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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| SCARLET ANGER - Freak Show - Review |
Das kleine Land Luxemburg ist nicht gerade bekannt für seine musikalischen Exporte, insbesondere nicht im Bereich des Heavy Metal. Mir fällt da spontan nur eine einzige Band ein: THOUSAND LAKES, mit denen meine damalige, eigene Kapelle anno 1998/99 ein paar recht coole, länderübergreifende Austausch-Gigs veranstaltete. SCARLET ANGER spielen Thrash der alten Schule, gespickt mit atmosphärischen und melodischen Anleihen. Eine interessante Mischung aus alten METAL CHURCH, KREATOR und XENTRIX, gepaart mit Vocals, die leicht in Richtung OPETH und ganz frühe PARADISE LOST (Gothic) gehen.
Während sich Sänger Joe Block bei "The Thing Without A Name" auf coole Art und Weise die Seele aus dem Leib schreit, stehen beim thrashigen "Attack Of The Insidious Invader" und dem atmosphärischen "Awakening Of The Elder God" die Gitarrenarbeit von Fred Molitor und Jeff Buchette klar im Vordergrund. Bassist Vince Niclou und Drummer Alain Flammang packen das Ganze in ein passendes Rhythmusgewand. SCARLET ANGER sind garantiert keine Eintagsfliege und gehen bestimmt auch live gut ab. Geil finde ich auch das abwechslungsreiche "An Unbelievable Story Of A Stupid Boy", das musikalisch sehr nahe an PARADISE LOSTs 1992er-Kultklassiker "Pity The Sadness" dran ist.
Trackliste:
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| 03.04.2016, 15:50 by Danu |
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