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Rock am Stück am 18-20.7 2019 in Fritzlar

Rock am Stück am 18-20.7 2019 in Fritzlar

Ein weiteres mal war ich zu Gast beim Rock am Stück Festival in Fritzlar. Nach dem großen Jubiläum im letzten Jahr, nun die elfte Auflage. Diesmal mit so großartigen Bands wie Airbourne, Eisbrecher, Armorphis, Hämatom oder Rose Tattoo und vielen Anderen. Insgesamt an die 40 Bands an drei Tagen. Als Neuerungen gab es eben den dritten vollen Tag, sonst waren es nur Zwei.

 

Die Anreise lief völlig Problemlos, ich habe es auch nicht so weit. Als erstes wurde man von einer freundlichen Security empfangen. Die waren echt gut drauf und wünschten ein viel Spaß und als Zugabe bekam man noch einen Witz mit auf den Weg. Da macht das Ankommen doch gleich doppelt so viel Spaß! Gut gelaunt gleich zur nächsten Station. Pässe und Bändchen holen und auch hier wird man freundlich empfangen. Wie bei einer großen Familie, wo jeder Jeden kennt und dies ist hier auch sicher der Fall. Ich war ja schon öfters hier Gast und wurde immer freundlich empfangen und bei Fragen wurde mir hilfsbereit geholfen und deshalb mag ich dieses Festival auch ganz besonders!

 

 

Als nächstes dann mal zum Campground und ein Plätzchen fürs Zelt und Pavillon gesucht und alles aufgebaut und nun ging es dann auch schon fast los. Auf dem Programm stand wie jedes Jahr, der Giroyoung Bandcontest. Hier kämpfen drei Bands um einen freien Slot beim nächstjährigen Rock am Stück. Welche Band will den nicht mal auf der großen Bühne stehen und das Festival eröffnen?  Den Anfang machte die Band Beyond The Ocean (Metalcore aus Kassel), als nächstes ran durfte Hollowed (Groove Metal aus Frankfurt) und den Abschluss machte Broken Resistance (Metalcore aus Schwalmstadt). Tja, nun musste noch ein Sieger her und den größten Applaus bekam die Truppe aus Schwalmstadt und so darf im nächsten Jahr Broken Resistance Rock am Stück 2020 eröffnen. Herzlichen Glückwunsch! Hier noch ein kleiner Kritikpunkt von mir, ihr macht sicher geile Musik, aber ihr dürft euch ruhig ein wenig mehr auf der Bühne bewegen, das wirkte mir zu statisch.

             
Auch die unterlegenen Musiker von Beyond The Ocean und Hollowed brauchen sich nicht schämen, ihr macht tolle Mucke und ihr werdet euren Weg gehen. Da bin ich mir sicher! Macht weiter so! Danke für euren tollen Auftritt!

 

Human Zoo hatten die große Ehre als erste Band auf der RaS-Mainstage zu spielen. Die aus Balingen stammende Truppe eroberte die Bühne mit ihrem melodischen Hardrock der Marke Gotthard/Shakra oder Crystal Ball. Das machte Spaß, nur ihr Outfit fand ich nicht so passend, die sahen aus wie Steel Panther. Musikalisch aber solide, gut gemachter erdigen Hardrock.

 

 

 

Es folgte die AFM Labelnight mit Power Metal aus Schweden und zwar Manimal. Ihr Metal ließ zum ersten Mal den Lohberg erzittern. Gnadenlose Metalriffs treffen auf hohe Screams von Sänger Samuel Nyman. Hier konnten die Fans ihre Matte schwingen(falls vorhanden). Der von Judas Priest beeinflusste Metal kam gut bei den Fans an und auch in Zwangsjacke lässt es sich gut singen. Geile Truppe super Mucke! Danke an Manimal für den gelungenen Auftritt.

 

 

Die aus Italien stammende Formation Elvenking übernahm jetzt das Kommando auf der Bühne. Sie spielen Pagan Folk Melodic Metal und verzauberten die Zuschauer vor der Bühne mit ihrer genialen Musik aus Folklore und Fantasy ohne auch nur eine gewisse Härte in ihren Songs vermissen zulassen. Die Mischung machts, für mich ein wahrer Höhepunkt! Top Act!

