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Shannon - Circus Of Lost Souls - Review
Mit “Circus Of Lost Souls” bringen die Franzosen von “Shannon” ihr zweites Album auf den Markt.
Konnten sie im Jahre 2003 mit ihrem selbstbetitelten Debüt schon für ordentlichen Anklang sorgen, so war ich zugegeben sehr gespannt auf dieses nun vorliegende neue Werk.
Und auch diesmal beeindrucken sie wieder mit feinstem melodischen Stoff, der sofort zündet.

Das neue Material kann also meiner Meinung nach absolut mit dem Debüt mithalten.
Man muss zwar erwähnen, dass die Songs einem bekannten Muster im melodischen Bereich des Hard Rock bzw. Heavy Metal folgen.
Soll heißen, schöne Melodien die mit guten Gitarrenriffs und klaren und im Idealfall (wie hier) guten Vocals daherkommen.
Dies klappt bei Songs wie dem recht harschen Opener „Ride To Live“, sowie dem ebenfalls recht flotten „Forever Now“ schon recht gut und auch die softere Seite kommt bei „Shannon“ nicht zu kurz.
Gutes Beispiel hierfür ist mit „Halfway To Heaven“ gegeben, welches ebenso wie die sehr gelungene Ballade „Can’t Stop The Rain“, oder das im Mid-Tempo gehaltene „In Your Eyes“ meiner Meinung nach völlig überzeugen können.
Die restlichen Songs, unter denen sich ebenfalls echte Perlen wie z.B. „Don’t Get Me Wrong“, „Dust To Dust“ und „I Don’t Need You Anymore“ verbergen, bringen dann aber wieder die Härte der Band zum Ausdruck.
Das man mich hier nicht falsch versteht, ich spreche hier nicht von einer Band die noch dagewesenen Melodic Rock spielt, sondern die die bekannten Mittel erfolgreich für sich nutzt und somit ein sehr gutes Album auf den Weg brachte.
Und sogar die abschließende Coverversion von „Bronski Beat’s“ „Smalltown Boy“, bei welchem ich anfangs zugegeben die Nase etwas rümpfte, kommt in mir langsam aber sicher der Wunsch auf, es doch öfters mal anzuhören, da es durch die rockige Art einen sehr guten Kontrast zum Original aus den 80ern bildet.

Somit kann ich für mich zumindest klar sagen, dass sich mit „Circus Of Lost Souls“ ein sehr guter Nachfolger für ihr überragendes Debüt von Einst auf den Weg machte und hoffentlich nicht nur mir immer wieder eine angenehme Zeit beim Hören dieses Longplayers macht.
Was ich von „Shannon erwartet habe, das habe ich hiermit bekommen.
Gut gemacht!

Note: 2





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