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Robin Beck - Underneath - Review
Noch immer klingt mir das großartige Album “The Great Escape” von 2011 in den Ohren.
Sind doch tatsächlich schon 2 Jahre ins Land gezogen?!
Höchste Zeit also für eine Fortsetzung melodischer Ergüsse, der quirligen Sängerin mit der markanten Stimme.
Und genau dieses Fortsetzung kommt nun in Form ihres brandneuen Albums „Underneath“ auf den geneigten AOR/Melodic Rock Fan zu.

Mit tatkräftiger Unterstützung ihres Ehemanns und „House Of Lords“ Frontmann „James Christian“, sorgte sie dafür, dass der Name „Robin Beck“ auch weiterhin für erstklassiges Material in Sachen Rock Musik steht.
Beim Opener jedoch bin ich kurz etwas irritiert.
Kommt doch ein wahres Groove-Monster daher, was jedoch im Nachhinein absolute Berechtigung erfährt, da „Wrecking Ball“ so der Titel, ebenso erhaben daherkommt, wie so manch andere Hymne auf diesem Rundling.
Die folgenden Tracks „Ain’t That Just Like Love“ und „Sprain“ sind gegenüber dem Eröffnungsstück absolut „Robin Beck“ Like, was ich natürlich im absolut positiven Sinn verstanden haben möchte, denn beide Songs geben keinerlei Grund zur Klage.
Im Gegenteil haben sie Klasse und bereichern die Hitdichte auf „Underneath“ ungemein.
Apropos „Underneath“!
Das Titelstück dürfte wohl für jeden Freund, solcher Hammerballaden, der Marke „Tears In The Rain“ das Richtige sein.
Wunderbar soft schmeichelt sich der Titelsong in das Ohr des Hörers und verweilt dort für sehr lange Zeit, da man von dem Stück ähnlich schwer loskommt, wie das schon bei so vielen Songs, älteren Datums der Fall war.
Gleiches dürfte auch für „Burnin’ Me Down“ gelten, den „Robin“ zusammen mit „James Christian“ darbringt.
Habe ich zwar den Eindruck, das gesamte Album klinge etwas moderner, als „The Great Escape“, so sind es jedoch eben solche Tracks, wie z.B. auch „Perfekt Storm“, die sowohl neuzeitlich klingen, mit einer superben Gitarrenlastigkeit jedoch immer wieder dafür sorgen, dass man zu jeder Zeit weiß, wem man da gerade lauscht und spätestens nach „I Swear The Nights“, einer Ballade vor dem Herrn und meinem heimlichen Favoriten und Abschlusstrack „Follow You“ mit seinem übermächtigen Flair von 80ies Rock, weiß der Hörer sowieso, dass sein Geld absolut richtig angelegt ist.

Mag es vielleicht so sein, dass „Underneath“ Anfangs etwas schwerer zu verdauen ist, als der Vorgänger, so kommen aber mit jedem Hördurchgang mehr und mehr Elemente durch, die im Endeffekt dafür sorgen, dass dieses Album mindestens ebenso unverzichtbar ist, als so einige Veröffentlichungen ihrer musikalischen Laufbahn.
Genau deshalb habe ich „Robin Beck“ nie aus den Augen verloren, weil sie immer wieder für eine Überraschung gut ist und weiß, wie sie den Melodic Rock Begeisterten begeistern kann.
Eine weitere Perle in ihrer eh schon großartigen Diskografie!

Note: 2



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