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Rage Of Angels - Dream World - Review
Band oder Projekt?
Das ist hier die Frage!
Oder vielleicht auch nicht, denn mit solch einer großen Anzahl an Gastmusikern, die sich bei „Rage Of Angels“ tummeln, kann man wohl kaum mehr von einer Band sprechen.
Wie dem auch sei, die Musik auf „Dream World“, so der Titel dieses Albums ist auf alle Fälle extrem stimmig.
Solchermaßen können sich das Songwriting-Team bestehend aus Keyboarder „Ged Ryland“ (ex-„Ten“) und Sänger „David Reed Watson“ schon einmal entspannt zurücklehnen.

Die Songs, die sich allesamt im AOR/Melodic Bereich wiederfinden, werden wie gesagt fast komplett von Gastsängern vorgetragen.
Im Einzelnen sind das „Matti Alfonzetti“ („Jagged Edge“, „Impera“), der beim Song “Dream World” sein Können unter Beweis stellt.
„Harry Hess“ („Harem Scarem“) ist bei “See You Walking By” und „Robert Hart“ („Bad Company“) gleich bei 2 Titeln, genauer gesagt “Through It All” und “We Live, We Breathe, We Die” zu hören.,
Auch „Danny Vaughn“ (“Tyketto”) wurde mit “Over And Over” und “Spinnin Wheel” 2 Songs zugedacht und Ralf Scheepers („Primal Fear“) rundet das Ganze mit seiner brillanten Stimme, mit der er „Falling“ veredelt ab.
Das Material an sich bietet höchsten Hörgenuss und ist in feinsten Melodien mit zugegeben manchmal etwas überladenen Keyboard-Klangteppichen eingebettet, die aber wahrlich nicht stören, denn wenn wir ehrlich sind, erwarten wir das doch auch bei gepflegtem Melodic Metal.
Was mir jedoch etwas schleierhaft ist, warum „David Reed Watson“ gerade mal für einen Song („The Beating Of Your Heart“) seine sehr angenehme Stimme zur Verfügung stellt und sich ansonsten auf das Songwriting kümmerte.
Den als Sänger macht er eine mehr als passable Figur, soviel ist mal sicher.
Doch nicht nur eine Armada an Gastsängern, sondern auch an den Instrumenten wurde eine nicht geringe Anzahl an echten Kalibern aufgefahren.
Darunter findet man Namen wie „Neil Fraser“ („Ten“), „Tommy Denander“, „Ralph Santolla“ („Obituary“, „Deicide“, „Iced Earth“) und „Vinnie Burns“ („Ten“, „Asia“, „Ultravox“), die ebenfalls einen sehr großen Beitrag zum Gelingen dieses Albums beitrugen.

Auch wenn jetzt einige wieder die Nase rümpfen werden und sich über ein weiteres Projekt aufregen, so muss ich ganz klar für dieses Album sprechen, denn auch wenn der Melodic Bereich nicht ganz frei von immer wiederkehrenden, sich ähnlich wie andere Songs dieses Genres anhörende Stücke ist, so haben „Rage Of Angels“ doch genug vorzuweisen, um in dieser Branche eine Duftnote zu hinterlassen.
Alles in Allem eine sehr interessante Geschichte!

Note: 2,5





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