 

Anschließend Spielleute aus Berlin. Mittelalter Rock mit und von Tanzwut. Braucht man nicht viel zu sagen. Kurz und bündig, geiler Autritt tolle Musik!

 

Den krönenden Abschluss diesen Tages machte die Band Brothers of Metal. Eine noch relativ neue Band aus dem AFM Stall bekam hier die Chance ihre Songs live zu präsentieren und das gelang ihr trotz der späten Stunde motivierte und animierte die Meute vor der Bühne zum mitmachen. Ihr ein wenig an Manowar angelegter Sound kam gut an und machte Spaß.

 


Tag 2

 

Nach einer doch kurzen Nacht auf dem Campground, mit toller Musik und feiernden Fans, die selbst Nachts nicht genug von ihrer Musik bekommen,ging es dann pünktlich um 12 Uhr mit dem Programm weiter. Den Anfang macht die Band Solace aus Kassel, die im vorherigen Jahr den Giroyoung Bandcontest gewonnen hatte. Trotz der doch recht frühen Spielzeit, war der Platz vor der Bühne doch recht gut gefüllt und Solace legten auch gleich heftig los und ließen jedes Bangerherz höher schlagen. Melodische Riffs treffen auf harten Gesang. Mit neuer CD im Gepäck, ließen sie es auf der Stage richtig krachen und so schafften sie es, einige Langschläfer doch noch vor die Mainstage zu locken, denn der Platz füllte sich langsam. Die doch recht junge Band machte einen ruhigen abgezockten Eindruck, als ob sie immer auf so einer großen Bühne stehen würden, von Nervosität spürte man als Zuschauer nichts. Klasse Einstieg in den Tag. Danke an Solace, macht weiter so!

 

                 

Zum Unterschied zum gestrigen Tag wo alle auf der Mainstage gespielt haben, außer die drei Bands vom Bandcontest, geht es Heute immer abwechselnd ein Act Mainstage der nächste Giro Youngstage, dann wieder Mainstage und immer so weiter. Somit waren jetzt Tontourismus auf der kleinen Bühne dran. Mir macht es immer Spaß den Jungs beim spielen zuzusehen und ihren Songs zu lauschen.Sie sind ja keine Unbekannten hier auf dem RaS. Man sieht sofort die haben Freude an ihrer Musik und dies greift dann auch sofort aufs Publikum über. Ihr Deutschrock kommt bei den Fans an und als Bonus hatten sie sogar neue Songs extra für das RaS am Start. Wenn das mal nichts ist. Leider war die halbe Stunde Spielzeit viel zu schnell vorüber, ich hätte gerne noch mehr gesehen und gehört! Und das obwohl ich nicht so ein Deutschrock Fan bin, da könnt ihr euch was einbilden. Danke Tontourismus, ich glaube wir sehen uns wieder! Klasse Vorstellung!

 

 

 

 

 

 

Weiter ging es mit Brdigung aus Kempen. Sie spielen eine Mischung aus Deutschrock und Metal. Der ersten Songs gefielen mir recht gut, doch der Rest viel dann doch recht stark ab. Die Texte sind nicht so einfach zu verstehen, sehr ironisch aber auch sozialkritisch. Der Platz vor der Stage war aber trotzdem gut gefüllt, diesen Fans hat es jedenfalls gefallen. Mein Ding ist es nicht! Sorry!

 

Und als nächstes stand Soundsalat aus Fritzlar auf dem Programm. Ihr Name ist kein Programm,kein wirres Zeug,nein, sie spielen eigene Lieder und Coversongs und die präsentieren sie in ihrer Machart. Wirklich gut gemacht, so gut, das dem Basser so heiß wurde, ja es war auch warm vom Wetter her, das er die Hüllen fallen ließ und in einem Hauch von Nichts weiter den Bass bediente! Tolle Show!

 

Der folgende Act hatte schon etwas exotisches an sich und zwar die Band Kryptos aus Indien. Die begeisterten die Zuschauer mit Speed Metal aus den 80zigern. Gut gemacht keine Frage, aber irgendwie blieb bei mir kein Song hängen. Es plätscherte an mir vor bei, die Lieder klangen gleich. Es fehlt etwas Abwechslung und ein Ohrwum. Trotzdem keine schlechte Band!

