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RAGE - DEZPERADOZ - EDENBRIDGE am 19.04.2008 Memmingen
Schemmerhofen - Rock City - 18.00 Uhr - es klingelt an der Tür. Das Zeichen für mich, die Tasche einzupacken, ab zu Andy ins Wohnmobil zu steigen (keine weiteren Gedanken bitte!) und ab ins Kaminwerk. Traumhafte 20 Grad mit Sonnenschein und guter Laune, tanken, Bier einladen und die Fahrt fortsetzen. Zum Glück sind wir nicht in den Staaten! In "Good old Germany" kann man wenigstens noch sein Bier am Steuer verhaften :fg:. [i](Echt wahr? Horr.)[/i]

Es sind 45 Minuten nach Memmingen. Also musste Andy langsam fahren oder ich schneller trinken. In Memmingen angekommen mussten wir erst mal zig Fragen wegen des tarnfarbenen Heavy Metal Heaven Roadmobils beantworten. Neue Kontakte geknüpft und schon herrschte Stimmung auf dem Parkplatz.

Pünktlich um 20 Uhr begann die Show mit den DEZPERADOZ. Richtig kultig die Angelegenheit. Stetson- und Western-Flair-Hardrock und der Abend setzte die fröhlich feuchte Anfahrt somit fort!

Songs wie "Hate" & "Days of thunder" wurden so gut es ging gebrettert, doch die Band hatte sichtlich Schwierigkeiten, ihr Programm rüberzubringen. Sie gaben zwar nicht auf, versuchten immer wieder das Publikum zum Einstimmen zu bewegen und hatten eigentlich eine gute Liveperformance an den Tag gelegt, aber es ist auch immer schwierig den Anfang zu bei so einem Event zu gestalten. Die DEZPERADOZ hatten keinen leichten Stand. Trotz des nicht gerade starken Beifalls war es ein geiler Auftritt der Hell Cowboys, um Alex "the Marshall" Kraft. Mit dem Coversong "Riders on the Storm" von THE DOORS endete die Setlist und gerade dieses Ende bereitete mir Schmerzen. Dieser unantastbare Song war wirklich übel gespielt. Nach 45 Minuten Spielzeit war de Show der Dezperadoz zu Ende und es folgte die erste Umbaupause.


Weiter im Set ging es mit EDENBRIDGE.
Die aus Österreich stammende Band wollte ihren Gothic-Metal unters Volk bringen und präsentierten sich als starke Einheit auf der Bühne. Die Show war gut, aber musikalisch war hier nicht unbedingt was innovatives zu hören. Eintönigkeit machte sich da langsam breit und dadurch zündete die Mucke nicht wirklich. EDENBRIDGE machten zwar optisch was her, trieben aber mit der musikalischen Seite wieder alles zunichte. Tja, dadurch kam doch eine sehr gähnende Stimmung beim Publikum auf, das wohl auch nicht gerade das geeignete für diese Art von Musik war. Mir persönlich hat die Band nichts gegeben und m. E. wären sie besser im Vorprogramm von NIGHTWISH aufgehoben. Immerhin eine Stunde durften sie diese Stimmung vorantreiben...


Alles wartete nun auf RAGE.
Die ersten "RAGE-RAGE"-Rufe bekam ich schon bei der Umbaupause zu hören. Es lag fühlbar in der Luft, dass nun eine Explosion entstehen musste, denn die ersten beiden Bands brachten die Leute so nicht zum kochen. Nun musste der Headliner alles geben, um noch für einen guten Abend zu sorgen.

RAGE kam auf die Bühne und die müden und gähnenden Knochen waren aktiv. Den ersten Takt gespielt und das Kaminwerk verwandelte sich in eine Achterbahn. Der Mischer hatte einen Sound gezaubert, dass ich mit offener Kinnlade da stand und es nicht glauben wollte, was drei Mann auf der Bühne für ein Spektakel abzogen. Jeder (!) Song wurde mitgesungen. Man sah überall nur noch bangende Köpfe und Pommesgabeln in der Luft. Das Kaminwerk brannte lichterloh und es roch nach Metal. Ich kann es gar nicht in Worte fassen wie gut RAGE waren. Die Fans schauten sich ungläubig an und hatten ein fettes Grinsen auf der Maske bei diesem Rundschlag. Sensationelles Gitarrenspiel von Viktor "ich fall auf die Knie vor Ehrfurcht" Smolski. Er spielte DEN Gig.

Ich war selbst infiziert und holte mir an dem Abend einen astreinen Nackenbrei. Peter "Peavy" Wagner, Sänger von Rage, brachte es in den Songpausen sogar noch so weit, mit ein paar Smaltalks die Stimmung noch mehr zu treiben. So ein Publikum kann sich jeder Künstler nur wünschen... er war fett am Grinsen.

RAGE spielten alle Kracher und legten vom neuen Album "Carved in stone" zwei Stücke mit der Sängerin Jen Majura obendrauf. Sie war ein Diamant auf der Bühne und lebte die Musik förmlich.

Ein Medley aus ihren Hits "Higher than the sky"," Days of December", "Back in time" gab der Halle den letzten Kick. Das Teil war grosse Klasse, Leute! Jeder war Feuer und Flamme und hatte nur eins übrig: "RESPEKT" für diese Show.

Als Zugabe noch "Higher than the sky". Viktor Smolski hierbei: "Bei so einem Publikum darf und kann ein Musiker nicht aufhören!
"Peavy": "Kommt, Leute, noch ein Song aus einem bekannten deutschen Film!" Der Song "Straight to hell" wurde noch mit Pausen gefüllt, um die Fans mitsingen zu lassen. Herrlich! Nach diesem Song war nun endgültig Schluss. Ein sensationeller Abend für RAGE und die Fans. Stark der Auftritt und für jeden Rocker weiter zu empfehlen. Hell yeah, "Peavy" Wagner for President!

DEZPERADOZ by Myspace

EDENBRIDGE by Myspace

RAGE by Myspace

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Kommentare

by Volker am 25.05.2005 - 14:04
:finger:
Wir fanden DEZPERADOZ sehr cool.
Hey Franky, was hattest du den wieder gesoffen, oder warst du vielleicht auf nem anderen Konzert? Außerdem, der letzte Song von denen war Ghostriders in the sky, den wir noch nach Konzertende weiter gegröhlt haben. Daumen klar nach oben für die Cowboys.

by ESC-Lion-D am 24.04.2008 - 22:05
danke für den geilen beitrag! ich find rage auch voll geil :respekt:

by Hellfire-Franky am 26.04.2008 - 12:11
hy Volker

Ich fand es nicht so prickelnd, ist ja immer Geschmacks sache sowas :fg:

Du hast recht ja, ich war kurz draussen und musste etwas wichtiges besprechen

wir sehen und lesen uns, united we stand Brother