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Powerwolf - Lahr Universal D.O.G., 12.09.2011
Eigentlich sollte man meinen, eine Tour mit festen Terminen wie im Falle der "Power Of Metal Tour" würden den in dem Package enthaltenen Bands genügen.
Doch wie man sieht, weit gefehlt!
Denn während sich "Sabaton" und "Grave Digger" einen wohlverdienten Day Off gönnten, legten "Powerwolf" und "Skull Fist" einen amtlichen Gig im Universal D.O.G. in Lahr hin


Doch bevor sich die beiden Bands auf der Bühne austobten, legten als Anheizer in der leider sehr spärlich gefüllten Halle (was sich im Gesamten mit ca. 80 zahlenden Gästen sehr in Grenzen hielt), die aus Freiburg stammenden "Deaf Aid" los. Stimmlich doch sehr abgegrenzt von den anderen Bands kamen Songs (teilweise in deutscher Sprache) zum Zuge, die zwar wirklich nicht schlecht klangen, jedoch zum Gesamtbild "Powerwolf & Skull Fist" nicht so ganz passen wollten.
Anyway! Alles in Allem anhörbar.

Die nächsten auf dem Plan waren "Skull Fist", die einen echt soliden Gig hinlegten.
Mit Tracks ihrer Alben "Heavier Than Metal" und "Head Of The Pack" brachten sie echt Stimmung in die Hütte.
Aus der Flut von Bands, die in mehr oder weniger guter Qualität den Metal-Sound der 80er Jahre aufleben lassen wollen, sticht die Truppe aus Kanada erfreulicherweise positiv heraus.
Lediglich die Stimme von Sänger und Gitarrist "Jackie Slaughter" könnte manche evtl. mit der Zeit nerven (mich nicht), da er sich fast ausschließlich im höheren Bereich bewegt und wohl zu fühlen scheint.
Eine Band, die man auf alle Fälle auf der Liste von Kapellen haben sollte, die man sich noch live ansehen möchte (wenn man auf astreinen schnörkellosen Heavy Metal steht).
Echt sehenswert!

Die Headliner des Abends "Powerwolf" entpuppen sich immer mehr zu absoluten Publikumslieblinge und Selbstläufer in Sachen Live-Aktivitäten.
Wie an diesem Abend mal wieder aufs Neue bewiesen wurde.
Mit neuem Album "Blood Of The Saints" im Gepäck, legten sie einen wie immer superben, aber auch ungewöhnlichen Gig hin.
Denn nachdem sich einige schon gewundert hatten, warum Sänger "Attila Dorn" den ersten Song des Abends "Sanctified With Dynamite" gleich mal um einiges tiefer gesungen hatte, lüftete er auch beizeiten das Geheimnis.
Tags zuvor hatte er sich wohl seine Stimme beim Gig in Eindhoven verratzt, wo sie mit der "Power Of Metal Tour" gastierten.
Wobei der Ausdruck "Verratzt" es nicht wirklich trifft, denn was "Attila" mit dieser ledierten Stimme anstellte, stellte immer noch manch einen Sänger, der meint, ohne seine Stimme würde sich die Welt aufhören zu drehen, locker in den Schatten.
Also entspanntes Durchatmen war die Devise und Songs wie "We Drink Your Blood", "Dead Boys Don't Cry", "Prayer In The Dark", "Raise Your Fist, Evangelist", "Werewolves Of Armenia", Resurrection By Erection", "Saturday Satan", oder auch "Lupus Dei" genießen.
Trotz der kläglichen Anzahl an Leuten im Auditorium gaben "Powerwolf" alles, so wie es eine professionelle Band ausmacht und holten mit Charme und witzigen An - und Aussagen aus, um diejenigen zu begeistern, die trotz eines Montags alles stehen und liegen ließen um den Wölfen zu lauschen.
Man kann den Jungs deshalb nur seinen Respekt aussprechen.
Diese Truppe live zu erleben, macht einfach immer Spaß.
So oft ich sie auch schon gesehen hab, finde ich doch immer wieder gerne die Zeit um sie auf der Bühne zu sehen.
Bei einer Band wie "Powerwolf" kann man absolut nichts falsch machen.
Nicht mal wenn mit einem gewissen Defizit (Vocals) das bestmögliche aus einem Auftritt heraus geholt wird, wie an diesem Abend zu erleben war.
Meine Hochachtung!


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