 

Dann waren Foley aus Kassel an der Reihe. Sie begeisterten die Meute vor der Bühne mit modernen Metalcore.

 

Darauf folgt die Band Ost+Front die sofort durch ihr Outfit auf der Bühne auffiel. Sehr auffällig und schrill mit Masken und Makeup, aber das gehört wohl zum Konzept der Truppe. Musikalisch ein Mischung aus Industrial und NDH in der Machart von Rammstein.

 

Streetrock aus Frankfurt erschallte nun über das Festivalgelände. Leidbild hieß die Band und die machte richtig Alarm auf der Bühne. Klasse, so eine Mischung aus Rock, Punk und NDH ließ die Fans entzücken!

 

Pyogenesis aus Stuttgart waren als nächstes dran. Sie waren ja schon 2017 hier beim Rock am Stück auf der Bühne. Sind also keine Unbekannten mehr hier bei den Fans vom RaS. Ihre Musik lässt sich etwa so beschreiben, man nehme eine wenig Metal, rührt etwas Punk dazu, eine Prise Alternativ Rock und einen Schuß Hardcore mit rein und raus kommt PYOGENESIS. Geil finde ich auch immer das gleiche Aussehen der Musiker, so einheitlich gekleidet mit Krawatte, das macht auch nicht jede Band so. Heute war schwarz mit silberner/grauer Krawatte angesagt, wie auch schon beim letzten Auftritt hier. Der Gesang variiert, mal klarer Gesang dann wieder mal ein paar deftige Growls in die Musik geworfen. Klasse Auftritt den hier keinen Fan enttäuscht haben dürfte!

 

Eine weitere Band aus Kassel nun am Start. Über das Gelände schallt nun teutonischer Metal mit und von REAPER.  Es gab so gar einen Überaschungsgast beim Song  "Wonders In The Dark" auf der Bühne. Hier wurden sie von Florian Bauer von Burden Of Grief unterstützt. Leider ging der Auftritt so schnell vorbei. Schade, aber cooler Auftritt!

 

Nun zeigten Rose Taatoo aus Australien das sie immer noch rocken können. Sie gehören noch nicht zum alten Eisen und das bewiesen sie hier beim Rock am Stück. Die Menge tobte und die Band hatte merklich Spaß daran. Schön sie hier mal gesehen zu haben, man weiß ja nicht wie lange sie noch spielen und internationale Bühnen besuchen. Immerhin ist Urmitglied Angry Anderson bereits 71 Jahre alt. Coole Sache!

 

Ich gönnte mir mal eine Pause und in der Zwischenzeit spielten Hasswut. Die die Fans mit ihrem Industrial Sound begeisterten!

 

Amorphis aus Finnland gaben sich nun die Ehre die Bühne und Fans vom RaS zu erobern. Ich glaube das ist ihnen gelungen. In ihrem Programm standen Lieder aus allen Epochen ihrer doch schon langen Laufbahn. Es waren schon die härtere Songs die sie darboten. Sie kommen ja auch ursprünglich aus dem Death Metal Bereich, obwohl sie in den letzten Jahren es doch wesentlich ruhiger angehen ließen. Hier ließen sie es aber ordentlich krachen und die Leute vor der Bühne gingen gut mit. Ein solider, aber nicht überragender Auftritt!

 

Dreckiger Rock n'Roll mitten aus dem Ruhrpott war nun angesagt. Genauer gesagt, CROSSPLANE aus Essen. Motörhead meets Black Label Society so könnte man ihre Musik beschreiben. Die Mucke kam gut bei den Zuschauern an und sie feierten mit den Band ein Feuerwerk aus Spaß´und guter Laune ab. Rockiger geht's nimmer!

 

Endlich dann der lang erwartete Headliner diesen Freitags. Eisbrecher betraten die Bühne und hatten die Massen gleich mit ihrer Musik und Show gleich im Griff. Alex Wesselsky Sänger und Aushängeschild der Band überzeugte mit seinen Ansagen und Gesang. Für Fans der NDH waren Eisbrecher ein wahrlich imposanter und unterhaltsamer Hauptdarsteller an diesem Tag.

