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Red Dragon Cartel - Red Dragon Cartel - Review
Der Name “Jake E. Lee” dürfte wohl sicher nicht auf taube Ohren stoßen, wenn man sich auch nur halbwegs in der Musikwelt auskennt.
Hatte besagter Gitarrist doch nach dem tragischen Tod von „Randy Rhoads“ dessen schweres Erbe bei „Ozzy Osbourne“ angenommen und unsterbliche Gitarrenriffe, wie z.B. jenes beim Song „Bark At The Moon“ auf die Menscheit losgelassen.

Nach seinem dortigen Ausstieg und 2 sehr guten Alben mit „Badlands“ wurde es sehr ruhig um ihn.
Nun ist er jedoch wieder auf der Bildfläche erschienen.
Mit „Red Dragon Cartel“ zeigt er, dass er auch heute noch seine Gitarre bestens im Griff hat und auch wenn man nicht zwingend davon ausgehen sollte, dass sich „Jake E. Lee“ in all seiner Abwesenheit musikalisch nicht weiterentwickelt hätte, so finden sich hier und da doch immer wieder ganz kleine Verweise auf seine Vergangenheit beim „Prince Of F**kin‘ Darkness“.
Der Großteil vom selbstbetitelten Werk ist jedoch eher dem modernen Hard Rock zuzuordnen, der manchmal sogar kleine Anleihen zu Bands wie „Nine Inch Nails“ und weiteren Vertretern dieser Gattung aufzuweisen hat.
Was mich zwar nicht stört, mir jedoch auffällt ist, dass das Wort „Band“ in diesem Zusammenhang vielleicht nicht ganz Bestand hat, denn wenn man zusätzlich zum eigentlichen Sänger „Darren James Smith“ gleich mit 4 Gastsängern daherkommt, rückt der Ausdruck Projekt gefährlich nahe ans Geschehen heran.
Wie dem auch sei, alle 4 Sänger (namentlich sind dies: „Paul Dianno“, „Sass Jordan“, „Robin Zander von „Cheap Trick“ und „Maria Brink“ von „In This Moment“) sind über jeden Zweifel erhaben und so veredeln sie einzelne Stücke, „Wasted“, „Redeem Me“, „Feeder“ und „Big Mouth“.
Die moderne Ausrichtung des Materials mag vielleicht nicht jedermanns Ding sein, doch haben die Songs durchaus ordentlich Druck im Kessel.

Ob sich die alten „Ozzy“ Anhänger sich für „Red Dragon Cartel“ erwärmen können, oder nicht wird indes die Zukunft zeigen.
Ich persönlich freue mich, dass „Jake E. Lee“ die Musikwelt wieder mit seiner Anwesenheit beehrt und kann auch diesem Album einiges abgewinnen.
Deshalb einfach mal rein hören und sich selbst ein Bild davon machen.

Note: 2,5



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