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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| RAM, PORTRAIT, TRIAL Roadkill Tour Hamburg Bambi Galore 23. Februar 2018 |
Das Bambi Galore mausert sich 2018 zu dem Metal Club in Hamburg. Nachdem wir vier Jahre nicht mehr dort waren, stehen bis Anfang April mindestens sechs Events an, bei denen wir auf alle Fälle am Start sein werden. Die Location im Keller des Kulturpalasts ist nicht sonderlich groß, dafür aber mit allem ausgestattet, was der Headbanger braucht. Und wenn das nicht reicht, findet sich auf der Karte neben Astra und Jever-Bier u.a. auch Wein und Grappa.
Eigentlich war das abschließende Konzert der Roadkill-Tour im Headcrash geplant. Doch der Club hätte die einfallende Meute der Metal-Fans sicherlich nicht überlebt und wäre aus allen Nähten geplatzt. Also, Verlegung ins Bambi Galore und… Ausverkauft! Dementsprechend heiß und stickig geht es zu. Das Set der progressiv-okkult angehauchten Opener TRIAL gleicht eher einem Best-Of als der Präsentation der aktuellen Scheibe "Motherless". Manches erinnert an Merciful Fate und King Diamond und die Songstrukturen sind definitiv nicht 08/15-Standard. Dennoch, TRIAL kommen unwahrscheinlich gut an und Shouter Linus Johansson legt ein paar schöne Vocal-Höhen über den musikalischen Teppich. Mission Anheizer bestens erfüllt!
Munkeleien zufolge sollen PORTRAIT die eigentlichen Stars der Tour sein. Und tatsächlich, mit deutlich mehr aktuellen Songs als bei TRIAL, rastet die Meute vor der Bühne (wobei im Bambi überall "vor der Bühne" ist, egal wo man steht) völlig aus. Ein guter Teil der Setlist besteht auch aus vergangenen Großtaten vom "Crossroads"-Album.
PORTRAIT werfen sämtliche Zutaten des klassischen 80er Jahre-Metals in ihren musikalischen Topf, rühren um und fertig ist der Sound, den die Fans hören wollen. Dazu noch ein Sänger, der sirenengleich über dem Ganzen liegt. Da kann nichts schiefgehen und Per Lengstedt und seine Jungs an den Instrumenten räumen richtig ab.
Was kann man zu RAM viel sagen? Spätestens seit der Titelstory im Deaf Forever-Magazin von Mitte letzten Jahres ist die schwedische Metal-Dampfwalze kein Geheimtipp mehr. Und der Name ist Programm, Judas Priest und ihr "Ram It Down" lassen grüßen. Im Vergleich zu 2017 ist die Kapelle um Oscar Carlquist spielerisch noch tighter geworden.
Erstaunt bin ich, wie die Songs live und im Studio unterschiedlich rüberkommen. Ist "Gulag" vom aktuellen Album "Rod" der Knaller, bleibt der Track live weit hinter Sachen wie z.B. dem eingängigen "Machine Invaders". Okay, das Stück ist von 2005 und vielleicht sollte man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, obwohl beides schmackhaft ist. Aber spätestens jetzt singt auch der Letzte im Saal den Refrain mit, der gefühlt bis weit jenseits der Elbe zu hören ist.
Setlist RAM
Bericht von DANU (dem Schattenmann) Fotos von JAN BÜNNING (www.paragon-metal.com)
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| 02.03.2018, 10:04 by Danu |
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