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Ruynor - Cities To Ruins - Review

Der zweite Rundumschlag der Punk'n'Roll Band Ruynor ist endlich da. Von mir langersehnt und herbeigerufen wurde der Wunsch nun wahr. Der erste Durchlauf erwies sich bei mir als absolute Dampfhammer Aktion. Soll heißen, CD eingelegt und ich musste im Wohnzimmer abschädeln vom allerfeinsten. „Cities To Ruins“ hat eine Energie, das es bildlich gesehen, nur noch grelle Blitze aus dem CD-Player schlägt. Ruynor sind roh, wild, entschlossen und es gibt auf die Fresse.

 

Die Band versteht es den Spirit der achtziger, mit der heutigen Zeit zu verbinden. Nein vielmehr, eine Symbiose zu erschaffen. Man denkt unweigerlich an Bands wie The Ramones, The Clash oder die jungen Motörhead. Oldschool im neuen frischen Look gespielt, von drei sympathischen Zeitgenossen, die genau wissen, was sie wollen!
Eine Band die in keine Schublade passt sondern die macht was ihnen gefällt. Scheiss auf die ganzen Besserwisser mit ihren "ach so tollen" Kenntnissen und Meinungen.

Vorurteile in der Musik sind ungefähr so, wie wenn du von einem Urlaub am Meer träumst und dann an einer Pfütze am Straßenrand sitzt. Wir brauchen niemanden der uns sagt wie sich was anhört. Sondern es muss echt sein. Es muss rocken und rollen, dich an den Eiern packen und nicht die Note richtig getroffen sein. Das ist Rock'n'Roll für die richtigen unter euch/uns!
 
Wer braucht schon das hundertste Bon Jovi Album ? Das klingt alles nach Wischi Waschi mit Champagner. Radiotaugliche Songs von der Mutti gehört die im Staubsauger dazu abrockt. Fuck off...............! Ruynor stehen für Rebellion und Working Class. Die Faust geballt, Löcher in der Hose und die Lederjacke voller Nieten.
 
Das Album beginnt mit „Youthment Movement“. Ein Song der klare Stellung bezieht. Raise your Fists in the Air.........Die Reise von Ruynor geht in Richtung „I hate Everything“ .Wobei wir auch schon beim zweiten Song sind. Es folgt „That Girl“. „Stairway to Heathen“ ist mein Anspieltipp für dieses Album. Stampfend, brachial sowie voller Wut. Politische Stellungnahme wird in „Sniper Swing“ bezogen. Politiker sind alle die gleichen verlogenen Arschlöcher. Ein Hit, ja ihr hört richtig! Hier wurde ein absoluter Hit geschrieben: „Caro is a Renegade“! Zusätzlich mit einer weiblichen Stimme in den Backing Vocals (Carolin Harsch, anm. d. Red.) ausgestattet, wirkt dieser Song extrem eingänglich. „Dance on your Grave“ mit dem einzigartigen Thomas Gurrath von Debauchery im Hintergrund. Der perfekte Song für eine Party mit euren Buddys. Pogo im Wohnzimmer in der Bierfontäne, lets do it! „Destroy“ ist einer jener Songs, die dich mit stampfen lassen ohne das du es willst. Er kriecht unweigerlich in deinen Gehörgang und du summst ihn die ganze Zeit vor dich hin. Perfekt umgesetzt! „Stop uz if you can“ ist wahrlich Ruynor Stil. Fick die ganze Welt, wir rocken das Ding!
Eines der Highlights auf diesem Album ist die Cover Version von Motörhead's „1916“. Hier betritt Twisted-Felix Ruyn (Felix Schmid), Mastermind, Songschreiber und Gründer bei Ruynor neues Terrain. Seine Stimme klingt hier komplett anders. Als Abschluss von diesem genialen Werk gibt es noch zwei Hidden Tracks.
 
Die verrate ich an dieser Stelle nicht, da ihr es selber hören und bestaunen müsst. Kauft euch das Album!!! Unterstützt einen junge Revolution und lebt euer Leben. Fuck You.............Cities To Ruins!
 
Note 1
 



Bewertung
Redaktion: (1)
1.00
Leser: (12)

2.71
  
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