 

Den Abschluss diesen Tages machte die Band Live Tioz mit Coverversionen von den Böhsen Onkelz.

 


Tag 3

 

Besser geschlafen, hier auf den Campground war es doch ruhiger als in den vorausgegangenen Nacht. Die tollen Bands vom Freitag haben die Fans wohl müder gemacht, gut so. Rock am Stück, alles richtig gemacht! Wieder geht es an diesem Samstag um die Mittagszeit los, jetzt als erstes auf der großen Bühne die Band Laudstark. Mein erster Eindruck, sie haben ihrem Namen wirklich alle Ehre gemacht. Es war mächtig Laut, überhören konnte die wohl keiner. Vielleicht ja extra so gewählt, um auch die letzten aus ihrem Zelten zu treiben. Ansonsten kam ihr melodischer Powerrock, der von schweren Metalriffs bis hin zu episch orchestralen Nummer und auch  mal ganz leise sein konnte, recht gut rüber. Die Jungs machten ihre Sache gut und bekamen den verdienten Applaus von den schon anwesenden  Fans vor der Bühne. Gelungener Einstieg!

 

Nix wie rüber zur kleinen Bühne, da spielte der Nils auf seiner Gitarre. Er ist ja hier beim Rock am Stück kein Unbekannter mehr und ich finde es immer wieder toll, das solche Nachwuchskräfte wie eben der Nils, hier beim RaS eine Chance bekommen sich zu präsentieren. Und Nils enttäuschte uns nicht, er beherrscht schon seine Gitarre und das bewies er bei Songs von AC/DC und Metallica. Ok, wie er sagte kann er nicht so gut singen. Aber wer weis, vielleicht bekommen wir ja dann demnächst eine Nils Band auf der Bühne zusehen. Mich würde es freuen! Nils mach weiter so! Daumen nach oben!

 

Aus Finnland waren Arion angereist. Sie spielen modernen Powermetal. Die Band zeigte was in ihr steckt, melodische Songs zum mitwippen und purer Spielspaß. Hier saß jedes Soli und auch der Gesang war klasse. Hier machte es Freude der Gruppe auf der Bühne zu zuschauen und ihren Songs zu lauschen.Bin Überrascht von diesem klasse Auftritt!

 

 

Der nächste Act, auch keine Unbekannten hier. TONLOCH aus Lembach. Nach der Rock The Camp Tour beim Rock am Stück Festival 2018 und ihrem Auftritt beim RaS 2016, nun Rock The Camp Tour Vol. 2 am Mittwoch und der Auftritt hier am letzten Tag des Festivals. Geboten bekommt man Hardrock Coversongs, die TonLoch mit Herz und Seele spielen.

 

Dynazty aus Schweden waren die Nächsten die auf dem Programm standen. Laut Veranstalter geradewegs aus dem Flieger hier auf die Bühne. Frisch und frei spielten sie auf. Spielfreude pur, klasse Sänger und coole Songs. Ihr melodischer Metal kam gut bei den hier anwesenden Fans an und auch sie bekamen dafür ihren passenden Applaus vom Publikum. Klasse, für mich schon die zweite Überraschung des Tages.

 

 

Nun war ich gespannt auf die Band Wagnis hier aus Kassel. Ich durfte schon ein Review ihrer CD "Revolution of Dignity" schreiben und so war ich begierig die Songs mal live zu hören. Das machten sie auch ganz gut und auch den Fans vor der Bühne schien es zu gefallen. Ich finde ihren Powermetal amerikanischer Prägung gut gemacht, leider hatten sie etwas Probleme mit ihrer Abstimmung der Songs. Ob es Nervosität war? Ich glaube schon, der erste Auftritt beim Rock am Stück vor dem besten Publikum der Welt, da will man schon viel und will alles Richtig machen und dann das. Egal,trotzdem ein geiler Auftritt! Macht weiter so!

