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Rhapsody Of Fire - Ludwigsburg Rockfabrik, 16.02.2011
Für alle Freunde des symphonischen Power Metals war dieser Abend genau die richtige Baustelle. "Vexillum", "Visions Of Atlantis" und "Rhapsody Of Fire" baten zum Tanz in der zugegeben überschaubar gefüllten Rockfabrik in Ludwigsburg.

Den Abend einläuten durften die Jungs von "Vexillum" aus Italien.
Leider war beim ersten Song der Gesang von "Dario" fast nicht erkennbar.
Gott sei dank änderte sich das doch recht schnell.
Beim zweiten Song war dann wieder alles im Lot und Tracks wie "The Brave And The Craven", sowie auch "Avalon" kamen richtig amtlich rüber.
überhaupt konnte ich mich mit ihrem Power Metal, gespickt mit etwas Folk ziemlich schnell anfreunden.
Eine sehr gute und interessante Mischung, die man sich gerne öfter geben kann.
Leider blieben "Vexillum" nur 30 Minuten Spielzeit, die sie aber komplett nutzten.
Sehr gelungener Einstand kann ich da nur sagen!

Weiter ging es nach einer kurzen Umbaupause mit "Visions Of Atlantis", auf die ich mich besonders freute und kann im Vorfeld schon mal sagen, daß sie mich absolut nicht enttäuschten.
Mit neuem Material und neuer Sängerin sorgten die Band dafür, daß trotz ihren immer wieder auftretenden Problemen mit eben dem Posten am Microständer auch weiterhin auf sie gezählt werden darf.
Denn mit "Maxi Nil" haben sie nämlich eine bemerkenswerte Sängerin am Start und ließen den zweiten Fronter "Mario Plank" nicht nur einmal etwas blaß dastehen.
Ein wenig schade fand ich zwar, daß man sich bei den Songs auf die letzte CD "Trinity", bzw. das zu diesem Zeitpunkt noch nicht erschienene Album "Delta" konzentrierte.
Doch dafür waren mit "At The Back Of Beyond", "Seven Seas", sowie "Black River Delta", oder auch "New Dawn" von eben jenem neuen Werk echte Perlen in der Setlist vertreten.
Von daher konnte man keine Beanstandungen darbringen.
Diese Band hab ich mir bestimmt nicht zum letzten Mal angesehen.
Absolut empfehlenswert!

Eine erneute Umbaupause nahm ihren Lauf, bevor der Headliner des Abends "Rhapsody Of Fire" auf die Bühne kletterten.
Nach dem infernalischen Intro "Dar Kunor" legten sie mit "Triumph Or Agony" los und beglückten alle Fans der Band.
In ihrer Setlist fanden sich Songs wie z.B. "Knightrider Of Doom", "Unholy Warcry", "Land Of Immortals", "Dawn Of Victory", "Holy Thunderforce", "Reign Of Terror" und "Emerald Sword". Von daher konnten Freunde dieses Musik Genres vollauf zufriedengestellt werden.
Ob man allerdings live den überladenen Sound mit Tausenden von Samples und den mit mehreren Stimmen hinterlegten Gesang von "Fabio Leone" wirklich braucht, kann der geneigte Hörer für sich selbst entscheiden.
Ich zumindest fand den Sound doch sehr aufgeblasen.
Aber das ist wie gesagt Ansichtssache.
Von daher denke ich mal, daß "Rhapsody Of Fire" ihren Fans eine gute Show darbrachten und zufriedene Gesichter hinterließen.
Damit kann ich als nicht wirklichem Anhänger dieser Band gut leben.

Pics by Heiko (PictureMonster)


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