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SINNER + THE UNITY Hamburg Knust 20.05.2017

Sinner_02SINNER  + THE UNITY
Hamburg Knust 20.05.2017

 

Doppelveranstaltungen scheinen derzeit en vogue zu sein. Nicht nur, dass in Hamburg der HSV spielt und auf dem ehemaligen Schlachthausvorplatz Flohmarkt ist, hinzu kommen neben den üblichen Theater-, Comedy- und Musikaufführungen, sowie den obligatorischen Junggesellenabschieden noch der Presseweltkongress, die Einfahrt der AIDA und das blaue Lichtermeer am Hamburger Hafen. Also ordentlich was los im Städtchen.


Sinner_03 Sinner_04Das Knust ist vergeben für SINNER und THE UNITY und ab 23 Uhr inklusive Vorplatz für die "Heartphones", eine Kopfhörer-Party mit DJs. Letzteres ist garantiert nichts für den herkömmlichen Metal-Fan. Durch die Doppelbuchung rücken die Spielzeiten der beiden Bands um eine Stunde nach vorne. Das macht das Parken und den Aufbau des Bandequipments schwer, da der Flohmarkt und das Public Viewing noch voll im Gange sind. Dennoch schafft es die Crew, den Soundcheck rechtzeitig zu vollenden. Anders als letztes Jahr am Weißenhäuser Strand hat Francesco Jovino sein eigenes Schlagzeug dabei, so dass der Schriftzug seines Endorsers deutlich zu sehen ist und nicht extra aufgemalt werden muss.

 

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Für Michael Ehré steht ein zweites Drumset parat, was die Bühnengröße zwar zulässt, aber das Ganze doch deutlich einschränkt. Und kaum hat der THE UNITY-Taktgeber Platz genommen, legt der Fünfer mit Jan Manenti am Gesang, Henjo Richter und Stefan Ellerhorst an den Gitarren und Bassist Jogi Sweers auch schon los. Die sieben gespielten Songs des Debut-Albums schlagen beim Hamburger Publikum voll ein. Die Hütte ist zu früher Stunde bereits gut gefüllt und gleicht einem Finnischen Dampfbad. Als Bonus legen THE UNITY noch "Send Me Sign" von Henjos und Michaels Stammkapelle GAMMA RAY drauf, ehe sie sich passend mit "Never Forget" verabschieden. Mission erfüllt, ein gelungener Auftritt, der Lust auf mehr macht. Krass auch, wie ein paar der im Publikum Anwesenden textsicher jede Silbe mitsingen, obwohl der THE UNITY-Erstling gerade Mal seit zwei Wochen auf dem Markt ist.


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Nach einer kurzen Umbaupause entern die sündigen Stuttgarter plus Verstärkung aus dem Saarland, Italien und der Kurpfalz mit dem Monty Python-Klassiker "Always Look on the Bright Side of Life" als Intro die Bühne. Die Schwaben wissen, wie man Feste feiert und legen auch gleich mit einem Set gespickt mit neuen Hits und alten Klassikern los. Gesanglich unterstützen Queen-King Sascha Krebs, Gamma Ray-Junior Frank Beck und SINNER-Crew-Barmann Neil Witchard die vier Sünderlein an der Front. Mit fünfzehn Songs, zwei Zugaben plus Drumsolo macht der Abend Spaß. Highlights sind unter anderem das von Frank Beck intonierte "Battle Hill" und das Billy Idol-Cover "Rebel Yell".

 

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Setlist Sinner:
1. Used to the Truth
2. Comin' Out Fighting
3. Tequila Suicide
4. Bad Girl
5. Born to Rock
6. Battle Hill
7. Sinner Blues
8. Concrete Jungle
9. Danger Zone
10. Go Down Fighting
- Drum Solo -
12. Hypnotized
13. Knife in My Heart
14. Rebel Yell
15. Germany Rocks
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16. Lost in a Minute
17. Back on Trail

 

Irgendwie ist dann doch alles zu früh zu Ende und eine richtige Aftershow findet auch nicht statt, da der Großteil der Musiker wieder zurück in südliche Gefilde muss. Francesco Jovino setzt die Tour mit seiner Nebenkappelle HARDLINE fort. Somit verabschieden auch wir uns und machen uns vom Acker, ehe das Kopfhörer-Publikum anrückt. Ein dickes Lob noch an den Mann am Mischpult, der für einen Hammersound im Knust sorgte.

 

 

Bericht von DANU (dem Schattenmann)
Fotos von BIANCA (der Schattenfrau)

 




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