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Neckbreaker Fest - Loft Balingen, 04.05.2013
Auch in diesem Jahr hieß es wieder:
„Time To Break Some Necks!!!“
Austragungsort war wie im Jahr zuvor, wieder das Loft in Balingen.
Diesmal jedoch mit gehörig mehr Anteil an Thrasch – und Death Metal Bands.
So waren „The Mystery“ mit ihrem Power Metal, die absolute Ausnahme in der Auflistung der Kapellen, die an diesem Tag die Bühne stürmten.
Man hatte sich im Vorfeld wohl zu sehr vom Headliner „Tankard“ inspirieren lassen, was sich dann auch auf den ganzen Tag auswirkte.
Doch der Reihe nach:

Die ersten, die auf der Bühne des Neckbreaker Fests erschienen waren „Bowtome“ aus Balingen, die schon sehr lange Zeit die Underground Szene in unseren Breitengraden unsicher macht.
Mit Old School Death Metal auf der Pfanne, gaben sie dem Publikum sofort, was es verlangte.
Ich kam leider verspätet an, sodass ich über ihren Sound rein gar nichts sagen kann.
Jedoch hörte man danach fast keine Klagen und somit gehe ich mal von einem ordentlichen Gig aus (wohlgemerkt für den, wem es gefällt).

Die nächsten im Bunde waren „Traitor“, die ebenfalls aus Balingen kommen.
Man sieht, dass aus dem Austragungsort des alljährlichen Bang Your Head Festivals, doch eine gesunde Menge an Bands hervortritt.
Vor allem „Traitor“, die sich dem Thrash Metal der 80er Jahre verschrieben haben, konnten mit ihrem vor kurzem erschienenen Debüt Album „Thrash Command“ ordentlich Staub in der Szene aufwirbeln.
Von diesem Erstlingswerk wurden auch einige Songs live dargebracht und sorgten so für gute Stimmung im Loft.
Also kein Grund zur Klage, wie man es während des Gigs miterleben konnte.

Nach den beiden Death – und Thrash Walzen wurde es Zeit für etwas Power Metal.
Den servierten „The Mystery“, die mit ihrem aktuellen Werk „Apocalypse 666“ für sehr gute Resonanzen sorgten.
Leider war das Publikum zu sehr auf die härtere Gangart des Tages fixiert und so leerte sich das Loft leider ein wenig.
Jedoch sieht man in so einem Augenblick genau, welche Band Klasse hat und damit umgehen kann und so legten Sängerin „Iris Boanta“ und ihre Jungs einen souveränen Gig hin, in dem natürlich auch Stücke aus besagtem aktuellen Werk gezockt wurden.
Allen voran Songs wie „Apocalypse 666“, „Outlaw“, „Nailed To The Cross“ und „The Great Escape“.
Warum “The Mystery” allerdings so ein mieser Sound angeklebt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis, was mich doch sehr ärgerte.
Jedoch war auch dieser Gig für mich trotz allem wieder absolut überzeugend und für mich waren sie sowieso der Gewinner des Tages.

Die nächsten im Bunde waren „Left For Dead“ die ihren Stil mit „Slamming Death Metal/Grindcore deklarieren.
Leider konnte ich mit deren Musik so rein gar nichts anfangen und kann somit auch nicht wirklich viel zu deren Mucke beisteuern.
Aber wie immer gilt auch in diesem Falle das Zitat.
„Wem es gefällt hat meinen Segen!“

Im Anschluss daran war es Zeit für „Witchburner“ aus Fulda, die in der Szene alles andere als unbekannte Gesellen sind.
Mit einer amtlichen Thrash Metal Lawine überrollten sie das Neckbreaker Fest und sorgten mit ihrem Material für gute Stimmung beim Publikum.
Dass die Band keine Neulinge mehr sind, sieht man spätestens, wenn man sich mal ihre Diskographie ansieht, in der schon 7 Alben auftauchen.
Zugegeben nicht ganz meine Baustelle, jedoch hatten sie die Meute gut im Griff und das ist ja schließlich die Hauptsache.

Nun wurde es aber endgültig Zeit für den Headliner des Tages „Tankard“.
Die Jungs ließen sich auch nicht lange bitten und regelten das Loft mit einer ausgewogenen Setlist gewaltig.
Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass Klassiker, wie „Zombie Attack“, „The Morning After“, „Chemical Invasion“ und „Alien“ genauso darin zu finden waren, wie auch ein Verweis auf ihr aktuelles Album „A Girl Called Cerveza“.
Warum jedoch die Lautstärke auf ein absolutes Maximum hochgedreht wurde, werde ich wohl nie verstehen.
Naja wie dem auch sei.
Zumindest gaben „Gerre“ und seine Jungs wie immer alles und sorgten so wieder einmal dafür, dass „Tankard“ auch weiterhin in aller Munde bleibt, da ihre Gigs immer überzeugen.

So nahm das Neckbreaker Fest nach den Klängen von „Tankard“ mit einer Aftershow Party, bei der Dj. Besi für die amtliche Beschallung sorgte, sein Ende.
Bleibt für mich eigentlich nur eins zu sagen.
Nächstes Jahr bitte wieder etwas mehr Abwechslung bei den auftretenden Bands.
Ansonsten alles im grünen Bereich und somit freue ich mich schon auf die nächste Runde des Neckbreaker Fests!








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