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Scratched Surface - Release Party / 09.02.08 Göppingen, Stauferpark/Chapel

....Um die neue CD nun der Öffentlichkeit zu präsentieren, hat die Band eine passende Lokation ausgesucht (Chapel im Stauferpark: www.fabrikev.de ) und einige weitere Bands eingeladen um den Abend rund zu machen.

Doors open 18Uhr ! Ok, das mag zwar Jugend- und Sandmännchenfreundlich sein aber ich halte es nach wie vor nicht für sinnvoll, um diese Zeit eine Band auf die Bühne zu schicken! Die Konzertgänger trudeln eben meist erst gegen neun Uhr ein!



Um auch ja nix zu verpassen, waren wir kurz vor sieben vor Ort und haben trotzdem nur noch den Schlussakkord der Nagolder DAYROT www.dayrot.de mitbekommen. Schade eigentlich.



Also dann erst mal eine Vitamin-Brause stemmen und den Merchandise-Stand aufsuchen.

Next Band please: MINDEAD
www.mindead.com

Nach dem unnötig langem Soundcheck-Geplänkel ging es dann ganz zackig los mit Brüllcoremade in US of A.


Der Sound ist zwar nicht besonders eigenständig aber durchaus mehrheitsfähig und so überzeugend und routiniert dargeboten, dass sich schon ein ordentliches Grüppchen vor der Bühne die Birne leerbangt.


Ein ganz famoser Anheizer, der leben in die Crowed bringt und auch Lust darauf macht das Tanzbein zu schwingen.



Die Chapel füllt sich mittlerweile recht gut und die anfängliche Langeweile ist freudiger Erregung gewichen. Mein Mitstreiter Kevin (der neue Beauftragte für schwedischen Melodic-Death-Metal) ist sogar recht begeistert vom schwergewichtigen Frontmann Mr. Team O. und schwört, dass das nur mit der Leibesfülle zusammenhängen kann!


Nach der obligatorischen Umbaupause, die Ludwigsburger INK www.myspace.com/inkmetal mit ihrem klassischen Thrash, à la Panthera, Slayer, Ektomorf.


Die alten Hasen hauen gleich von Anfang an voll auf die zwölf, das rockt!

Sänger Ingo, bei seinem leider letzten Konzert mit der Band, poste erst ein bisschen, brüllte ins Mikro und gab dann erst mal Anweisungen an die Fans wie man zu rocken hat und einen richtigen Circle Pit bildet.

So was nennt man, das Publikum im Griff haben!


Der eine oder andere holte sich wohl eine blutige Nase (Let it bleed...), doch dem Spaß was das wohl kaum Abträglich.



Optisches Highlight:
Gitarrist Pablo mit untrendigem weißem Hemd, Krawatte und kurzen Hosen - vor dem Bauch eine Gibson SG, na... an was erinnert uns das?

Richtig, Angus Young, für all die jüngeren Leser unter Euch: mittlerweile über 50jährige Gitarrenlegende und Vorbild für tausende von Nachwuchs-Gitarristen!

















Nach diesen Vorbands dürfte es nun für Scratched Surface www.scratchedsurface.de schwer werden - zu schwer?

Nun es war ihre Show und ihr Publikum. Die Band präsentierte sich stilsicher und fütterte das Publikum gleich mit ein paar Granaten.


Die Bühnenshow ging voll in Ordnung und man hatte sich auch ein paar kleine Gimmicks ausgedacht.


Allerdings wirkten sie doch etwas verkrampft und nervös, der Sound war wohl auch nicht so perfekt wie er sein sollte.



Zwischendurch erklärte Sänger Michael Babic, dass ein erwarteter "Special Guest" wohl doch nicht auftreten werde.



Nach einer guten dreiviertel Stunde machte die Band einen kleinen Break und setzte sich hinter den Merch-Stand um ihre CD's sowie Shirts zu verkaufen und Autogramme zu geben.



Wir nutzten die "Raucherpause" um uns eine Phosphat-Stange im eigens dafür aufgebauten Imbiß-Stand vor der Tür zu genehmigen. Freiluft-Catering bei 4Grad Celsius - ein völlig neues Erlebnis!



Im zweiten Teil führten die Göppinger ihren "melodic Thrashcore" im bekannten Rahmen fort, nun allerdings schon deutlich entspannter.



Die Fans blieben bei der Stange und boten eine tolle Kulisse für die Band.
















Auf die Dauer fehlt den jungen Göppingern allerdings eine etwas größere und gereiftere Stil-Viefalt und trotz allem Geschick und Können, haben sie einfach noch nicht die Coolness und Routine die im harten Rock-Business nötig ist um erfolgreich zu sein.



Allerdings sind sie schon viel weiter als eine Unzahl anderer Bands und nach oben ist noch reichlich Luft. Wenn die Jungs so weiter machen, könnte noch was Großes daraus werden.

In diesem Sinne - Rock On!

Toralf + Kevin




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