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Rebellion + Black Abyss + Dragonsfire - Ludwigsburg Rockfabrik, 28.04.2013
Ja wir Deutschen können schon stolz auf unsere florierende Metalszene sein.
Im Dschungel des Heavy Metal findet wohl jeder die passenden Bands für sich.
Einen kleinen Auszug aus diesem schier unerschöpflichen Repertoire fanden sich am 28.04.2013 im Club 2 der Rockfabrik zu Ludwigsburg (ach wie förmlich…hehe) ein, um den Anwesenden feinste Hartwurst-Mucke zu sevieren.
Im Genauen waren dies die 3 Bands „Rebellion“, „Black Abyss“ und „Dragonsfire“, die sich an diesem Abend zusammenfanden, um mit dem Publikum eine kleine, aber feine Metal-Party zu feiern.

Den Anfang machten dabei die Hessen „Dragonsfire“, die aktuell ihr starkes Album „Speed Demon“ auf den Markt warfen und daraus natürlich auch einige Nummer spielten.
Es ist ja nun kein Geheimnis, dass die Hessen ein extrem redseliges Volk sind.
Der beste Beweis findet sich ja immer wieder, wenn Quasselstrippe „Tobi Sammet“ (Edguy, Avantasia) seine Sprüche klopft, die nicht selten in abgrundtiefen Kalauern ausarten.
Ebensolch ein wortgewandtes Sprachrohr haben auch „Dragonsfire“ mit ihrem Drummer „Jan Müller“ in ihren Reihen, der nichts unversucht ließ, die Anwesenden mit seinen Jokes zwischen den einzelnen Songs zu belustigen.
Man muss ihn einfach mögen, auch wenn nicht alle Späße so hundertprozentig herzerfrischend zündeten.
Doch natürlich spielten sie auch ein ordentliches Programm, welches Stücke aus ihren Alben „Visions Of Fire“, „Metal Service“ und dem schon erwähnten neuen Output „Speed Demon“ beinhaltete.
So konnte man sich über Songs, wie „Burning For Metal“, „Speed Demon“ und „Wings Of Death“ genauso freuen, wie über Stücke, der Marke „Raging Fire“, „Steel Eel“, „Blood For Blood“ und dem abschließenden „The Warrior“.
Alles in Allem ein beeindruckender Beweis für das Können der Band, die es schaffte, Comedy mit Metal in Einklang zu bringen.

Die nächsten auf der Liste, der auftretenden Bands an diesem Abend waren „Black Abyss“ aus unserem Schwabenländle.
Auch sie konnten mit einer ausgewogenen Setlist aufwarten.
Und wie kann man einen Geburtstag besser feiern, als auf der Bühne?!
Dies dachte sich wohl auch Sänger „Olli Hornung“, der an diesem Tag sein Wiegenfest feierte.
Für die richtige Beschallung sorgten sie mit bestem Material aus ihrer Diskografie.
Allem voran selbstverständlich ihr aktuelles Werk „Possessed“, welches mit Stücken wie dem Opener „As Long As I’m Bleeding“, sowie auch „Final Call“, „Rippers Punch“, „Human Machine“, „Streams Of Sorrow“, Possessed By Hate“ und „Bloodforce“ geehrt wurde.
Doch auch Granaten, älteren Kalibers gab es auf die Ohren.
So konnte sich der Zuschauer auch über „Damnation“, „Burning Bridges“, „Chainbreaker“, „Shadows Of The Past“, „Eye Of The Storm“ und „Time“ freuen.
Trotz der sehr überschaubaren Besucherzahl an diesem Abend, gaben die Jungs alles und lieferten wie immer eine superbe Show hin und gaben eine Stunde Vollgas.
Wer sie schon einmal live erleben durfte, der weiß wovon ich rede bzw. schreibe.

Nach diesen beiden erstklassigen Bands war es nun an der Zeit für die letzte Kapelle des Abends.
Mit „Rebellion“ kam eine Band auf die Bühne, die in den letzten Jahren einen beeindruckenden Fankreis um sich bildete.
Angesichts ihrer astreinen Veröffentlichungen, wie z.B. auch ihrem neuen Werk „Furor Teutonicus“ sicherlich sehr einfach nachzuvollziehen.
Natürlich ließ es sich die Band nicht nehmen, aus diesem neuen Album auch den Einen oder anderen Song, wie z.B. „Rest In Peace“ und „Ala Germanica“ zu spielen.
Doch wer „Rebellion“ kennt, der weiß wie viel Kracher die Jungs in der Hinterhand haben.
Deshalb war es auch nicht weiter verwunderlich, dass ihre Setlist auch diesmal wieder alles bot, wofür die Band seit Jahren steht.
Egal ob nun „Odin“, „Arise“, „Born A Rebel“, „Rebellion“, oder „Einherjar“.
Die Stück kamen wie aus der Pistole geschossen und zeigten erneut die Klasse der Band auf.
Und auch wenn es an diesem Sonntagabend einfach nicht klappen wollte, den Club aus allen Nähten platzen zu lassen, so hatten jedoch alle Anwesenden eine Menge Spaß mit den Bands.
Vor allem „Rebellion“ hinterlassen immer wieder einen sehr guten Eindruck, ohne natürlich die Leistung von „Dragonsfire“ und „Black Abyss“ zu schmälern.

Ein wie ich finde sehr ausgewogenes Triple, welches den Club 2 in Ludwigsburg da heimsuchte und mal ehrlich, besser kann man doch einen Geburtstag, oder auch einen Sonntag, wie in diesem Falle nicht gestalten.













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