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Rock For One World – Komma Esslingen, 03.03.2018

Es hat schon Tradition, sich den März ganz rot im Kalender anzustreichen, denn das Rock For One World, bzw ROW Festival zu verpassen, wäre nicht nur eine Schande, sondern auch völlig dämlich, denn was sich die Veranstalter jedes Jahr einfallen lassen, ist wirklich mehr als grandios.
In diesem Jahr warteten sie mit RED RAVEN, sowie THE UNITY, einer besonderen Überraschung aus Schweden namens PSYCHOPUNCH und nicht zuletzt den Headlinern FREEDOM CALL auf.
Das volle Programm würde ich mal so in den Raum stellen!
Solchermaßen konnte das nicht zu Unrecht ausverkaufte Komma, dann auch ordentlich aus allen Nähten platzen.

 

Den Anfang machten RED RAVEN, die Band um GAMMA RAY Sänger Frank Beck, der nicht nur bei den Hamburgern um Kai Hansen, eine mehr als gute Darstellung bietet.
Auch RED RAVEN verfügen über erstklassiges Material.
Leider kam ich recht verspätet im Komma an, sodass ich deren Gig bis auf den letzten Song verpasste.
Sehr ärgerlich, aber das Leben ist nun mal kein Tanzcafe.
Ich bin mir jedoch sicher, dass sich so derart viele Menschen nicht täuschen können, denn wenn ich vom finalen Applaus mal meine Schlüsse ziehe, würde ich sagen, war ihr Auftritt ein voller Erfolg.
Und das ist es, was zählt.
Ich bin mir sicher, dass ich die Truppe in Zukunft sicher nochmal irgendwo live erleben werde.
Somit ein absolut gelungener Einstand in den Abend.
 
Die nächste Band, die am Start war, dürften einige noch von ihren Gigs auf dem letztjährigen Bang Your Head Festival, sowie auch von der Edguy Tour im vergangenen Jahr kennen.
THE UNITY sind wahrlich mehr als nur ein Side Project zweier GAMMA RAY Jungs, d enn was Henjo Richter (Guitar) und Michael Ehre (Drums) da aus dem Hut zauberten, kann man schon als richtig genial bezeichnen.
Und auch ihr Gast an der zweiten Gitarre, ließ einige erstaunt blicken, denn niemand geringerer, als Tobias „Eggi“ Exxel, welcher seine Brötchen ja bekanntlich bei EDGUY verdient, teilte an diesem Abend die Bühne mit den Jungs.
Man muss bestimmt nicht extra betonen, dass dies sicherlich nicht von Nachteil für eine noch geilere Show war, als es die Band ansich schon hinbekommt.
Solchermaßen war es auch klar, dass Songs, wie „Rise And Fall“, „No More Lies“, „Calm Before The Storm“ und „Never Forget“ amtlich abgefeiert wurden.
Natürlich sollte auch die Coverversion von „Send Me A Sign“ (GAMMA RAY) nicht fehlen, die ebenfalls stark umjubelt war.
THE UNITY bewiesen einmal mehr, dass sie nicht nur auf Platte großartig klingen, sondern dies auch geschickt auf die Bühne zu bringen wissen.
Einfach großartig!
 
Mit der dritten Band wurde es international in Esslingen.
PSYCHOPUNCH waren an der Reihe, das Publikum mit ihrem, sagen wir mal herrlich ungefilterten Punk'n'Roll zu erfreuen.
Und dies gelang ihnen auch ohne Probleme.
Die Band hatte ich bisher leider noch nie live erleben durfte, weshalb ich mich auf diesen Gig besonders freute.
Und so viel ist sicher, enttäuscht wurde ich absolut nicht.
Ihre Songs sind schon lange ein immer wiederkehrender Begleiter für mich, denn besser, als mit Songs wie „The Way She's Kissing“ und „Forever And A Day“, kann man den oft doch sehr bescheidenen Alltag gar nicht abschütteln.
Glücklicherweise waren genau diese beiden Stücke auch Teil ihrer Setlist, die mit Tracks, wie „I've Been Around“, „Last Night“, „Everlasting“, „Emelie“, „Sitting By The Railroad“ und „The Black River Song“, wahrlich so einiges zu bieten hatte.
Ich freue mich ganz besonders, die Band endlich mal On Stage erlebt haben zu dürfen.
Solchermaßen konnte man sich dann so langsam, aber sicher auf den Headliner des Abends vorbereiten.
 
Der war mit FREEDOM CALL eine Band, die schon einmal die Position des Hauptacts beim ROW innehatte.
Und auch diesmal war die Stimmung, ob ihrer coolen Songs wieder großartig.
Ein Sammelsurium von Stücken aus einigen ihrer Alben, zusammengepackt und zu einer stabilen Setlist zusammengeschnürt.
Man verbindet mit ihnen unweigerlich gute Laune, die sich dann auch normalerweise immer auf den Großteil, des Publikum auswirkt.
Um es zu verdeutlichen, hier mal die gesamte Auflistung, der gespielten Titel:
Tears of Babylon
United Alliance
Heart of a Warrior
Union of the Strong
Freedom Call
Hammer of the Gods
Masters of Light
The Quest
Carry On
Mr. Evil
A Perfect Day
Metal Is for Everyone
Power & Glory
Warriors
Land of Light
Man sieht, dass es ein Soundtrack für eine gelungene Party war.
Die Jungs machen einfach immer Spaß.
Mit dem Ende ihres Auftritts, ging auch für die diesjährige Ausgabe des ROW Festival der Vorhang herunter.
 
Auch diesmal bewiesen die Veranstalter wieder ihr Feingefühl und das nicht nur was das Buchen von Bands angeht.
Eine Benefizveranstaltung, die für mich einfach als der Vorreiter für andere Veranstaltungen, dieser Art angesehen werden darf.
Und wenn man jedes Jahr auf Neue, mit solch großartigen Bands belohnt wird, dann kann man sich doch nur auf das freuen, was die zukünftigen ROW Festivals noch an Schätze ans Tageslicht befördern.
Ich persönlich bin jetzt schon gespannt, auf die nächste Ausgabe, dieses wunderschönen Events.
 
 
 

 




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