 

          

Die nächste Band kannte ich überhaupt noch nicht. Null Positiv kamen auf die Bühne und ihre Musik knallte in die Menge. Welch eine Power, welch eine Aggression. Eine Sängerin die sowohl normal singen kann, aber auch dunkle Growls beherrscht. Diese Mischung macht es aus, die Texte werden in deutsch dargeboten und zeigen Missstände in der Welt auf. Musikalisch eine Symbiose aus Metal und Industrial. Brutal geil was die Band hier zeigt! Die Menge tobt und die Truppe um Sängerin Elli Berlin bekommt rasenden Applaus. Auch die Show mit den Tänzerinnen sollte man  nicht vergessen. Klasse! Schon meine dritte Überraschung an diesem Tag!

 

Godsnake aus Hamburg ließen als nächstes den Lohberg erzittern. Klasse Metal der mich ein wenig an Metallica erinnerte.Die halbe Stunde Spielzeit war viel zu schnell vorüber, ich hätte gerne noch mehr Songs gehört ! Trotzdem ein geiler Auftritt. Mir und den Fans vor der Bühne hat es jedenfalls sehr gut gefallen. Godsnake kommen bestimmt noch mal wieder und dann sehen wir sie bestimmt auf der Mainstage wieder! Mich würde es freuen!

 

Bei Toxpack Streetcore aus Berlin, habe ich mir mal eine Pause gegönnt und bin dann leider auf dem Weg zur kleinen Bühne so vom Regen überrascht worden, das ich mich komplett umziehen musste und so leider auch noch die Band Odium verpasst habe. Schade, aber so kann es gehen!


 
Bei Caliban war ich dann aber wieder vor Ort. Die Band stammt aus Essen und spielt Metalcore. Die Truppe hatte von Anfang an die Meute vor der Bühne im Griff, vor allem Sänger Andreas Dörner animierte die Massen zum mitmachen. Hier wurde gerudert, es gab Crowdsurfen und so gar eine Wall of Death war dabei und natürlich den Moshpit nicht vergessen.Crowdsurfen und gleichzeitig singen, Sänger Andy Dörner zeigte wie es geht! Der Spaßfaktor stand hier an erster Stelle. Eine super sympathische Truppe und ein gelungener Auftritt!


 
Eine weitere Band aus Kassel war nun am Start und zwar Burden Of Grief. Nun erklang ihr Thrash Death Metal über das Festivalgelände und man merkte sofort das die Band einiges an Erfahrung mit auf die Bühne bringt, denn immerhin gibt es die Band seit 25 Jahren. Ein routinierter Auftritt und Basser Florian Bauer ließ es sich nicht nehmen selbst die Matte, vor der Bühne, mit den Fans zu schwingen! Bin ein wenig überrascht das diese Band noch nicht bekannter ist, verdient hätte sie es eigentlich, denn schlechter als verschiedene bekanntere Bands ist sie sicherlich nicht. Ich werde mir die Band jedenfalls noch mal anschauen!


 
Hier nach gab es Party mit Hämatom, die auch schon 15 Jahre aktiv sind und hier auf dem Lohrberg auch keine Unbekannten mehr sind. Das sah man auch schon an den vielen Leuten die sich vor der Bühne versammelt hatten und enttäuscht wurde sicherlich niemand. Schlagzeug spielen geht auch auf einem Brett das von den Fans auf Händen getragen wird, coole Einlage. Mit diesem Auftritt haben sie sicherlich neue Fans gewinnen können. Sie hätten auch einen Headlinerslot verdient gehabt, denn Eisbrecher sind meiner Meinung nach, auch nicht besser!


 
Punkrock aus Oldenburg schallte als nächstes über das Areal. Drunken Swallows heißt die Band. Mir völlig unbekannt, aber macht ja nichts, die Mucke macht einfach Spaß. Die spielen einfach frei drauf los und sind gegen Nazis, das macht sie mir sofort sympathisch. Geiler Auftritt, den Zuschauern hat es gefallen, das konnte man sehen!

