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N.o.w. - Bohemian Kingdom - Review
Wenn man an melodischen Hard Rock denkt, fällt einem spontan wohl eher Skandinavien ein und würde nicht zwangsweise auf Brasilien tippen.
Genau von dort kommen jedoch „N.O.W.“, die mit ihrem zweiten Output „Bohemian Kingdom“ mal eben kurz klarmachen, dass auch aus ihrem Land feinster Melodic Rock kommen und bestehen kann.
Denn ausnahmslos alle Songs auf dem Album überzeugen mit sehr gutem Ohrwurm-Charakter und brauchen deshalb Vergleiche mit Bands aus angestammten Heimatländern des melodischen Hard Rocks auch nicht zu scheuen.

Ich habe es ja schon öfters erwähnt, dass man im Melodic Rock Sektor nicht wirklich mit bahnbrechenden Erneuerungen, was den Style angeht, rechnen kann.
Jedoch verweise ich auch gerne darauf, dass dies auch nicht zwingend notwendig ist, solange das Material an sich eingängig und harmonisch stimmig daherkommt.
Und genau dies trifft auf „Bohemian Kingdom“ absolut zu, da die Songs wie aus einem Guss kommen und sich so förmlich in das Ohr des Hörers schmeicheln.
Also nicht gleich Reißaus nehmen, wenn man in Songs auch mal die Eine oder andere Band heraushören sollte.
Auch hier greift das Prinzip: Treibende Songs treffen auf smartes und ruhiges Material!
Und so kann sich der Lauschende sowohl auf deftige Rocker, wie z.B. „I’m Alive“, „Mary-Ann“ (mit kurzer Saxofon Sequenz, die sehr gut zum Gesamtbild passt), den Titelsong „Bohemian Kingdom“ (mit für diesen Musikstil eher ungewöhnlicher Spracheinlage in Form von Goebbels Sportpalast-Rede „Wollt ihr den totalen Krieg“), oder „Leons Going Soft“, als auch auf softere Töne, wie sie in Stücken,  wie „Tonight Is The Night“ (wiederum mit gut platzierten Saxophon Einlagen versehen) und „No One Can Feel It’s Over“ freuen.
So sind die 10 Songs insgesamt also 10 Gründe, sich das Album einfach mal in aller Ruhe zu Gemüte zu führen.

„N.O.W.“ sind sicher nicht die Neuentdeckung im Melodic Rock Sektor, doch können sie meiner Meinung nach mit alteingesessenen Bands dieses Genres sehr gut mithalten und so manche sogar locker hinter sich lassen.
Wer neugierig geworden ist, der sollte „Bohemian Kingdom“ beim nächsten Gang zum CD Dealer einfach mal einer Hörprobe unterziehen, denn es könnte durchaus sein, dass sie danach in seinem Warenkorb landet.

Note: 2 




Bewertung
Redaktion: (1)
2.00
Leser: (2)

1.50
  
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