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Phenomena - Awakening - Review
Als sich im Jahre 1985 das Projekt „Phenomena“ förmlich wie Phönix aus der Asche erhob, ahnte wohl noch niemand wie lange dieser Name fortan Bestand in der Szene haben würde.
Ihr Debüt ist ein Meilenstein und zählt noch heute zum besten was im Hard Rock Bereich je das Licht der Welt erblickte.
Wir schreiben nun das Jahr 2012 und ich halte hier das sechste und neueste Werk eben dieses Projekts in Händen.

Freilich hat sich die Musik von „Phenomena“ im Laufe der Jahre gewandelt und leider ist von dem Spirit, welcher das Erstlingswerk umgab nicht allzuviel übrig geblieben.
Jedoch kann man wenn man die Sache mal nüchtern betrachtet und „Awakening“ als das sieht was es ist, nämlich ein tolles Album, daß mit Songs wie dem unglaublich starken Opener „Smash It Up“, oder auch dem nicht minder beeindruckenden „Reality“, welches ich mir persönlich auch sehr gut auf dem zweiten Output „Dream Runner“ hätte vorstellen können versehen ist.
Auch bei weiteren Titel wie z.B. „Homeland“, „Gotta Move“, „Dancing Days“, oder auch „If You Believe“, das mit seiner poppigen Note wie ein vergessener Song aus der „Innervision“ Ära klingt, beweist „Tom Galley“ ein weiteres Mal sein Gespür für tolle Melodien.
Auch die Liste von Gastmusiker, wofür das Projekt „Phenomena“ ja seit jeher bekannt ist, ist auch dieses Mal mit solch illustren Namen wie z.B. „Mat Sinner“ (Sinner, Primal Fear), „Toby Hitchcock“ (Pride Of Lions), „Terry Brock“ (Strangeways), „James Christian“ (House Of Lords), „Ralf Scheepers“ (Primal Fear), „Lee Small“ (Shy), „Mike DiMeo“ (Riot, ex-Masterplan), „Mike Slamer“
(Steelhouse Lane), „Rob Moratti“ (ex-Saga) wieder großartig ausgefallen, so daß es auch hier sicherlich keinen Grund zur Beanstandung gibt.
Und genau deshalb kann man unterm Strich das Album wie Eingangs schon erwähnt, als genau das sehen was es ist.
Ein gelungenes „Phenomena“ Album.

Sicherlich werden das auch hier wieder einige anders sehen und sich heulend an alte Tage erinnern, als sie noch mit einer Gänsehaut versehen, Songs wie z.B. „Dance With The Devil“, oder „Who’s Watching You“ lauschten.
Natürlich kann „Awakening“ da nicht ganz mithalten, aber ein starkes Stück Musikgeschichte und ordentlicher Beitrag zur Discography des Projekts ist es allemal geworden.
Deshalb gilt für alle nicht völlig in der Vergangenheit fest gefressenen sind, dem Werk eine echte Chance zu geben.
Mich hat es überzeugt und das trotz meiner unglaublichen Liebe zu ihrem Debüt.

Note: 2









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