 

 

 


 
So, da sind wir schon beim heutigen Hauptact angekommen. Aus Melbourne in Australien waren Airbourne zum Rock am Stück gekommen. Ihr AC/DC artiger Hardrock ließ das Gelände hier beim Festival erbeben, das sah man schon an den Türmen an Marshall Boxen hinter den Musikern. Erst dachte ich, das kann laut werden, als ich diese Türme erblickte. Laut schon, aber nicht zu laut und ein Glocken klarer Klang. Hier muss ich auch mal die Sound Leuten vom RaS ordentlich loben, denn alle Bands hatten einen super Sound! Aber zurück zu Airbourne, die spielten munter drauf los und hatten so gar einen neuen Track mit am Start. Die Show machte ganz klar Sänger und Gitarrist Joel O'Keeffe. Ließ sich mal beim Gitarre spielen auf den Schultern tragen oder spritzte mit Bier herum. Ein gelungener Auftritt!


 
Den Abschluss dieses wieder einmal großartigen Festivals machten Grimgod aus Erfurt. Ihr Asskickin' Rock'n'Metal zog trotz der späten Stunde und des Wetters, doch noch einige Fans vor die Bühne. Leider hatten sie Pech, gleich zum Start ihres Auftritts fing es stark an zu regnen und auch durch technische Probleme ließ sich die Band nicht aus der Ruhe bringen. Trotz dieser widrigen Bedingungen, ein klasse Auftritt und würdiger Rausschmeißer für das RaS 2019. Danke ihr Möckse!


 
 Verschiedenes:
 
Es gab nicht nur Musik zu hören, nein, es gab auch eine Einkaufsmeile, an der man so einiges an Merchandising kaufen konnte. Hinzu kamen noch die Stände der auftretenden Bands und es gab noch Autogrammstunden verschiedener Bands hier vom RaS. Nicht zu vergessen die Verpflegungsstände, hier brauchte keiner zu verhungern oder verdursten. Die Auswahl war recht groß und es dürfte für jeden Fan etwas dabei gewesen sein. Auch an den Preisen konnte man nicht meckern. Was gab es noch zu bestaunen, es gab eine Feuershow und natürlich Feuerwerk.
 
Vergessen möchte ich nicht Wacken Opa Günter Jacobs der hier einen Stand hatte und Spenden sammelte für Lautstark gegen Krebs. Ein tolle Sache wie ich finde! Er aber setzte noch einen drauf und startete von hier zu einer 500 Km Reise im E-Rolli nach Wacken für einen guten Zweck! Das in einem Alter von 70zig Jahren und nicht ganz Gesund. Da ziehe ich meinen Hut! Unterstützt Lautstark gegen Krebs!


 
 Fazit:
 
Wieder ein mal ein gelungenes Festival der Macher vom Rock am Stück!
Hier vermischt sich ein Völkchen von Rockern, Punkern und Metallern zu einer großen Familie, die gemeinsam ein drei Tagen ein großes Fest feiern. Dieses Festival hat so etwas familiäres, das man es hier gar nicht so beschreiben kann, das muss man selber hier erlebt haben. Großartig, ich liebe es! Auch die Freundlichkeit der Menschen hier, ob Secruity, Verkauspersonal oder Veranstalter und Crew oder die Fans selber, habe ich so noch nicht erlebt und ist ein großes Plus dieser Veranstaltung.
 
So richtig was zu meckern gibt es hier nicht. Aber ich habe da eine kleine Anregung für den Veranstalter. Ich fand es sehr schade das die Bands auf der kleinen Bühne mit der doch recht kurzen Spielzeit von einer halben Stunde zurechtkommen mussten. Eine Zugabe war durch den straffen Zeitplan nicht möglich, das fand ich recht schade, denn alle Bands spielten sich sprichwörtlich den Arsch ab und hatten keine Möglichkeit noch eine Zugabe zu spielen, obwohl es die Fans vor der Bühne verdient hätten. Eine Band hatte noch eine Minute für eine Zugabe, dann wurde ihnen der Saft abgedreht. Schade, für die Bands selber und auch dem Publikum gegenüber. Vielleicht, kann man das ja mal in die Planung für das nächste RaS mit einbeziehen!
 
Ich hoffe das Euch mein Bericht gefallen hat und ich würde mich freuen im nächsten Jahr wieder von hier berichten zu dürfen!
 
Euer Chris
heavy-metal-heaven.de

Pics by Jenni The Frog




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Kommentare

by Marvin Bugajski am 15.08.2019 - 21:10
Hier spricht der Basser von Soundsalat, klasse versucht, danke für die Erwähnung im Artikel!