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Sepultura - The Mediator Between Head And Hands Must Be The Heart - Review
Die brasilianischen Thrasher von „Sepultura“ haben es tatsächlich geschafft, mich nach ihrem Vorgänger „Kairos“ noch verblüffter dastehen zu lassen, denn was auf dem neuen Werk „The Mediator Between Head And Hands Be The Heart“ abgeht, ist allererste Sahne.
Sicherlich ist der Titel des neuen Albums ob der Länge etwas gewöhnungsbedürftig und das Aussprechen selbigen dürfte ungefähr die komplette Laufzeit des neuen Langeisens in Anspruch nehmen.

Nein das war natürlich nur Spaß, jedoch klingt der Titel schon irgendwie ausufernd.
Es ist ja keine brandaktuelle Neuheit, dass „Sepultura“ immer wieder mal auf Konzepte in ihren Alben zurückgreifen.
So auch hier, obwohl man vielleicht nicht zwangsweise von einem Konzept, sondern eher einer Inspiration sprechen sollte.
Geht es hier doch inhaltlich um „Fritz Lang’s“ monumentalen Film „Metropolis“.
Völlig verworren beginnt der Opener „Trauma Of War“, so dass ich mir einen Blick auf meine Anlage, ob denn soweit alles in Ordnung ist, nicht verkneifen kann.
Aber genau diese Verspieltheit ist es, die mich immer wieder so fasziniert und auch die folgenden Nummern knallen so dermaßen auf den Schädel, dass ich mir persönlich die Frage stelle, welchen Longplayer ich denn nun stärker finde.
Den Vorgänger „Kairos“, oder das neue Werk.
Nach einigen Durchläufen würde ich sagen, dass sie sich ungefähr die Waage halten, wobei ich sogar ein Gramm mehr auf die Seite von „TMBHAHMBTH“ zugeben würde.
Man findet hier einfach alles wofür „Sepultura“ schon so lange stehen.
Seien es die verzerrten Vocals von „Derrick Green“, die markerschütternden Tribal Drums (hier u.a. bei dem Song „Manipulation Of Tragedy“ zu finden), oder einfach nur die geballte Power dieser Truppe.
Was mich jedoch völlig fertig macht (in positivem Sinne) ist mit „Grief“ ein Track, der zwar nicht ganz „Sepultura“ typisch eher langsam, jedoch so derart schwerfällig und düster daherkommt, dass es einem eine abartige Gänsehaut verleiht und somit für mich den Übersong auf diesem Album darstellt.
Natürlich ohne die Qualität der restlichen Stücke zu schmälern.

Nach „Kairos“ bin ich ein weiteres Mal über alle Maßen beeindruckt von der Leistung der Jungs und werde mich nun erneut über „TMBHAHMBTH“ hermachen, denn es bedarf durchaus mehreren Durchgängen, um sich der Tragweite dieses Brettes bewusst zu werden.

Note: 1,5





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