Songs und einer Spielzeit von knapp 37 Minuten schon deutlich länger geht, als so manch ein Full-Lenth Album einer Black Metal Band…grins!
Aber genau diese vorher angedeutete musikalische Erfahrung macht aus „Time Knows No Lies“ auch etwas ganz Besonderes, denn nicht nur die Produktion, für die sich Markus „Blacky“ Schwarz - Black-Keys-Tonstudio verantwortlich zeigte, kommt äußerst gut daher, auch die Songs an sich sind in sich stimmig und bleiben sehr schnell hängen.
Wenn auch ihr Stil teilweise verdächtig nahe an progressivem Material heranreicht, hat man nie das Gefühl, man würde von übermäßigen Genudel der einzelnen Instrumente zugemüllt.
Die Band bezeichnet ihren Stil selbst so:
„Druckvolle, klassische Heavy Metal Songstrukturen.
Eingefangen in technisch-versierten und akzentuierten Gitarrenspiel, welches geradlinigen Basslines und treibenden Drums folgt“.
Ich würde sagen, das bringt es absolut auf den Punkt!
Wenn ich mir die Tracklist, die aus folgenden Songs besteht: 
“1. Rain Time (Intro) 2. Loud 3. Relax (It’s War) 4. No Tomorrow 5. Crucified
6. Time Knows No Lies 7. The Sense 8. Bondage”
ansehe, kann ich eigentlich keinen Favoriten herauspicken, ohne den anderen Stücken Unrecht zu tun.
Von dem her belasse ich es dabei, dass „Time Knows No Lies“ von Anfang bis Ende überzeugt und die 10€ + anfallenden Versandkosten, mehr als nur sein Geld wert ist.
Denn hier bekommt man nicht einfach nur Heavy Metal auf die Ohren, sondern es passiert wirklich einiges mehr.

 

Wer jetzt hellhörig und neugierig geworden ist, der sollte sich den 15.03.2021 im Kalender anstreichen, oder noch besser einfach mal die Szene und Bands wie eben Sirius Curse unterstützen und sich die CD unter folgender E-Mail Adresse vorbestellen: info(dot)sirius-curse(at)gmx(dot)de
Ferner erschien am 31.01. diesen Jahres auf YouTube ein erstes vollständiges Audio Video vom Song „Loud“, den man unter folgendem Link begutachten kann: https://youtu.be/HScP3iFCsUw
Genau solche Bands brauchen wir, damit die Szene weiter besteht und vor Allem noch interessanter wird.
Also Anchecken heißt das Gebot der Stunde!!!

 

Note: 1,5 
 




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