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Silent Force - Rising From The Ashes - Review
Ich muss sagen, dass ich nicht schlecht staunte, als unlängst die Nachricht eines neuen “Silent Force” Albums ins Haus flatterte.
Man muss sich doch zwangsweise die Frage stellen, woher Bandleader und Gitarrist „Alex Beyrodt“ immer wieder die Kraft und Ideen hernimmt, denn schließlich ist er alles andere als untätig was seine Arrangements mit „Primal Fear“, „Voodoo Circle“ und „Sinner“ beweisen und nun auch noch ein weiteres Album von „Silent Force“?!

Während ich mir noch dir Frage stelle, ob mich nun vielleicht ein Halbgarenes Album erwartet, nur damit der Name „Silent Force“ bestehen bleibt, drücke ich die Play-Taste und werde sofort eines besseren belehrt, denn was mich da erwartet ist meilenweit von Restbeständen irgendwelcher Ideen, die in einer Schublade darauf warteten, das Tageslicht zu erblicken entfernt.
Vielmehr bekommt man schon beim Opener  „Caught In Their Wicked Game“ ein beruhigendes Grinsen im Gesicht.
Leichter Anflug von Power Metal ist angesagt!
Doch ganz so heftig bleibt „Rising From the Ashes“, so der Titel des neuen Werks nicht, denn schon bei den nächsten Stücken werden Töne angeschlagen, die doch stark mit altbekanntem Material konform gehen.
Was sich jedoch geändert hat ist die Stimme, die diesen Songs ein noch markanteres Gesicht gibt.
Während die Vorgängeralben noch von „Royal Hunt“ Sänger „D.C. Cooper“ eingesungen wurden, übernimmt diesen Job nun „Michael Bormann“.
Gut informierte Musikliebhaber wissen ja, dass „Michael“ und „Alex“ vor Jahren schon einmal zusammen arbeiteten und mit ihrer Band „The Sygnet“ (zu dieser übrigens auch „Sinner/Rage“ Drummer „Andre Hilgers“ gehörte, der noch immer die Felle für „Silent Force“ bearbeitet), ein wirklich ansprechendes Ergebnis in Form von „The Empire Of Future“ veröffentlichten, welches man gut und gerne auch als erstes „Silent Force“ Album benennen könnte.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass mir beim Hören des neuen Longplayers unweigerlich eben genannte „The Empire Of Future“ in den Sinn kommt.
Durch seine Kollaboration mit „Sinner“ und „Primal Fear“ war es wohl eine Frage der Ehre, dass „Mat Sinner“ es sich nicht nehmen ließ, den Viersaiter für „Rising From The Ashes“ zu bedienen.
Dazu noch die königlichen Keyboard klänge eines „Alessandro Del Vecchio“ und die Band ward wieder komplett und zu neuen Schandtaten bereit.
Und genau diese positiv gemeinten Schandtaten wurden nun auf diesem neuen Rundling meisterhaft vereint.

Deshalb mein Vorschlag an die Melodic Metal Fans da draußen, hört euch „Rising From the Ashes“ mal an und ihr werdet sehr schnell feststellen wie sehr man von diesem Album in Beschlag genommen werden kann und auch wenn mich der Gesang von „D.C. Cooper“ auf den Vorgängern immer fasziniert hat, so bin ich mit dem Sängerwechsel im Endeffekt doch sehr zufrieden, denn was „Michael Bormann“ hier leistet, ist mal wieder absolut beeindruckend.

Note: 1,5

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