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Nitrogods - Rats And Rumors - Review
Nach ihrem exzellenten Debütalbum, sind die Jungs von „Nitrogods“ nun mit ihrem nächsten Streich in Form der Langrille „Rats And Rumors“ zurück, um klarzustellen, dass das selbstbetitelte Erstlingswerk keineswegs eine Eintagsfliege war.
Und in der Tat kann das neue Material vom Fleck weg überzeugen, aber was anderes hätte mich bei den Herren ehrlich gesagt auch gewundert.

Wenn man mit solch einer Erfahrung, wie sie Sänger/Bassist „Oimel Larcher“, Gitarrist/Sänger „Henny Wolter“ und Drummer „Klaus Sperling“ ihr Eigen nennen können zu Werke geht, darf man in der Tat mit solch einem geilen Machtwerk rechnen.
Auch wenn die Band im Gegensatz zu anderen Bands unserer Zeit einen doch nicht ganz üblichen Weg gehen, um ihr Material zu produzieren, denn das Wort „Analog“ wird hier noch großgeschrieben.
Da die Jungs Freunde der etwas angestaubten (doch von mir sehr geliebten) Aufnahmetechnik sind, wurde ihr zweites Album auf einer 24-Spur-Bandmachine aufgenommen, was dem Eisen mehr als perfekt zu Gesicht steht.
Digitale und klangsterile Nummern zu finden, ist hier also absolute Fehlanzeige.
Ganz im Gegenteil ist man beim Hören von Stücken, wie „Rats And Rumors“, „Damn Right (They Call It Rock’n Roll), „Nothing But Trouble“, oder „Nitrogods“ von einer kleinen Nostalgiewolke umgeben, denn permanent wird man mit Vergleichen zu Bands, wie z.B. „Motörhead“, wie sie in den 80ern auf Vinyl klangen zugeballert, was aber absolut was für sich hat.
Von einer Kopie sind sie jedoch meilenweit entfernt, denn ihre Songs sind einfach zu eigenständig und lassen wohl keinen Hörer still auf dem Stuhl sitzen, während er sich das Album reinzieht.
Man könnte jetzt behaupten, der Output würde vor Männerthemen nur so strotzen und tatsächlich erwecken Songs, wie „BMW“ und „Automobile“ den Eindruck, doch auch die Damenwelt dürfte an den rotzigen Stücken ihren Gefallen haben, denn wenn man so derart coole Nummern raushaut, dürfen ruhig alle was davon haben.

Ich glaube der gute Geist der Band und Gründer des „ROW Benefiz-Festivals“ „Ralf Schulz“, der sowohl das Organisatorische, als auch das Merchandise für „Nitrogods“ innehatte, jedoch am 01.03. dieses Jahres leider viel zu früh verstorben ist und nicht nur bei uns, die wir ihn als liebenswerten Menschen kannten, eine große Lücke hinterlassen hat, hätte sicher seine helle Freude an „Rats And Rumors“.
Und nicht nur ich werde mich beim Hören dieses geilen Albums, nur allzu gerne an ihn zurückerinnern.
Deshalb heißt hier ganz klar die Devise:
Flasche Bier köpfen und runter mit der Plörre, während „Rats And Rumors“ aus den Boxen schallt!

Note: 1,5





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